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Dr. Lothar Bolz

18.12.05, 20:57
Eine Sowjetprominenz aus Beuthen OS

Gleiwitz kann sich „rühmen", die Ge­burtsstadt des Außenministers der
so­genannten Deutschen Demokratischen Re­publik, Dr. Lothar Bolz, zu sein
(vgl. Gleiwitzer und Beuthener Heimatblatt 1952 Heft 2). Unser liebes Beuthen
kann aber ebenfalls mit einer sowjetzonalen Größe dienen. Diese Größe heißt
Gottfried Grün­berg, der sich Freund der Sowjetunion nennt,
Gottfried Grünberg wurde am 29. Mai 1899 in Beuthen/OS. geboren und war nach
dem Besuch der Volksschule Bergarbeiter. 1918 geriet er als Soldat des 1.
Weltkrieges an der Balkanfront in Gefangenschaft. Nach seiner Heimkehr
arbeitete er wieder im Bergbau. 1924 trat er der Kommu­nistischen Partei bei,
ging bereits 1933 in die Sowjetunion und nahm später als Mit­glied der
Internationalen Brigaden am spanischen Bürgerkrieg teil. Während des 2.
Weltkrieges lebte Grünberg in der Sowjetunion, er war prominentes Mitglied des
„Nationalkomitees Freies Deutschland".
Mit der Roten Armee kam Grünberg. 1945 nach Deutschland zurück, war zuerst
Vizepräsident in der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern, dann Minister
für Volksbildung in der Landesregierung Mecklenburg, bis er 1950
Generalsekretär der „Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft" wurde.
Für diesen in den Augen der Sowjets und der SED so wichtigen Posten brachte
Grünberg alle Voraussetzungen mit; er ist ein durchaus linientreuer
Funktionär. Grünberg hat es nicht leicht. Die Erfolge dieser befohlenen
einseitigen Freundschaft waren bisher recht gering. An der Freundschaft
zwischen ihm und seinen Auftraggebern besteht aber kein Zweifel; die ist echt.

(Lavansaari)
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Nakarm Pajacyka