IP: *.dip.t-dialin.net 23.02.02, 17:11
Pyrsk !

Poznouch ostatnio jednego "Cygona". Pedziou mi co on je Sinti a niy Roma.
Prosza sam o kozdo informacja na tyn temat.
Obserwuj wątek
    • Gość: Pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 24.02.02, 22:40
      Pytom sie ajnfach !
      Czamu sam zodyn niymo nic do pedzynia?!
      • meg_s Re: Cygony 24.02.02, 23:14
        Gość portalu: Pieron napisał(a):

        > Pytom sie ajnfach !
        > Czamu sam zodyn niymo nic do pedzynia?!

        widocznie nikt się na tym temacie nie zna - ale w takim razie chyba lepiej, że
        głupot nie gadają? :-)))

        • Gość: pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 24.02.02, 23:26
          szkoda , bo naprowdymog by to byc ciekawy temat.

          Pyrsk !
          • Gość: Hermann Sinti und Roma IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:22
            "Sinti und Roma" ist in der Bundesrepublik die offizielle Bezeichnung des
            Volkes, das viele unter dem Namen "Zigeuner" kennen. Die meisten Angehörigen
            dieser Minderheit möchten nicht "Zigeuner" genannt werden, da dieser Begriff
            oft mit "ziehender Gauner" assoziiert wird. Er wird von den
            Sprachwissenschaftlern meist entweder von dem persischen Wort 'Ciganch'
            (Musiker, Tänzer) oder dem byzantinischen Wort 'Atciganoi' (Unberührbare)
            abgeleitet. Die Sprache der Sinti und Roma, das Romanes, hat sich aus dem
            indischen Sanskrit entwickelt. 'Rom' (Plural 'Roma') bedeutet Mensch. Vielfach
            wird die Bezeichnung 'Roma' als überbegriff für die gesamte Gruppe verwendet.
            Die Gesellschaft für bedrohte Völker und andere benutzen sie jedoch nur für die
            osteuropäischen Angehörigen dieses Volkes.
            Die Weltpopulation der Sinti, Roma und anderer zugehöriger Gruppen beträgt
            heute etwa zwölf Millionen. Die größten Gemeinschaften befinden sich in den
            osteuropäischen Ländern (jeweils 300.000 bis zu einer Million Roma; in Rumänien
            nach Schätzungen sogar 1,5 bis drei Millionen) und in Spanien (400.000 bis
            500.000 'Cale'). In der Bundesrepublik leben nach Schätzungen etwa 60.000 -
            70.000 deutsche Sinti und etwa 40.000 deutsche Roma. Die Zahl der
            osteuropäischen Roma, die sich derzeit in Deutschland um Asyl bewerben oder als
            geduldete Flüchtlinge hier leben, ist schwer zu schätzen. Vermutlich halten
            sich derzeit etwa 20.000 Roma-Flüchtlinge aus dem Kosovo bei uns auf.

            • Gość: Hermann Die Geschichte der Sinti und Roma IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:23
              Sinti und Roma sind zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert aus ihrer
              ursprünglichen Heimat, dem indischen Punjab, über Pakistan, Iran, die Türkei
              und die Balkanländer nach Europa gekommen. Ihren Lebensunterhalt verdienten sie
              vor allem als Schmiede, Werkzeugmacher, Kesselflicker, Scherenschleifer,
              Korbflechter und Pferdehändler, manche auch als Musikanten und Künstler. Große
              Gruppen ließen sich im osteuropäischen Raum - den heutigen Ländern Rumänien,
              Bulgarien, auf dem Gebiet des früheren Jugoslawien, der Slowakischen und der
              Tschechischen Republik sowie in Ungarn - nieder. Andere zogen nach Westeuropa
              weiter. 1392 wurden die Sinti in Hildesheim erstmals urkundlich erwähnt.

              Etwa ab dem 16. Jahrhundert wurden in ganz Europa "Zigeuner"-feindliche Gesetze
              erlassen. Die Polizei- und Landesverordnungen für Sachsen, Thüringen und Meißen
              aus dem Jahre 1589 sahen z. B. vor, dass ihnen Hab und Gut weggenommen werden
              kann, und dass sie "samt Weib und Kind außer Landes getrieben" werden sollen.
              Bis zum 18.Jahrhundert wurden sie in sämtlichen deutschen Ländern für vogelfrei
              erklärt.

              Im Zeitalter der Aufklärung wurde mit entsprechenden Gesetzen (Sprachverbot,
              Zwangsehen mit Nicht-"Zigeunern", Wegnahme der Kinder) ihre Assimilation
              angestrebt. Ab Mitte des 18.Jahrhunderts, als aus Ost- und Südosteuropa
              verstärkt Roma zuwanderten, begann man in Deutschland, zunächst die
              ausländischen Roma und ab Beginn des 20.Jahrhunderts auch die deutschen Sinti
              systematisch zu erfassen. Auf dieses während des Kaiserreichs und der Weimarer
              Republik aufgebaute behördliche Registrationsnetz konnten einige Jahrzehnte
              später die nationalsozialistischen Behörden bei der Ausführung ihrer
              Vernichtungspolitik zurückgreifen. Aus anderen europäischen Ländern -
              Skandinavien, Frankreich, Ungarn und den Balkanländern - sind ähnliche Gesetze,
              Erlasse und Verordnungen wie in den deutschen Fürstentümern und Ländern
              bekannt. Die damals noch häufig praktizierte reisende Lebensform der Sinti und
              Roma, die im Grunde nirgendwo geduldet waren, wurde schließlich zu ihrer
              Überlebensstrategie.

              • Gość: Hermann Opfer der NS-Vernichtungspolitik IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:26
                Während des Dritten Reiches erreichte die menschenverachtende Behandlung der
                Sinti und Roma in Europa ihren Höhepunkt. Mehr als eine halbe Million von
                ihnen, darunter Zehntausende Kinder, wurden während des Nationalsozialismus in
                Deutschland und in den Staaten unter deutscher Besatzung umgebracht. Bereits zu
                Beginn der 30er Jahre wurden sie in sogenannte "Zigeunerlager" deportiert. 1938
                wurde der Runderlass zur "Bekämpfung der Zigeunerplage" herausgegeben. Dieser
                Himmler-Erlass hatte zum Ziel, "die Regelung der Zigeunerfrage aus dem Wesen
                dieser Rasse heraus in Angriff zu nehmen". 1942 wurde im sogenannten Auschwitz-
                Erlass die Deportation aller "zigeunerischer Personen" in die Vernichtungslager
                nach Polen angeordnet. Bereits Anfang 1940 waren erste Deportationen von Sinti
                und Roma von verschiedenen grenznahen Regionen aus in das Generalgouvernement
                Polen erfolgt. Sie teilten das Schicksal der Juden (auch der Kommunisten und
                anderer Oppositioneller), wurden in den Konzentrationslagern vergast, durch
                Arbeit und Nahrungsentzug zu Tode gequält, zwangssterilisiert oder von
                Medizinern bei Menschenversuchen missbraucht und getötet.

