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Gleiwitz als Garnisonstadt

06.12.05, 13:27
Seit den Tagen Friedrichs des Großen bis die Gegenwart beherbergert Gleiwitz
in seinen Mauern Soldaten. Während der Schlesischen Kriege lagen Soldaten in
Gleiwitz vorübergehend im Quartier; nach dem Friedensschlusse wurde Gleiwitz
ständiger Garnison.
Von 1742 - 1743 war der spätere General von Seydlitz als Oberstwachtmeister
beim Malachowski'schen Husarenregiment im Gleiwitz. An ihm erinnert heut die
Seydlitzstraße.

Um 1750 finden wir in Gleiwitz und Beuthen braune Husaren, die Paul von
Werner führte. Im 1 Schlesischen Kriege kämpfte der Rittermeister Paul von
Werner auf österreichischer Seite und machte den Preußen viel zu schafen.

Paul von Werner ist in Ungarn geboren. Sein Vater stammte aus Hannover und
war in dem Dienst des Kaisers getreten. Er war Oberstwachtmeister in einem
kaiserlichen Husarenregiment. In dieses Regiment trat mit 15 1/2 Jahren auch
sein Sohn Paul ein. Im 1 Schlesischen Kriege war er bereits Rittermeister
und stand gegen Preußen im Felde; er war ein tüchtiger Haudegen, und
Soldatenglück war auf seiner Seite.

dalyj bydzie juzas :)
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    • szwager_z_laband Re: Gleiwitz als Garnisonstadt 06.12.05, 13:47
      Am 27 Februar 1741 wäre es ihm durch einen kühnen Husarenstreich beinahe
      gelungen, Friedrich den Großen gefangen zu nehmen. Er überfiel in Baumgarten
      bei Frankenstein die Leibwache des Königs und vernichtete sie. Der König
      entging mit Mühe und Not der Gefangennahme.

      Ein andermal lockte Paul von Werner eine Abteilung preußischer Husaren in den
      Hinterhalt und brachte ihr 150 Mann Verluste bei. Der preusische Oberst wurde
      dafür seiner Stellung enthoben.

      Trotz seiner Tüchtigkeit konnte es Paul von Werner im österreichischen Heere zu
      nichts bringen, weil er Protestant war. Da lernte ihn der Generaladjutant
      Friedrichs des Großen, Hans von Winterfeld, in Karlsbad kennen. Er machte ihm
      den Vorschlag, in das preußische Heer einzutreten. Sofort war er dabei.
      Friedrich der Große ernannte ihn zum Oberstleutnant bei den braunen Husaren,
      die in Oberschlesien in Garnison lagen.

      Als der siebenjährige Krieg ausbrach, ging Paul von Werner mit seinen Husaren
      ins Feld.

      dalyj bydzie juzas :)
      • szwager_z_laband Re: Gleiwitz als Garnisonstadt 06.12.05, 14:22
        Immer führte er sein Regiment selbst in den Kampf. So tüchtig fochten seine
        Soldaten, daß sie den Ehrennamen "Fleischhacker" erhielten. Bei Prag, kolin,
        Moys, Breslau und Leuthen zeichneten sie sich aus. Der König beförderte Paul
        von Werner zum Generalmajor und verlieh ihm den Orden pour le mérite. Als es
        diesem tapferen Kämpfer dann gelangm mit Fußtruppen und Reitern eine russische
        und eine schwedische Flotte, die Kolberg belagerten, in die Flucht zu
        schlagen , da jubelte man in Brandenburg und Pommern. Zum Gedenken an diese
        herrliche Waffentat wurde eine Mümze geprägt. Der König schickte dem tapferen
        General eine solche aus Gold und 20 Stück aus Silber und ernannte ihn auser
        der Reihe zum Generalleutnant.

        Doch einmal verließ das Kriegsglück unseren Helden. Im Jahre 1761 wurde ihm
        bei einem angriff auf die russen sein Pferd erschossen, und er geriet in
        russische Gefangenschaft. Der Zar Peter III, ehrte ihn und wollte ihn nur zu
        gern für sich gewinnen. Er aber blieb seinem König treu und kehrte im Jahre
        1762 aus der Gefangenschaft zurück.

