laband
26.05.05, 09:01
Peter K. Sczepanek - Prawdziwe zdarzenie zaraz po wojnie - slaskie tragedie:
Eine wahre Begebenheit – „Traudel“ S
In einem von Peter Karl Sczepanek herausgegebenem Buch mit dem Titel:
„Oberschlesien anders“ beschreibt der Autor auf Seite 166 ein Ereignis,
welches große Trauer und Bestürzung in der ganzen Stadt Tichau und Umgebung
hervorgerufen hat.
„Am 30 Mai 1945, also schon nach Kriegsende wurde eine junge
Tichauerin, die zwei Sprachen gut beherrschte ohne jeden Grund rücksichtslos
erschossen. Ihre Mutter, W.S. wurde enteignet und an den Rand der Verzweiflung
gebracht. Täter dieses grausamen Mordes war ein Knecht des neuen
kommunistischen Regimes, der sich als Machthaber fühlte und seine Pistole
gegen zwei wehrlose, unschuldige Frauen „im Namen des Friedens“ gerichtet hat
– in einem freien Land.“
Peter K. Sczepanek beschreibt in diesem Buch ein Oberschlesien, welches
in der Fülle der bisher herausgegebenen Bücher über dieses Land einzigartig
ist. Diese Einzigartigkeit besteht nicht nur aus einer Reihe
aufsehenerregender Artikel von unvergleichlicher Poesie, vorwiegend des
Joseph von Eichendorff, auch von geschichtlichen Ereignissen und Erwägungen
aller Art. Hervorzuheben sind die 120 Aquarelle des oberschlesischen
Kunstmalers Alfons Wieczorek, welche dieses Buch enthält.
Große Aufmerksamkeit widmet der Autor dem Süd-Osten Oberschlesiens bis
zu den Beskiden, wobei Städte wie Tichau, Pless, Gleiwitz, Ratibor und Teschen
besonders hervorgehoben werden. Sczepanek, jetzt 57-jährig ist ein eifriger
Geschichtsforscher und Kenner seiner Heimaterde Oberschlesien. Er hat
eigentlich mit Literatur nicht viel zu tun. Von Beruf Physiker und
Informatiker schreibt er über Oberschlesien alles was ihm am Herzen liegt.
Auf diese Weise wurde in diesem Buch ein Oberschlesien dargestellt,
welches in der Fülle seiner 1000-jährigen Geschichte jeden Leser
auf heimatliche Art tief beeindruckt und zum Nachdenken veranlasst. Im
Jahr 1996 haben für das Buch P.K.Sczepanek und Maler Alfons Wieczorek die
Kultur-Auszeichnung-1996 bekommen.
Prawdziwe zdarzenie z historii wspólczesnej –„Traudla” S
To tytul nie jakiegos banalnego filmu nakreconego kiedys w Tychach w
latach 60-tych, ale i historia wspólczesna „nie z tej ziemi”, z czasów
wypedzania ludzi ze swoich Heimatów! Na stronie 185 ksiazki pt. „Górny Slask w
barwach czasu” z wersji niemieckiej „Oberschlesien – anders” o wstrzasa-jacym
zajsciu pisze autor Peter K. Sczepanek:
„30 maja 1945 roku w Tychach czyli juz po zakonczeniu dzialan wojnnych
na Górnym Slasku zastrzelona zostala mloda, wladajaca dwoma jezykami, kobieta
rodzimego pochodzenia, a jej matke W.S. calkowicie psychicznie i materialnie
zrujnowano. Sprawca tego mordu byl ‘slugus’ nowych wladz, który skierowal bron
wobec dwóch bezbronnych kobiet w ‘imie pokoju’.”
W powyzszej publikacji przedstawil Sczepanek Górny Slask - inaczej niz
inni, pieknie w 120 obrazach tyskiego malarza Alfonsa Wieczorka, w poezji
szerokiej gamy piszacych o tej krainie i w slowach autora, by tak
przedstawiony raj sprowadzic do ziemskich losów, tego tygla z topniejacymi
kruszcami a tym samym dajacym zawsze cos swemu otoczeniu.
Szczególny nacisk kladzie autor na wschodnia czesc Górnego Slaska, te
najbardziej oddalona od reszty: ziemie cieszynska, raciborska, gliwicka czy
byla pszczynska.
Sam autor, 57-letni P.K. Sczepanek nie literat a czlowiek techniki,
fizyk i informatyki zajal sie tematyka jego domowiny, lezaca mu na sercu. W
zalozonym koncepcie pokazania piekna plynacego tez z tego czarnego Slaska
pozwolil sobie Sczepanek na: od czasu do czasu rzucanie sloganów, mysli
krótkich, sprowadzajac istotnie czytelnika do stwierdzenia, ze kraina ta jest
piekna ale i zarazem dramatyczna. W ten sposób przedstawiono Górny
Slask, w jej obfitosci 1000-letniej historii odnajdzie czytelnik na sposób
jego wlasnej domowiny wiele do przemyslenia, co i gleboko na niego wplynie. W
roku 1996 Sczepanek i slaski malarz A. Wieczorek otrzymali nagrode od miasta
Tychy – wyróznienie d/s Kultury-1996.