                • Gość: Hermann Der Völkermord wurde verleugnet IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:28
                  Anders als die NS-Verbrechen am jüdischen Volk, wurde der Völkermord an den
                  Sinti und Roma nach Ende des Dritten Reiches bei uns bis 1979 verleugnet. Ihre
                  Diskriminierung und Verfolgung wurde fortgesetzt: Nach Kriegsende wurde in
                  Bayern die Landfahrerzentrale als Nachfolgeinstitution der NS-Zigeunerzentrale
                  eingerichtet. Sie arbeitete bis 1970 mit Nazi-Akten zahlreicher deutscher Sinti
                  und Roma weiter. Viele von ihnen blieben zunächst staatenlos, weil ihnen die
                  Staatsbürgerschaft unter Hitler entzogen worden war. Nur unter erheblichem
                  öffentlichem Druck bekamen die letzten von ihnen in den 80er Jahren endlich
                  ihre deutsche Staatsangehörigkeit wieder.

                  Die meisten Sinti und Roma wurden von den Landesentschädigungsämtern um die
                  Wiedergutmachung selbst für schwerste gesundheitliche Folgeschäden
                  betrogen.1956 nämlich hatte der Bundesgerichtshof in einem krassen Fehlurteil
                  geleugnet, dass Sinti und Roma schon vor 1943 aus rassischen - und nicht
                  aus "kriminalpräventiven" - Gründen schweres Unrecht zugefügt worden war.
                  Dieses Urteil wurde 1963 zwar aufgehoben, die auf ihm beruhenden
                  Fehlentscheidungen jedoch nicht. 1981 wurde eine Härteregelung für Betroffene
                  durchgesetzt, und der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma konnte in einzelnen
                  Fällen Nachzahlungen erwirken. Dennoch mussten etliche Sinti und Roma noch bis
                  in die 90er Jahre hinein um ihre Wiedergutmachung kämpfen.

            • Gość: Pieron Re: Sinti und Roma IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:27
              Dziynki. Trocha dalyj sam pomyncza. Jak oni sami sie rozgraniczajom jako dwa
              pojyncia Sinti i Roma. I co sie kryje we tym stwierdzyniu "inne przynalezace
              grupy). Zno ktos jakes ich strony internetowe?

              Pyrsk!
              • Gość: Hermann Die Bürgerrechtsbewegung IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:30
                Zusammen mit dem Sekretariat der internationalen Romani-Union und dem Verband
                deutscher Sinti nahm die Gesellschaft für bedrohte Völker ab 1979 systematisch
                die Öffentlichkeitsarbeit für die Bürgerrechte der Sinti und Roma in der
                Bundesrepublik auf. 1982 erkannten der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt
                und der Oppositionsführer Helmut Kohl endlich offiziell und öffentlich an, dass
                an Sinti und Roma Völkermord verübt worden war, und sagten Verbesserungen für
                die gesamte Volksgruppe zu. Im selben Jahr wurde der Zentralrat Deutscher Sinti
                und Roma mit Sitz in Heidelberg gegründet. Inzwischen setzen sich in einigen
                Bundesländern Länderbüros des Zentralrates für die Interessen der überwiegend
                sesshaften deutschen Sinti und Roma ein. Somit haben diese nun selbst
                Instrumente in der Hand, um Diskriminierungen zu bekämpfen und Vorurteile
                abzubauen.

                Dies ist nach wie vor und besonders angesichts rechtsradikaler Ausschreitungen
                gegenüber "Fremden" in Deutschland besonders wichtig. Dazu gehört auch, die
                Erinnerung an den Völkermord an Sinti und Roma wach zu halten. An einigen Orten
                der Bundesrepublik wurden auf Initiative des Zentralrats Deutscher Sinti und
                Roma sowie seiner Landesverbände Mahnmale zur Erinnerung an die
                Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma errichtet. Auch die Arbeit des
                1997 unter Beteiligung von Bundestagspräsidentin Süssmuth und Bundespräsident
                Herzog offiziell eröffneten Dokumentations- und Kulturzentrums der Sinti und
                Roma ist unter anderem diesem Ziel gewidmet.

                • Gość: Hermann Roma im ehemaligen Jugoslawien IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:31
                  Unmittelbar nach der Besetzung im April 1941 durch deutsche und italienische
                  Truppen wurde in Jugoslawien die Vernichtungspolitik eingeleitet; grausam und
                  systematisch wurden Juden und Roma umgebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg bis
                  zum Zerfall des ehemaligen Jugoslawien war die etwa eine Million große
                  Minderheit der Roma nicht als nationale Minderheit anerkannt. Die
                  wirtschaftliche Situation dieser Volksgruppe war miserabel: Die meisten Roma
                  lebten in einem traurigen Kreislauf aus Armut, schlechter Wohnsituation,
                  Arbeitslosigkeit und Diskriminierung, aus dem auszubrechen nur wenigen gelang.

                  In Bosnien-Herzegowina sind Roma ebenso wie die bosnischen Muslime
                  Opfer "ethnischer Säuberungen" geworden. Vor dem Krieg lebten in Bosnien
                  schätzungsweise 80.000 Roma, heute sind die meisten entweder gefallen, ermordet
                  oder vertrieben. Inzwischen sind die meisten Roma-Flüchtlinge aus dem Ausland
                  nach Bosnien zurückgekehrt. Sie haben sich in mehreren Vereinen organisiert und
                  versuchen, Verbesserungen ihrer Situation zu erwirken, die von Diskriminierung
                  und massiven sozialen und wirtschaftlichen Problemen gekennzeichnet ist.