        Ueber 30 Jahre diente er seinem König, dann rief ihn der Tod zur großen Armee.
        In der klostergruft der Franziskaner zu gleiwitz liegt er begraben, und sein
        Name steht in goldenen Lettern am sockel des Denkmals Friedrichs des Großen in
        Berlin unter den Linden.

        Seine Gattin aber verbrachte die letzten Jahre in Gleiwitz im Ringhaus Nr.22.
        Von ihrem Fenster aus konnte sie fast täglich die braunen Husaren vorbeiziehen
        sehen. Im Jahre 1803 starb auch sie und wurde neben ihrem Manne beigesetzt.

        Unsere Stadt aber hat Paul von werner ein Denkmal gesetzt, indem sie eine
        straße seinen Namen gab.
        • ballest Re: Gleiwitz als Garnisonstadt 06.12.05, 14:26
          Ja Glywice zawsze slynelo z tego, ze to bouy tu koszary!
          Jou tysz cos kedys uo Bosniakach wciepnou!
    • pauulek Re: Gleiwitz als Garnisonstadt 06.12.05, 14:19
      skad to mosz?
      • szwager_z_laband Re: Gleiwitz als Garnisonstadt 06.12.05, 14:24
        ze "Gleiwitz einst und Heut" von Kurt Gräser. Druck und Verlag Cieslik's
        Buchhandlung (Fritz Kitzler)Peiskretscham OS.


        ps

        dalyj ale bydzie juzas:)
        • szwager_z_laband Die Ulanen in Gleiwitz 06.12.05, 14:52
          Das Schlesische Ulanen Regiment Nr.2 ist zwei ausländischen Truppengattungen
          entstanden, aus den Bosniaken und den Towarczys.

          Der sächsische Minister Graf Brühlschickte im siebenjährigen Kriege seinen
          Kammerjunker nach der Ukraine. Er sollte dort einige Tausend Reiter werben, die
          über Polen Friedrich II in der Neumark angreifen sollen. Die Werbung nahm einen
          guten Verlauf, und bald waren Polen, Tartaren, Türken und Kosaken zum Abmarsch
          bereit beisammen. Da ging dem Werber das Geld aus, die ganze Gesellschaft lief
          auseinander. Nur eine kleine Schar, geführt von dem Albaner Serkis, kam bis an
          Peeußens Grenze und bot dem König ihre Diesnte an. Sie stand gehör.

          Bosniaken nannte Serkis seine Fähnlein, weil die Bosnier zu jener Zeit
          tollkühne Reiter waren. Sie wurden den schwarzen Husaren angegliedert. Da aber
          aus der Ukraine später kein Zuzug kam, wurde das Bosniaken-Korps durch Polen
          verstärkt und aufgefühllt. Zugleich legte das Korps die türkische Uniform ab.
          Es trug jetzt lederne Hosen und rote Husare-Dolmans, im Winter einen bis an die
          Knie reichenden Pelz.

          dalyj bydzie juzas :)
          • szwager_z_laband Re: Die Ulanen in Gleiwitz 06.12.05, 15:24
            Als der große König das Bosniaken-Korps im Jahre 1772 besichtete, sagte er
            voller Freude zum Major Halletius:
            ;Mein lieber Halletius, Er und seine Kerls haben die Teufel im Leibe mit
            Reiten, es ist sehr lieb, daß ich mit ihnen zu Pferde zu teilen habe, da würde
            ich schlecht wegkommen."
            Im Jahre 1800 wurde das Bosniaken-Regiment in ein Regiment polnischer Edelleute
            unter Namen Towarczys-Regiment verwandelt. (Towarczis-Geselle). Durch die
            Teilung Polens waren nämlich viele polnische Edelleute infolge der Auflösung
            des Heeres brotlos geworden. Manche von ihnen besaßen nur 2-3 Morgen Land, weil
            in Polen die Sitte herrschte, die Güter gleichmäßig unter alle kinder zu
            verteilen. Sie traten freiwillig in das polnische Heer als Towarczys ein und
            konnten dort Offiziers werden. Nun waren aber große Teile Polens an Preußen
            gekommen. Die verarmten polnische Edelleute bildeten eine Gefahr für den Stadt.
            Um sie unterzubringen, verwandelte Friedrich Wilhekm III. das Bosniakenregiment
            in ein towarczys-Regiment.