An jenem denkwürdigen 30. Mai 1945 war ich als 22-jähriger Bursche mit
zwei Kolleginnen auf dem Heimweg nach einer Tanzveranstaltung von Czulow nach
Tichau, den wir zu Fuß zurücklegen wollten. In der ganzen Stadt wurde der Sieg
über den Faschismus gefeiert. So war auch ein Tanzvergnügen im größten Saal
der Stadt, bei „Krupa“, am Ring gelegen. Der Abend wurde von den neuen
Machthabern der Stadt veranstaltet.
Wir gelangten zum Postgebäude, ungefähr 200 Meter von „Krupa“ entfernt,
als uns einige Rotarmisten und die polnische Bürgermiliz mit rot-weißen Binden
am linken Arm, zum Stehen aufforderten. „Geht einen anderen Weg, nur nicht
über den Ring der Stadt“ wurde uns befohlen und wir hatten keine andere Wahl,
als zu gehorchen. Wir waren schon am Brauhaus angelangt, als wir eine kleine
Anzahl erschrockener Tichauer fanden, die mit ernstem Gesichtsausdruck
erklärten, dass sich am Ring vor dem Restaurant „Krupa“ sowjetische und
polnische Soldaten befänden, dass scharf geschossen würde und die Möglichkeit
bestehe, dass der Krieg noch nicht beendet sei.
Wie aus den Aussagen einer Zeugin jener Ereignisse, der Frau Brzoska,
hervorgeht, befand sie sich in jenem denkwürdigen Augenblick im Treppenhaus.
Kurz darauf hörte sie einen Pistolenschuss und nachher die Worte eines
sowjetischen Offiziers: „Was machst Du?, Was machst Du?“ Diese Worte waren an
den 24-jährigen Mörder, Eugeniusz Matuszewski aus Trzebinia gerichtet, der
sich mit weißroter Binde am linken Arm als neuer Machthaber aufspielte. Dieser
Matuszewski nahm im Mai 1945 den Posten eines Bürgermeisters in Tichau an,
nachdem er den langjährigen Vorgänger dieses Amtes verdrängt hatte. Johann
Wieczorek, der einige Monate zuvor aus dem Konzentrationslager Auschwitz
heimgekehrt war, hatte dieses Amt seit 1922. Nach Verlauf einer Stunde wurde
zu der Ermordeten Doktor Josef Kuderski herbeigerufen, der aber nur den Tod
feststellen konnte, durch den Schuss in den Hinterkopf. Der Mörder stand mit
gespreizten Beinen neben der Leiche und rief dem Doktor befehlend die Worte
zu: „Schreibe: Selbstmord“.
Die Ermordete war die Tante und gleichzeitig die Taufpatin von Peter
Karl Sczepanek. Im Jahre 1933 hatte sie einen Offizier der polnischen
Staatspolizei in Kattowitz geheiratet, worauf beide ein Haus am Ring in
Tichau, gegenüber dem Restaurant „Krupa“ von ihrer Mutter bekommen hatten.
Nach den Aussagen der Kellnerin des Restaurants wurde das erste Opfer des
Sozialismus in Tichau aufgefordert, den neuen Machthabern im Tanzsaal auf dem
Klavier aufzuspielen. Mit jener Aufforderung begab sich der Matuszewski in
die nahe gelegene Wohnung der Ermordeten, die keinen anderen Ausweg sah, als
sich dem Befehl zu beugen. Nachdem sie über eine Stunde gespielt hatte, und
die Sieger über den Faschismus immer frecher wurden, brach sie das Spiel ab
und wollte sich nach Hause begeben.
Die Klavierspielerin befand sich bereits im Treppenhaus, als sie ihr
Mörder mit der Pistole in der Hand einholte und ihr ohne jede Warnung eine
Kugel in den Hinterkopf jagte, worauf sie tot zusammenbrach. Dieser junge
Mörder einer wehrlosen Tichauerin wollte auf diese Weise zeigen, wer nun hier
die Macht hatte. Kurz darauf wurde Matuszewski aus seinem Amt entlassen, doch
zur Verantwortung gezogen für diesen himmelschreienden Mord wurde er nicht.
Dieser Vorfall geriet langsam in Vergessenheit. Der kurz vorher aus dem Amt
des Bürgermeisters von Tichau verdrängte Johann Wieczorek erlebte zwar