                  • Gość: Hermann Re: Roma im ehemaligen Jugoslawien IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:32
                    Auch in Serbien und Montenegro haben Roma einen schweren Stand. Bis zu 700.000
                    Roma leben in diesen beiden Teilrepubliken, einschließlich 70.000 Roma-
                    Flüchtlingen aus dem Kosovo. Tausende leben in Flüchtlingslagern oder in
                    überfüllten Barackensiedlungen. Roma werden in Serbien immer wieder Opfer von
                    übergriffen rechtsradikaler Banden. Gegen solche übergriffe wird nur selten
                    vorgegangen. Ganz besonders prekär ist die soziale Lage der meisten Angehörigen
                    dieser Minderheit: Viele leben weit unterhalb des Existenzminimums; die
                    wenigsten haben einen Arbeitsplatz. Roma-Kinder erreichen nur selten einen
                    Schulabschluss. Dringend nötig sind gezielte Hilfs- und Fördermaßnahmen in
                    verschiedenen Bereichen, um die Betroffenen aus dem sozialen Elend
                    herauszuholen.

                    Eine etwas andere Situation ist in der unabhängigen "Ehemaligen jugoslawischen
                    Republik Mazedonien" gegeben, die im Januar 1992 aus dem
                    jugoslawischen "Rumpfpräsidium" ausgetreten ist. ökonomisch ist Mazedonien in
                    einer sehr schwierigen Situation, und tiefgreifende wirtschaftliche und
                    strukturelle Hilfen des Auslands für Mazedonien gibt es kaum. Roma sind von den
                    ökonomischen Problemen besonders hart betroffen. Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot,
                    katastrophale hygienische Bedingungen in den Roma-Wohnvierteln, gravierende
                    medizinische Unterversorgung und mangelnde Bildungschancen sind noch heute für
                    die Lage der meisten Roma in Mazedonien charakteristisch. Darüber hinaus sind
                    Roma immer wieder Diskriminierungen von Seiten der Ordnungskräfte ausgesetzt.

                    • Gość: Hermann Roma im Kosovo IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:33
                      Die Angehörigen der Roma und anderer nicht-albanischer Minderheiten sind im
                      Kosovo kollektiv Opfer von gezielter ethnischer Vertreibung geworden. Nach
                      Milosevics Kriegsverbrechen an den bosnischen Roma sind die Angriffe
                      albanischer Extremisten gegen Roma und Aschkali im Kosovo die schlimmsten seit
                      den Verbrechen der Nationalsozialisten. Ihnen wurde vorgeworfen, während des
                      Kosovo-Krieges und zuvor mit den Serbien paktiert zu haben – ein höchstens in
                      wenigen Einzelfällen zutreffender, kollektiv jedoch unberechtigter Vorwurf. Von
                      den ursprünglich etwa 150.000 Angehörigen dieser Minderheiten leben heute
                      (Februar 2002) nur noch etwa 10.000 im Kosovo. Die übrigen sind aus dem Land
                      gejagt worden: Etwa 14.000 Häuser der Roma, Aschkali und Kosovo-ägypter wurden
                      in Brand gesteckt, 74 der von einem Beauftragten der Gesellschaft für bedrohte
                      Völker (GfbV) untersuchten 314 Dörfer und Siedlungen dieser Minderheiten
                      vollständig zerstört. Die im Kosovo zurückgebliebenen Roma leben zum Teil in
                      abgeschlossenen Enklaven, zum Teil in Binnenflüchtlingslagern. KFOR-Truppen
                      bemühen sich darum, die Ansiedlungen der Roma vor den Angriffen extremistischer
                      Albaner abzuschirmen werden. Die Angehörigen dieser Minderheit können jedoch
                      bis heute nicht zuverlässig geschützt werden.

                      • Gość: Hermann Roma in Rumänien IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:34
                        Bis zum Sturz Ceausescus war den 1,5 bis 3 Millionen rumänischen Roma die
                        Anerkennung als nationale Minderheit vorenthalten worden. Nach 1989 durften
                        Roma erstmals in der Geschichte Rumäniens eigene kulturelle Einrichtungen
                        gründen, Zeitungen in Romanes herausgeben und sich politisch organisieren. Ihre
                        Menschenrechtslage verschlechterte sich jedoch zusehends: In den Jahren 1990
                        bis 1994 kam es zu etwa 30 pogromartigen Ausschreitungen gegen Roma in
                        rumänischen Städten und Dörfern. Die Polizei schützte die Betroffenen entweder
                        gar nicht oder nicht wirksam genug; die dafür Verantwortlichen wurden nicht
                        verurteilt. Zahlreiche Roma-Familien entschieden sich vor allem in den Jahren
                        1991 und 1992 für die Flucht, weil sie nicht länger in einer Atmosphäre der
                        Angst vor ihren Nachbarn leben wollten. Dazu kommt die katastrophale
                        sozioökonomische Lage der Roma: Viele leben unterhalb des Existenzminimums, die
                        Arbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich hoch. Die damals aus Rumänien nach
                        Deutschland geflohenen Roma mussten nach abgelehntem Asylantrag wieder
                        zurückkehren.

                        • Gość: Hermann Roma in den übrigen osteuropäischen Ländern IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:35
                          In allen osteuropäischen Ländern, in denen Roma starke Minderheiten stellen,
                          wurden innerhalb kurzer Zeit politische Parteien sowie demokratische und sozial-
                          kulturelle Vereinigungen gegründet. In Rumänien, in der Tschechischen Republik,
                          in der Slowakischen Republik sowie in Ungarn konnten Kandidaten der Roma in das
                          Parlament einziehen.

                          Der politische Einfluss der Roma ist allerdings in keinem der Länder Osteuropas
                          angemessen. Eine gezielte, intensivere kulturelle und wirtschaftliche Förderung
                          dieser Volksgruppe ist dringend nötig, ebenso wie Initiativen zum Abbau von
                          Vorurteilen gegenüber Roma. In Bulgarien sind Roma häufig Opfer polizeilicher
                          Schikanen und übergriffe. In Ungarn sowie in der Tschechischen und der
                          Slowakischen Republik kommt es seit Jahren immer wieder zu gewalttätigen
                          übergriffen von Skinheads auf diese Volksgruppe. In Tschechien eskalierte die
                          Lage, als 1999 in der Stadt "Usti nad Labem" (Aussig) eine Mauer innerhalb
                          eines Wohngebietes errichtet wurde, die die von den Roma bewohnten Häuser von
                          den übrigen abtrennte. Angeblich sei von den Roma-Häusern unerträglicher Lärm
                          ausgegangen. Internationale Proteste bewirkten schließlich, dass die Mauer
                          wieder niedergerissen werden musste.