            dalyj bydzie juzas :)
            • szwager_z_laband Re: Die Ulanen in Gleiwitz 06.12.05, 15:51
              Nach dem Kriege 1806/o7 verloren wir Neu-Ostpreußen. Damit verlor Towarczys-
              Regiment seine Garnison, viele Mannschaften und Offiziere, die aus Neu-
              Ostpreußen stammten, mußten entlassen werden. Da wurde dieses Regiment im Jahre
              1807 in ein Regiment Ulanen umgewandelt. Ein Jahr später wurde das Regiment
              geteilt. Das 2. Ulanen-Regiment blieb im WestPreußen, das 1. marschierte nach
              Schlesien und kam in Guhrau, Oels, Trachenberg und Namslau in Garnison. Im
              Jahre 1808 wurden die Nummer getauscht. das schlesische erhielt die Nummer 2.
              1810 kam die 4. Eskadron nach Gleiwitz. Im Jahre 1812 mußten die gleiwitzer
              Ulanen Napoleon auf seinem Kriegszuge gegen Rußland begleiten und für
              französische Kriegsziele kämpfen. Nur ein kleines Häuflein des Regiments kehrte
              zurück und blieb in Groß-Wartenberg in Garnison. In Gleiwitz aber rückten
              wieder die braunen Husaren ein.

              Erst nach den Befreiungskriegen zog der Regimentstab wieder in gleiwitz ein, um
              im Jahre 1868 nach Ratibor überzusiedeln. Im Jahre 18891 erhielt das Regiment
              den Namen "Ulanenregiment von Katzler(Schlesisches)Nr.2. Fünf Jahre später zog
              es wieder in Gleiwitz ein und zwar in die an der Raudenerstraße neu erbaute
              Kaserne. Nur die 2 Eskadron blieb in Ratibor. Nach dem Zusammenbruch von 1918
              mußte sich das Regiment auflösen, nachdem es 175 Jahre bestanden hatte. Aber
              das schöne Ulanendenkmal auf der Promenade erinnert uns immer wieder daran, daß
              das Regiment hier seine Heimat hatte, und die stadt Gleiwitz wird auch in
              zukunft mit den ulanen verbunden bleiben. An der ehemaligen ulanenkaserne hat
              man eine Gedenktafel angebracht, die die Erinnerung an die Ulanen wachhalten
              soll.

              dalyj bydzie "Das Infanterie-Regiment Keith" :))
    • szwager_z_laband Das Infanterie-Regiment Keith 07.12.05, 15:02
      Das Infanterie-Regiment Keith

      Außer der Kawalerie lagen noch Infanterie und Artilerie in Gleiwitz in
      Garnison, und zwar zwei Bataillone und die Maschinengewehrkompanie des 22.
      Infanterie-Regiments und eine Abteilung des 57. Artillerie-Regiments. Das
      Infanterie-Regiment Keith (1. Oberschlesisches) Nr.22. ist in Preußen großer
      Zeit, den Befreiungskriegen entstanden. Als Napoleon aus Rußland geschlagen
      zurückkehrte, war der Augenblick zur Erhebung Preußens gekommen. Mit größter
      Schnelligkeit wurden neue Reserve-Regimenter aufgestellt, wozu die
      Linientruppen gut ausgebildete Stamm-Manschaften stellten. Eines dieser
      neugegründeten Regimenter war das 10. Reserve-Regiment. Am 25. März 1815
      erhielt es den Namen: "22. Infanterie-Regiment", im Jahre 1860 kam die
      Bezeichnung "1. Oberschlesisches" hinzu und am 27. Januar 1889, am Geburtstage
      Kaiser Wilhelms II., erhielt es durch Kabinetts-Ordre den Namen: Infanterie-
      Regiment "Keith" (1. Oberschlesisches) Nr.22. Die Kabinetts-Ordre lautet: "Ich
      will das Andenken des Generalfeldmarschalls Keith dadurch ehren und für alle
      Zeiten in meiner Armee lebendig erhalten, daß ich dem 1. Oberschlesischen
      Infanterie-Regiment Nr.22. verleihe. Ich habe die Auszeichnung, den Namen
      dieses verdienten Feldherrn zu führen, einem schlesischen Regiment zugedacht,
      weil er den Heldentod für die Behauptung Schlesiens gestorben ist."
      Feldmarschall Keith fiel am 17. Oktober 1758 in der Schlacht bei Hochkirch.


