Brandenburger Tor

26.10.05, 18:40
Klassizismus Erbaut von: Carl Gotthard Langhans 1789-91 Quadriga von
Gottfried Schadow

Die Lage des Tors sei "in ihrer Art ohnstreitig die schönste von der ganzen
Welt" und daher habe er "zum Modelle" die Propyläen der Athener Akropolis
genommen, schreibt Carl Gotthard Langhans zu seinem Entwurf, der 1789-91
realisiert wurde. Das heutige Wahrzeichen der Stadt war nur eines von
insgesamt 18 Stadttoren, deren Lage und Namen noch oft im Stadtplan abzulesen
sind. Doch es war mit Abstand das aufwendigste - die meisten bestanden nur
aus zwei einfachen Torpfeilern. Es wurde im Jahr der Französischen Revolution
begonnen und bedeutete die erste Hinwendung in der Berliner Baugeschichte zu
antiken griechischen Vorbildern - aus Berlin wurde allmählich "Spree-Athen".
Ursprünglich schloß das Tor mit seinen winkelförmigen Seitentrakten (den
Wachhäusern) an die Stadtmauer an, doch als diese 1867/68 abgerissen wurde,
schuf man Fußgängerdurchgänge in den Seitenhallen und setzte ihren bis dahin
schmucklosen Westfronten Säulenhallen vor.

Das Tor hat fünf durch Mauern getrennte, elf Meter tiefe Durchfahrten, deren
Stirnen von dorischen Säulen verdeckt werden. 1807 wurde die Quadriga von
Napoleon nach Paris entführt, 1814 jedoch im Triumphzug zurückgeholt. Somit
zum Symbol des Sieges in den Freiheitskriegen geworden, fügte Schinkel in den
Kranz auf dem Stab der Siegesgöttin das Eiserne Kreuz ein. Nach den
Kriegsbeschädigungen in den 50er Jahren wiederhergestellt und mit neu
getriebener Quadriga versehen (1990/91 erneut restauriert), stand das Tor von
1961 bis 1989 im Niemandsland hart an der Mauer zu West-Berlin.

Ursprünglich war es in die geschlossene Bebauung des rechteckigen Pariser
Platzes eingebunden, die aber im und nach dem Zweiten Weltkrieg bis auf die
Reste der Akademie der Künste verschwand. Seit 1995 ist nun der Wiederaufbau
des Pariser Platzes in seinen historischen Abmessungen im Gange. Die ehemals
seitlich angrenzenden Wohnhäuser, das Haus des Malers Max Liebermann im
Norden und das Haus Sommer im Süden, wurden in vereinfachter historisierender
Form (von J.P.Kleihues nach dem Vorbild August Stülers) wiederaufgebaut.
    • olandi1 Re: Brandenburger Tor 26.10.05, 18:43
      Das Brandenburger Tor ist ein 26 m hoher, 65,5 m breiter und 11 m tiefer
      frühklassizistischer Sandsteinbau. Es erinnert an die Propyläen der Akropolis
      in Athen. Es hat fünf Durchfahrten, von denen die mittlere etwas breiter ist,
      und zwei Torhäuser. Es wird durch 15 m hohe dorische Säulen geprägt, die nach
      ionischer Art kanneliert sind und am Fuß einen Durchmesser von 1,75 m haben.
      Die Attika und die Innenseiten der Durchfahrten sind mit Reliefs bedeckt, die
      unter anderem Taten des Herkules, den römischen Kriegsgott Mars, der das
      Schwert in die Scheide steckt, und die Göttin Minerva darstellen. Nach der
      Niederlegung der Stadtmauer 1867/68 fügte der Schinkel-Schüler Johann Heinrich
      Strack 1868 dem Tor zu beiden Seiten die niedrigeren offenen Säulenhallen an.