                          • Gość: Hermann Roma in Deutschland IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:36
                            Die Roma mit deutscher Staatsbürgerschaft sind vor 150 bis 80 Jahren aus den
                            südosteuropäischen Ländern, hauptsächlich aus Ungarn, nach Deutschland
                            gekommen. Eine beträchtliche Anzahl ausländischer Roma wurde als ausländische
                            Arbeitskräfte in den sechziger und Anfang der siebziger Jahre aus dem
                            ehemaligen Jugoslawien von der Bundesrepublik angeworben. Diese Roma haben in
                            der Regel eine Aufenthaltserlaubnis und einen Arbeitsplatz. Einige Roma in
                            Deutschland haben keine Staatsangehörigkeit, und die übrigen ausländischen Roma
                            leben als Flüchtlinge bei uns. Die Roma-Flüchtlinge aus Serbien, Mazedonien,
                            Rumänien und anderen osteuropäischen Ländern werden zumeist nicht als
                            asylberechtigt anerkannt, da im allgemeinen davon ausgegangen wird, dass ihre
                            Fluchtmotive ausschließlich wirtschaftlicher Art sind, obwohl die Ursachen der
                            Verelendung in einer umfassenden Unterdrückung und Diskriminierung dieser
                            Volksgruppe liegen.

                            Die Roma-Flüchtlinge aus dem Kosovo werden seit dem Herbst 1999 in Deutschland
                            geduldet, weil selbst die UNO-Verwaltung im Kosovo sowie die KFOR-Truppen ihren
                            Schutz nicht garantieren können. Aber seit einigen Monaten werden Gespräche mit
                            der Regierung der Bundesrepublik Jugoslawien darüber geführt, dass Roma aus dem
                            Kosovo aus Deutschland in Serbien und Montenegro aufgenommen werden sollen.
                            (Stand: Februar 2002) Gegen solche Pläne setzt sich die Gesellschaft für
                            bedrohte Völker entschieden zur Wehr, da selbst einheimische Roma in Serbien
                            und Montenegro unter großem Druck stehen, vielfach diskriminiert werden und in
                            oftmals verelendeten Verhältnissen leben. Darüber hinaus beherbergt
                            Serbien/Montenegro ca. 150.000 serbische Flüchtlinge und ca. 70.000 Roma-
                            Flüchtlinge aus dem Kosovo-Krieg sowie weitere 500.000 serbische Flüchtlinge
                            aus dem Kroatien Krieg und dem Bosnien Krieg. Diese großen Flüchtlingszahlen
                            sprengen bereits heute die Aufnahmekapazitäten Serbiens und Montenegros bei
                            weitem.

                            • Gość: Hermann Menschenrechtsarbeit für Sinti und Roma IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:46
                              Die Gesellschaft für bedrohte Völker informiert die deutschsprachige
                              Öffentlichkeit über die Unterdrückung der Roma in Osteuropa und versucht, durch
                              politische Kampagnen dazu beizutragen, dass Roma in diesen Ländern angemessen
                              unterstützt und als nationale Minderheiten gefördert werden. In Deutschland
                              setzt sich die Gesellschaft für bedrohte Völker dafür ein, dass Roma-
                              Flüchtlinge dann nicht in ihr Herkunftsland zurückgeschickt werden, wenn sie
                              dort gefährdet sind, wie es derzeit bei den Kosovo-Roma der Fall ist. Wir rufen
                              die deutsche Regierung und die europäischen Institutionen dazu auf, sich
                              aufgrund der Fluchtbewegung der Roma nach Westeuropa mit den
                              Menschenrechtsverletzungen an Roma in den osteuropäischen Ländern zu befassen
                              und politisch auf die jeweiligen Regierungen einzuwirken, die Lage dieser
                              Minderheit zu verbessern.

                              • Gość: Hermann Minderheitenschutz-Regelungen IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:48
                                Im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gibt es keinen gesonderten
                                Minderheitenschutz-Artikel. Aber zumindest die alteingesessenen Minderheiten
                                stehen in Deutschland doch unter einem besonderen Schutz. Denn die
                                Bundesrepublik ist Unterzeichnerstaat der Europäischen Charta der Regional-
                                oder Minderheitensprachen vom 5.11.1992 sowie des Rahmenübereinkommens zum
                                Schutz nationaler Minderheiten vom 1.2.1995. Im Rahmenübereinkommen zum Schutz
                                nationaler Minderheiten, das in Deutschland am 01.02.1998 in Kraft trat, sind
                                elementare Minderheitenrechte und Ziele für das Zusammenleben der Volksgruppen
                                in den Unterzeichnerstaaten verankert. Die Sprachencharta des Europarats, der
                                bisher 15 Staaten beigetreten sind, ist in Deutschland seit Anfang 1999 in
                                Kraft. Darin werden das Dänische, das Sorbische, das Nordfriesische, das
                                Saterfriesische und das Romanes der deutschen Sinti und Roma als
                                Minderheitensprachen sowie das Niederdeutsche als Regionalsprache im Sinne der
                                Charta angesehen. In der Charta sind Ziele und Grundsätze niedergelegt, die für
                                eine Anerkennung und Förderung dieser Sprachen gelten sollen. Sie enthält
                                Verpflichtungen in Hinblick auf die Bereitstellung von Rahmenbedingungen für
                                die Verwendung dieser Sprachen im Bereich der Bildung, bei den Behörden, im
                                kulturellen Bereich und im Medienbereich der Unterzeichnerstaaten. Die
                                Anwendung dieser Charta benötigt Förderung und Unterstützung von staatlicher
                                Seite. In Deutschland hat das Kabinett im Oktober 2001 der Entwurf eines
                                zweiten Gesetzes zur Sprachencharta vorgelegt. Es stellt – gemeinsam mit dem
                                ersten Gesetz zur Sprachencharta - die Weichen für praktische Verbesserungen im
                                alltäglichen Gebrauch der jeweiligen Sprache, so auch für den Gebrauch des
                                Romanes der deutschen Sinti und Roma im Bundesland Hessen. Hessen ist bisher
                                das einzige Bundesland, in dem die Umsetzung der europäischen Sprachencharta
                                bereits aktiv vorbereitet wird.