      dalyj bydzie juzas :)
      • szwager_z_laband Re: Das Infanterie-Regiment Keith 07.12.05, 15:23
        Am 1. April 1890 rückte das Regiment auf Befehl des Kaisers von Glatz nach
        Oberschlesien ab, wo der Regimentsstab und das erste und zweite Bataillon in
        Gleiwitz, das 3. Bataillon in Beuthen ein neues Heim fanden.

        Im Jahre 1894 gab das Regiment den staubigen Exerzierplatz an der Schachtanlage
        Karl-Oswald in Steigern auf und exerzierte von diesem Jahre an auf dem Platze
        am Labander Walde, den wir heute noch den Großen Exerzierplatz nennen.

        Im Jahre 1913 feierte das Regiment seinen hundertsten Geburtstag. Aus diesen
        Anlaß errichtete der "Verein ehemaliger 22er" das Denkmal an der Ecke Keith-
        und Friedrichstraße.

        dalyj bydzie jutro :)
        • szwager_z_laband Re: Das Infanterie-Regiment Keith 08.12.05, 10:28
          Nach dem Versailler Schmachfrieden mußten wir unser stolzes Heer auf 100 000
          Mann verringen, und damit verlor Gleiwitz seine Garnison. Die Kasernen wurden
          von der Polizei, von Verwaltungen und von einer Schule belegt. Nachdem der
          Führer zur Macht gekommen war, ging sein Bestreben dahin, .... tych gupot niy
          bda sam szkryflou ...

          ... Gleiwitz wurde wieder Garnison. Im Westen der Stadt erstanden neue
          Kasernen, in denen Deutschland Jugend ihrer Militärpflicht genügt.

          Tela
          • ballest Re: Das Infanterie-Regiment Keith 08.12.05, 10:45
            I jest chyba do dzis prawda !
          • pauulek Re: Das Infanterie-Regiment Keith 08.12.05, 11:24
            "Gleiwitz wurde wieder Garnison. Im Westen der Stadt erstanden neue
            > Kasernen,"
            Mozesz jesze ino roz podac jakie to kaserny boly?I jakie jednostki tam byly
            stationowane?
            Wiym ze tam bol Panzer Grenadier Ersatz und Ausbildungs Bataillon 110, wiysz
            kero kaserna to byla?
            • szwager_z_laband Re: Das Infanterie-Regiment Keith 08.12.05, 12:14
              tego niymom sam Paulek, ale widza ize Ty sie interesujesz tym - powiydz nom co
              wiysz a bydymy wiedzieli co momy sznupac :)
              • pauulek Re: Das Infanterie-Regiment Keith 08.12.05, 12:29
                sam je link do tyj jednostki(calkiym na dole)
                www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/InfErsBat/InfErsBat110-R.htm
                ale lona dopiero zostala przeniysiona wczasie wojny
                mie interuje jakie jednostki byly przedtym abo naroz w Gliwicach?
                • szwager_z_laband Re: Das Infanterie-Regiment Keith 08.12.05, 12:40
                  jak na co kedys wdepna to Ci sam szkryfna, tera ale biera sie za glywicke
                  pomniki - tam pora wzmianek o wojokach tysz bydzie :)
                  • pauulek Re: Das Infanterie-Regiment Keith 08.12.05, 14:06
                    dziynki
      • szwager_z_laband Re: Das Infanterie-Regiment Keith 26.03.06, 17:57
        www.p-dziewior.de/Keith/infantrie.html

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Nakarm Pajacyka