      Das Tor wird gekrönt durch eine etwa 5 m hohe in Kupfer getriebene Skulptur,
      die Quadriga, die die geflügelte Siegesgöttin darstellt, die einen von vier
      Pferden gezogenen Wagen in die Stadt hineinlenkt.
    • meg_s Re: Brandenburger Tor 26.10.05, 18:48
      czyżby to ten sam Schadow od "naszych" lwów ??
    • olandi1 Re: Brandenburger Tor 26.10.05, 18:49
      Quadriga
      aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
      Wechseln zu: Navigation, Suche

      Quadriga mit Siegespreisen
      Münze von SyrakusEine Quadriga (deutsch: Viergespann) ist nach antikem Vorbild
      ein zweirädriger Kampf- und Rennwagen, der von vier nebeneinander gehenden
      Zugtieren, meist Pferden, gezogen wird.

      Die Quadriga wurde vor allem im alten Rom bei Wagenrennen und in Triumphzügen
      eingesetzt und häufig in Bildern und Statuen abgebildet. Als Fahrerin ist in
      der Kunst oft eine Siegesgöttin (Viktoria) dargestellt. Wir finden aber auch
      Apollon als Fahrer in der antiken Kunst vor. Der Wagenlenker von Delphi kann
      hierbei genannt werden, obwohl nur die Zügelenden an einer Hand darauf
      hinweisen, dass die verschollenen Teile ein solches Viergespann gewesen sind.


      Quadriga auf dem Brandenburger TorAllgemein bekannt ist die Statuengruppe der
      Quadriga auf dem von Carl Gotthard Langhans im frühklassizistischen Stil
      errichteten Brandenburger Tor zu Berlin von Johann Gottfried Schadow, auch die
      Semperoper in Dresden ziert eine von Johannes Schilling geschaffene Quadriga,
      die allerdings von Panthern gezogen wird. Ernst Rietschels Quadriga mit
      Brunonia auf dem Braunschweiger Schloss, ausgeführt von Georg Howaldt, wurde
      erstmals 1865 durch einen Brand und dann nach dem 2.Weltkrieg abermals zerstört
      (siehe Braunschweiger Schloss). Jetzt soll sie im Zusammenhang mit der
      geplanten Rekonstruktion des Schlosses zum dritten Mal neu entstehen. Weitere
      bekannte Quadriga-Standbilder sind auf dem Wellington Arch in London, dem Arc
      de Triomphe du Carrousel in Paris sowie auf dem Münchener Siegestor (Bavaria
      lenkt ein Löwengespann).
      upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/57/Brandenburg_gate_sunset_quadriga.jpg/800px-Brandenburg_gate_sunset_quadriga.jpg
      upload.wikimedia.org/wikipedia/de/a/a1/Quadriga_MKL1888.png
    • olandi1 Re: Brandenburger Tor 26.10.05, 18:57
      A tu mocie link na polsko strona w tym temacie
      www.wiki.maksiu.pl/wiki/Brama_Brandenburska
      • ballest Re: Brandenburger Tor für MEG! 26.10.05, 19:06
        Ja genau, tyn Schadow, Meg 1




        Berliner Künstler (1801-1863). Nach einer Lehre in der Eisengießerei Gleiwitz
        holte der bekannte Künstler Gottfried Schadow den jungen Kalide in seine
        Werkstatt nach Berlin. Von dort wechselte Kalide später in die damals
        populärere Werkstatt von Christian Daniel Rauch.
        Gelöst von dem klassisch bestimmten Einfluss Schadows und Rauchs, entwickelte
        sich sein eigenes künstlerisches Temperament mehr hin zum Ausdruck mächtiger
        Bewegungen.
        Seine größte künstlerische Anerkennung fand Kalide 1836 mit der Brunnenfigur
        "Der Knabe mit Schwan", die 1851 auf der Londoner Weltausstellung eine
        Preismedaille erhielt und die Friedrich Wilhelm III. für den Schlosspark
        Charlottenburg erwarb. (verschollen).
        • szwager_z_laband Re: Brandenburger Tor für MEG! 26.10.05, 22:31
          a jo ino dodom ize ta "brama" je zrobiono ze slonskego kamiynia - niy paminto
          kery ze kerych kamiyniouomow to bouo?
Inne wątki na temat:
Pełna wersja