    • Gość: Pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 14:42
      Hermann nom tu ciekawe wiadomosci dou. Dziynki, i juz nastympne pytanie - Jak
      to wyglondo z tym narodym w naszych Gliwicach?
      • Gość: Hermann Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 15:12
        1939 lebten innerhalb des poln. Staatsgebietes (388634km²) 35,1 Mio. Menschen,
        von ihnen waren 1931 nur 69% Polen.
        Nach dem 2. Wk. hatte Polen in den heutigen Grenzen 23,9 Mio. Einwohner. Nach
        poln Angaben sind heute (1990) von den 38,36 Mio. Einwohnern 98,7 % Polen.
        Die nach dem Krieg in Polen verbliebenen Deutschen, deren Zahl durch
        aussiedelung stark abgenommen hat, bilden mit etwa 300000 Menschen (1991) die
        größte nationale Minderheit. Polen verpflichtete sich 1991 zur Anerkennung
        ihrer Minderheitsrechte und ihrer sprachlichen kulturellen und religiösen
        Identität.
        Weitere natioinale Minderheiten sind Ukrainer und Weißrussen (je zw. 150000 und
        200000), ferner Slowaken, Russen, Sinti und Roma sowie Litauer (je zw. 20000
        und 10000).
        1983-88 lag der jährl. Bevölkerungs-Zuwachs bei 0,74%; 1989 betrug die
        Geburtenrate 14,8 0/00, die Sterberate 10.0 0/00. Insgesamt weist die Bev. eine
        günstige Alterssruktur auf. Am dichtesten (über 500 Ew/km²) sind die zentral-
        und südpolnischen Lodz, Warschau, und Kattowitz, am schwächsten (um 50 Ew./km²)
        die nordostpolnischen Suwalki und Lomiza besiedelt. Zahlreiche Polen leben im
        Ausland.
      • Gość: Nu! Re: Cygony IP: 212.106.134.* 25.02.02, 15:17
        Sprawa jest prosta. Są, ale poza tym nic więcej powiedzieć sie nie da. Chyba ze ktoś ma ekstra informacje. I jeszcze to: jak sie wychodziło z Ratusza po ślubie, to czasem grali (ją?) na skrzipkach ładnie.
        i tyla. Przez cały okres zycia w Gliwicach nie poznałem osobiście ani jednego Cygana/Roma. Kumpel jak był mały, to łobuzował z takim jednym i się przyjaźnili ale to było daaaaawno temu.
        • Gość: Pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 15:25
          Mysla, co pod tom wypowiedziom moga dac taki moj maluski konsek.


          Cygon

          Poradzi fajnie grac
          Dusza mo przeca cygonsko
          Obejrzyj sie go na ulicy
          Kejby niy on
          Niy wiedziol bys
          Co Twoja dusza tysz je cygonsko
          A mozno to je ino cyganstwo(?)
          Niy
          Przeca on tam je i gro .

          • hanys_hans Re: Cygony 25.02.02, 15:55



            Nazwa Cygoony mauo sie pojawio w oficjalnych publikacjach czy wystoompiyniach.
            Niy znaczy to wcale, ze narous zniknyli wchuooniynci pszez narody, miyndzy
            kerymi zyli od wiekoow. Suowo Cygoon (podobnie, jak jego pochodne, np.
            cyganic´) zostauo uznane za okrys´lynie pejoratywne, ustaloono wiync, ze
            uzywano bydzie nazwa Roomowie. Posuzoono sie tukej okrys´lyniym wuasnym (Room w
            liczbie pojedynczyj, Rooma we mnogiyj), uzywanym pszez nikere grupy cygan´ske,
            na pszikuod Polsko Rooma. Cygoony zamiyszkujoonce Europa Zachodnio rostoman´cie
            siebie nazywajoom: Sinti (Cygany niymiecke), Manusz (Cygany francuske) albo
            Kale (Cygany z Poouwyspu Iberyjskego).

            PYRSK PIEROONNIE CYGOONIE!
            • Gość: Pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 17:32
              republika.pl/k_stanienda/historia.html
              • Gość: Hermann Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 18:03
                Nazwy "Romowie" (od: Roma), używa się powszechnie w Europie i Ameryce, choć
                nie wszyscy ją akceptują (np. grupy Manusze i Sinti). Nazwa "Cyganie" jest
                także używana, jednak posiada raczej pejoratywny wydźwięk. Romowie posługują
                się językiem Romani, który nie posiada formy pisanej. Język ten posiada bardzo
                wiele dialektów, stąd problemy w porozumiewaniu się członków różnych
                społeczności. Romowie są zazwyczaj dwujęzyczni (jeden z dialektów Romani oraz
                język urzędowy kraju, w którym mieszkają).
          • Gość: Pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 18:03
            To sam je podobno wiersz Papuszy(cyganskyj poetki)


            “O lesie, lesie,
            mój czarny ojcze,
            Ty mnie wychowałeś,
            teraz opuściłeś mnie.
            Twoje liście drżą
            I drżę ja tak jak one,
            ty śpiewasz i ja śpiewam.
            Ty się uśmiechasz i ja się uśmiecham
            Ty nie zapominasz
            I ja pamiętam.”

            • Gość: Pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 18:12
              I sam jedyn dugszy od niyj konsek


              ZIEMIO MOJA, JESTEM CÓRKĄ TWOJĄ

              Ziemio moja i leśna,
              jestem córką twoją.
              Lasy śpiewają, ziemia śpiewa;
              śpiew ten składamy - rzeka i ja -
              w jedną cygańską piosenkę.

              Pójdę ja w góry,
              góry wysokie,
              włożę spódnicę piękną, wspaniałą,
              uszytą z kwiatów
              i zawołam, ile sił będę miała:
              Polska ziemio, czerwona i biała!

              Ziemio, nikt cię nie odbierze,
              ziemio czarnych lasów, dobrych serc i moja,
              Jestem twoją córką.

              Ziemio, w ciebie bardzo wierzę,
              kocham wszystko, co na tobie
              rośnie i żyje.

              Ziemio, co blaskiem bijesz w niebo,
              jakbyś ze złota była,
              ziemio czarnoleśna i moja,
              matko wszystkich i moja,

              matko piękna, bogata!
              Tęskni moje czarne serce
              za twoją pieśnią.

              Ziemio, twoje zżęte pola
              wyglądają w słońcu
              jak złoto,
              ziemio, gdzie walczył z wiatrem grom

              jak pieśni w moim sercu..
              Młot bije w kamień
              i staje się ogień wielki.

