laband
10.02.04, 14:25
Die deutsch-polnische Verständigung fördern
Gespräch des Gleiwitzer Kreises (GK) in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen
???Brücken bauen für die deutsch-polnische Verständigung" - unter dieser
Überschrift fand am Montag, 22. Oktober, ein informelles Gespräch des
Gleiwitzer Kreises (GK) in der Staatskanzlei statt. In diesem Treffen
erörterten die Vorstandsmitglieder des GK Rudolf Kalka und Karl Mosler mit
einem Vertreter der Staatskanzlei den aktuellen Stand der
Kooperationsprojekte zwischen dem Land NordrheinWestfalen und der
Woiwodschaft Schlesien, deren wichtigste Stadt nach Kattowitz, Gleiwitz ist.
Darüber hinaus ging es um konkrete Möglichkeiten, den Gleiwitzer Kreis bei
Projekten der Landesregierung, die auf Gleiwitz Bezug nehmen, einzubeziehen.
Hintergrund des Treffens ist der Besuch von Ministerpräsident Wolfgang
Clement im Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit in Gleiwitz im
September 2000. Zwischen dem Land NordrheinWestfalen und der Woiwodschaft
Schlesien bestehen seit vielen Jahren freundschaftliche Verbindungen in
Formen von Städtepartnerschaften und Bürgerinitiativen. Am 1. September 2000
unterzeichnete Ministerpräsident Clement und der Marschall Olbrycht in
Kattowitz eine Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit und den Ausbau
freundschaftlicher Beziehungen zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der
Woiwodschaft Schlesien.
Der Gleiwitzer Kreis verfolgt seit seiner Gründung 1997 das Ziel, Brücken zu
bauen zwischen in Deutschland lebenden Gleiwitzern und heute in Gleiwitz
lebenden polnischen und deutschen Einwohnern und Behörden der Stadt. Dazu
dienen Ehemaligentreffen an Gleiwitzer Schulen, Kunstausstellungen,
Gespräche mit politischen Vertretern der Stadt und des Sejm sowie
regelmäßige Studienreisen von gebürtigen Gleiwitzern in ihre Heimatstadt.
Seitens der öffentlichen Stellen der Stadt Gleiwitz wird der Gleiwitzer
Kreis regelmäßig über entsprechende Vorhaben vor Ort unterrichtet. Für
Projekte der Landesregierung in Schlesien stellen Initiativen von in NRW und
Deutschland lebenden Schlesiern, wie dem GK, mit ihrer Sachkompetenz eine
wertvolle Unterstützung dar.