              Ziemio ty moja śliczna!
              Tobie nocami
              przypatrują się wielkie gwiazdy,
              gadają nocą jak Cyganeczki.

              Ziemio moja, byłaś we łzach,
              byłaś bólem przebita,
              ziemio, płakałaś we śnie
              jak Cyganiątko
              we mchu ukryte.

              Ja cię bardzo przepraszam, ziemio,
              za moje pieśni złe,
              za cygańskie znaki.
              Złóż razem swoje i moje ciało,
              po wszystkim, gdy umrę, przyjmij mnie!

              Pójdę ja w góry,
              góry wysokie
              i zawołam, ile tchu,

              zaśpiewam pieśń cygańską,
              włożę spódnicę czerwoną i białą.
              Niech by umarło moje czarne serce
              za moją ziemię, za mój kraj!

              Ziemio moja i czarnoleśna,
              wszystko wydajesz, co jest w tobie.
              Piękna, wspaniała
              oczekujesz ciepła słońca
              jak czarna narzeczona.

              Złote słońce, piękny oblubieniec,
              mocno kocha
              czarne ciało ziemi.
              Całują się pięknie spleceni uściskiem
              i oczekuje ziemia chwili,
              gdy matką zostanie.

              Ziemio czarnych lasów,
              ja wyrosłam na tobie,
              w twoim mchu się rodziłam.

              Jakie tylko są żyjątka,
              wszystkie kąsały i gryzły
              moje młode ciało.

              Ziemio, tyś mnie łzami i pieśniami
              do snu układała,
              ziemio, tyś mnie w zło i dobro pogrążała.

              Ziemio, w ciebie mocno wierzę,
              za ciebie umrzeć bym mogła.
              Nikt mi ciebie nie odbierze
              i nikomu cię nie oddam.

              • Gość: Pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 18:17
                To bou przikuad polskyj Cygonki. We kozdym kraju treficie takich Cygonow-Romow-
                Sinti-itd. Warto sie nad tym zastanowic.


                I sam jeszcze jedyn dosc ciekawy tekst.

                www.bezuprzedzen.pl/codzienne/cyganie.shtml
            • Gość: Hermann Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 25.02.02, 18:12
              Nazwy "Romowie" (od: Roma), używa się powszechnie w Europie i Ameryce, choć
              nie wszyscy ją akceptują (np. grupy Manusze i Sinti). Nazwa "Cyganie" jest
              także używana, jednak posiada raczej pejoratywny wydźwięk. Romowie posługują
              się językiem Romani, który nie posiada formy pisanej. Język ten posiada bardzo
              wiele dialektów, stąd problemy w porozumiewaniu się członków różnych
              społeczności. Romowie są zazwyczaj dwujęzyczni (jeden z dialektów Romani oraz
              język urzędowy kraju, w którym mieszkają).
              • Gość: Hermann Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 26.02.02, 09:27
                amor.rz.hu-berlin.de/~h0444sjj/index.htm
                • Gość: Ana&Liza Międzynarodowy Dzień Romów i Sinti IP: *.dip.t-dialin.net 26.02.02, 09:46

                  W sobotę 8 kwietnia obchodzony będzie Międzynarodowy Dzień Romów i Sinti, w tym
                  roku poświęcony sytuacji Romów, którzy stali się ofiarami konfliktu w Kosowie.

                  Ufam, że obchody tego Dnia przyczynią się do zapewnienia pełnego poszanowania
                  ludzkiej godności tych naszych braci, pomagając im zająć należne miejsce w
                  społeczeństwie. Ze szczególną radością oczekuję też spotkania, jakie odbędzie
                  się na początku czerwca przy okazji obchodów jubileuszowych z udziałem
                  migrantów i podróżnych.

                  • Gość: Ballest Re: Międzynarodowy Dzień Romów i Sinti IP: 2.3.STABLE* / 10.145.112.* 26.02.02, 11:25
                    To jou sie chyba pomylou, bo jou zawsze myslou, ze Cyganie z poludniowej Europy
                    to Roma a z polnocnej tzn z Polski Rosji i Czech to Sinti.

                    Czyzby Ballest kiedys racji nie miou??? ;-)*
                    • Gość: Ballest Re: Międzynarodowy Dzień Romów i Sinti IP: 2.3.STABLE* / 10.145.112.* 26.02.02, 11:28
                      Po wojnie bylo jedno miasto w Polsce gdzie Polacy wiekszosci nie mieli.
                      To byl Zgorzelec , gdzie Grecy mialy posiadaly narodowa.
                      Dzisiaj sie rozproszyli, wiekszosc ich mieszka we Breslau, stad "wroclawska
                      pita"
                      • hanys_hans Re: Międzynarodowy Dzień Romów i Sinti 26.02.02, 20:16
                        HEJ, TAM POD LASEM

                        Hej, tam pod lasem coś błyszczy z dala,
                        banda Cyganów ogień rozpala.
                        Bum stradi radi, bum stradi radi,
                        bum stradi radi, u ha, ha!
                        Bum stradi radi, bum stradi radi,
                        bum stradi radi, bum.

                        Ogniska palą, strawę gotują,
                        jedni śpiewają, drudzy tańcują.
                        Bum stradi ...

                        Słychać gitary i kastaniety,
                        grają mężczyźni, tańczą kobiety.
                        Bum stradi ...

                        Co wy za jedni i gdzie idziecie?
                        My rozproszeni po całym świecie.
                        Bum stradi ...

                        Cygan nie sieje, Cygan nie orze,
                        gdzie spojrzy okiem, tam jego zboże.
                        Bum stradi ...

                        Cygan bez roli, Cygan bez chaty,
                        Cygan szczęśliwy, choć niebogaty.
                        Bum stradi ...

                        Nie kochaj, dziewczę, kmiecia ni pana,
                        lecz całym sercem kochaj Cygana!
                        Bum stradi ...

                        • hanys_hans CYGANECZKA 26.02.02, 20:18
                          CYGANECZKA

                          Z tamtej strony Wisły Cyganeczka tonie,
                          gdybym miał łódeczkę, popłynąłbym do niej.

                          Nie mam ja łódeczki, ani wiosełeczka,
                          utonie, utonie moja Cyganeczka.

                          Popłynąłbym do niej, przez te wielkie fale,
                          nurt wody ją zalał, nie ujrzę ją wcale.

                          Z tamtej strony Wisły, kukułeczka kuka,
                          chodzi stary Cygan, Cyganeczki szuka.

                          • hanys_hans Re: CYGANECZKA 26.02.02, 20:26
                            OJ, DZIOŁCHO, TY CZORNO CYGONKO

                            Oj, dziołcho, ty dziołcho, ty czorno cygonko,
                            kozałaś mi wczoraj przyjść, a dzisioj sie zamkłaś.

                            Chocioż jo niy lyngom pod twojom pierzynom,
                            jednak żech sie jo wyspoł, pod lipkom zielonom.

                            Pod lipkom zielonom ptoszęta śpiywajom,
                            a pod twojom pierzynom chachary lyngajom.

                            Chachary lyngajom po trzy dziywy majom,
                            to sie tobie dziyweczko, tacy podobajom.

                            • hanys_hans Re: CYGANECZKA 26.02.02, 20:44
                              LUSTIG IST DAS ...

                              Lustig ist das Zigeuner leben
                              Varia, Varia ho!
                              Brauchst dem Kaiser kein zins zu geben
                              Varia, Varia ho!
                              Lustig ist es im grunen Wald,
                              wo der Zigeuner Aufenhalt
                              Varia, Varia, Varia, Varia, Varia, Varia ho!

                              Sollt uns mal der Durst erq ualen
                              Varia, Varia ho!
                              Heh`n wir zu den Wasser quellen
                              Varia, Varia ho!
                              Trinken Wasser klar wie Wein,
                              Meines muesste Schampanien sein,
                              Varia, Varia, Varia, Varia, Varia, Varia ho!

                              Maedel willst Du Tabak rauchen
                              Varia, Varia ho!
                              Brauchst Dir keine Pfeife kaufen
                              Varia, Varia ho!
                              Pfeif und Tabak hab ich hier,
                              geb ich gerne, gerne Dir.
                              Varia, Varia, Varia, Varia, Varia, Varia ho!

                      • Gość: MKK Re: Międzynarodowy Dzień Romów i Sinti IP: *.wroclaw.sdi.tpnet.pl 26.02.02, 22:45
                        Gość portalu: Ballest napisał(a):

                        > Dzisiaj sie rozproszyli, wiekszosc ich mieszka we Breslau, stad "wroclawska
                        > pita"

                        Miasto Wroclaw przyjelo wielu cudzoziemcow. "Wroclawska pita" nie jest wlasciwym
                        jedzeniem, charakterystycznym dla naszego miasta. To byle jakie jedzenie
                        sprzedawane jest po bazarowych budkach i dworcowych jadlodajniach. Moza zjesc u
                        nas rowniez pizze, co nie znaczy, ze wlochow u nas pod dostatkiem. Mac Donaldy
                        nasączone tlusta oliwa, gabczastymi bulkami i przemyslowym miesem sa tak samo we
                        WROCLAWIU, jak i Zakopanem (Kasprowy, sic!!!), a sadze, ze i w Waszych milych
                        Gliwicach nie brakuje.
                        Smacznego
                        Gosia
                        • Gość: Ballest Re: Międzynarodowy Dzień Romów i Sinti IP: 2.3.STABLE* / 10.145.112.* 27.02.02, 07:02
                          Gosiu,
                          Obojetnie co myslisz, "pite" przywiezli do wrocka Grecy, ktorzy w poszukiwaniu
                          pracy Zgorzelec opuscili i do Breslau sie przeniesli.
                          Jakie cyganskie potrawy sa u was sprzedawana, przeciez Cyganow u was tez
                          sporo ???
                          • Gość: DonPedro Re: Międzynarodowy Dzień Romów i Sinti IP: *.karlik.ds.polsl.gliwice.pl 27.02.02, 13:22
                            Napędy z kradzionych kur nieroztropnych gospodarzy.
                            • Gość: ! Re: Międzynarodowy Dzień Romów i Sinti IP: *.dip.t-dialin.net 27.02.02, 17:54
                              ?
    • Gość: Pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 09.03.02, 15:41
      KAI DSCHA TA MANGEL

      ho kereeh kana tu
      kai dschaan kana tu
      ko kamaus me te dschanau
      kai dschaah tu

      tu dschaa, nascheeh tuke i bacha teele
      koi teele hi pach hoofi
      koter dscha tuke tu dren ta mangel
      mange tuke tschomooni

      de achta fun o gaap
      koter hi baaro miidschech klisto dren
      taperel-lo tut, hal tu schtilti
      jop hi baaro miidschach klisto

      jop tschungereela grad jaak
      me mangau tut de achta
      ta teperel-lo tut gar
      jop hi doch fero miidschach

      me taperan menge phuure Sinten
      jo hi dur fon kai
      jon hi wi pasch o weesch
      len hi ken waago, le hi ken grai

      len hi doch tikne scheesi
      ho te faaren-le mit jon mit trujum
      jon hi noch echt
      fun ko schuker Sinte-natsion

      kowa perdeela man
      me kamau sa tikne phuure Sinten
      me mangau tut de achta
      pala faraah menge pasch lende



      Pyrsk !


      • meg_s Re: Cygony 09.03.02, 15:51
        Gość portalu: Pieron napisał(a):

        > kowa perdeela ...

        mam nadzieję, że nikogo nie chciałeś obrazić :-)))
        jak to jednak trzeba znać języki
        • Gość: Pierom Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 09.03.02, 15:56
          to som piykne suowa kerech sam zacytowou. kedys je przetuplikuja(jak snonda
          konsek czasu juzas). Titel godo"dziouszko idz zebrac" - prawie suchom muzyki
          cygonow - SUPER!
          • Gość: Pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 09.03.02, 21:25
            a sam cosik od J.T.


            BIBLIA CYGANSKA


            Jaka, sadzisz, jest biblia cyganska?
            Niepisana, wedrowna, wrozebna.
            Naszeptala ja babom noc srebrna,
            Naswietlila luna swietojanska.

            I aromat w niej, jak mirt rozdarty,
            Lesny szum i gwiazdarska kabala,
            Cien mogilny, piecdziesiat dwie karty,
            Podkoscielny dziad i mara biala.

            Kto te ksiege odkryl? My uczeni,
            Szperajacy w starzyznie pamieci,
            Wechem gnani i przeczuciem tknieci,
            Pod spod zmyslow i mysli wpatrzeni.

            Dolinami zapadlej wiedzy
            Klechda kreta nurtuje jak rzeka:
            I nie w zyciu i nie smierci, lecz miedzy,
            A na smierc i na zycie urzeka.

            Na te ksiege woskowymi lzami
            Kapia noca zalobne gromnice,
            W tej to ksiedze uludnymi domyslami
            Przewracaja sie sny jak stronice.

            Migajace wibruja wersety,
            Nie uchwycisz, co sie w nich ukrywa...
            Cos jak gdyby: meczenstwo poety...
            ...ze cos zbawic ma...

            I ksiega sie rozplywa.
            Biblia cyganska, 1933


            • meg_s Re: Cygony 09.03.02, 22:02
              Go�ć portalu: Pieron napisał(a):

              > a sam cosik od J.T.
              > BIBLIA CYGANSKA
              > Jaka, sadzisz, jest biblia cyganska?

              nareszcie co� co znam :-)))
              • Gość: Pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 10.03.02, 11:46
                Pyrsk !

                Naprowdy niywiym co mom odpedziec. Ostatnio trocha czytom o Cygonach itd. tego
                ale niywiym i rod bych bou sie cosik dowiedziec.


                Pyesk !
                • Gość: Pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 10.03.02, 21:45
                  A sam te tuplikowanie kerech obiecou. Niy idzie ale tukej oddac tyj "melodii"
                  kero majom ino chyba Cygony.

                  Cyganeczko kaj idziesz

                  Co porobiosz tera
                  Kaj terozki idziesz
                  Chciou bych tera to wiedziec
                  Kaj terozki idziesz

                  Ty idziesz, lecisz tam kaj strumyk
                  Tam kaj na dole stoi pora domow
                  Wlys tam, trocha tam pozebrej
                  Pozebrej trocha

                  Dej se pozor ale przed tom wsiom
                  Tam je jedyn pieronym zuy policmajster
                  Chyci cie i pondziesz do wiynziynia
                  On je pieronym zuy, dej pozor

                  On mo ogyn kerym pluje
                  Jo cie prosza dej pozor
                  Niy dej sie chycic
                  On, on je pieronym zuy

                  Trefiyli my pora starych Cygonow
                  Oni som daleko tam
                  Oni som daleko tam pod lasym
                  Oni niy majom wozow i koni

                  Oni majom ino stare wozki
                  Z kerymi jezdzom, kere ciongnom
                  Oni som jeszcze naprowdy
                  Som naprowdy Sinti-Cygony

                  To mi sie podobo
                  Jo pszaja tym starym Cygonom
                  Jo cie prosza dej obacht, dej pozor
                  Potym tam ku nim pojadymy.


    • Gość: Pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 11.03.02, 14:04
      www.ciemnogrod.net/Mniejszosci/Cyganie/art3.htm
    • Gość: Pieron Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 13.03.02, 15:39
      Prawiech kajsik przeczytou sam na forum ze okreslynie Cyganie je obrazliwym.
      Tak po prowdzie faktycznie tak je, ale z drugyj strony jake pojyncie/okreslynie
      sam uzywac, bo przeca suowo Romy(Romowie) odnosi sie ino do czynsci tego
      narodu. Som jeszcze Sinti i pora inkszych kerych niychciou bych sam pominonc.
      Jak ktos sie tym moim "Cygony" czuje urazony to godom sam ize niy mo to nic
      negatywnego w moich ustach. Jakego okreslynia Wy bys cie sam uzyli?
    • Gość: Cygon Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 05.04.02, 12:19
      www.mosa.cc/mp3/Mosa_Sisic/Gipsy_Express/Jasmina.m3u
    • Gość: Gizd Re: Cygony/do Meg IP: *.dip.t-dialin.net 06.04.02, 15:58
      Je zes to Ty ta Meg kero na Zabrzu probowaua rozkulac juz roz temat o Cygonach?
      • meg_s Re: Cygony/do Meg 06.04.02, 23:04
        Gość portalu: Gizd napisał(a):

        > Je zes to Ty ta Meg kero na Zabrzu probowaua rozkulac juz roz temat o Cygonach?

        próbowałam, próbowałam, ale chętnych nie było

    • Gość: Gizd Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 07.04.02, 14:08
      www.pogranicze.sejny.pl/wydawnictwo/bartosz.htm
    • Gość: ? Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 17.05.02, 08:10
      dzieki za wiadomosc - nie zauwazylam
    • Gość: Szwager Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 24.01.03, 11:36
      "...Za górami, za lasami
      Tańcowała Małgorzatka z Cyganami.

      Przyszedł ojciec, przyszła matka:
      - Chodź do domu, chodź do domu, Małgorzatka!

      - Ja nie pójdę, idźcie sami,
      Wolę tańczyć, wolę tańczyć z Cyganami"

      Idzie to jakos dalyj?
    • Gość: Szwager Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 24.01.03, 12:36
      www.homeomed.com.pl/ym/live/02dadedadeq.mp3
    • Gość: Szwager Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 25.01.03, 13:04
      www.rootsworld.com/audio/karandila-12.ram
      • hanys_hans Re: Cygony 26.01.03, 00:39
        - Co ty robisz we łooszku z tym Cyganym?!! - wrzeszczy moonż.
        - A bo widzisz, on prosiyu coby mu dać cojś zdartego po mynżu.
        • hanys_hans Re: Cygony 25.02.03, 20:31
          Cyganie trzynają się razem i wspólnie sobie pomagają. Mimo, źe na
          pozór mogą być między sobą skłóceni, to w trudnych sytuacjach na pewno
          będą trzymać się razem. Takiej cechy niestety brakuje Polakom, gdyź
          jeden zazdrości drugiemu. Bardzo dobrze obrazuje to humor, gdzie
          dwóch Polaków ma po jednym źyczeniu i pierwszy mówi, źe chce mieć
          pałac, to drugi ma źyczenie, aby ten pałac zburzyć.

          franckey.serwery.pl/ced/cyganie.htm
    • Gość: Szwager Re: Cygony/Co Szwager u Ciupazki znod IP: *.dip.t-dialin.net 22.09.03, 20:16
      forum.gazeta.pl/forum/72,2.html?f=170&w=5542770
    • Gość: Szwager Re: Cygony IP: *.dip.t-dialin.net 07.10.03, 00:15
      www1.gazeta.pl/katowice/1,35019,1708991.html
      • Gość: ballest U nos dostanom azyl. IP: *.dip0.t-ipconnect.de 07.10.03, 05:56
        No to za pare tygodni momy ich w Niemczech !

        Pyrsk
        ballest

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Nakarm Pajacyka