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Kaj sie straciou Hanys?

09.11.04, 10:57
Hanys odezwij sie bo mom do Cia (na Glywicke Slonzoki) mocka nowych bildow!
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    • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 09.11.04, 14:02
      Hanys zyjesz?

      www.glivice.cad.pl/
      • meg_s Re: Kaj sie straciou Hanys? 09.11.04, 14:12
        coś mocno schudł
        • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 09.11.04, 14:21
          straciou sie synek w oczach ajnfach

          i na co on to prziszou na stare lata(?!)
    • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 10.11.04, 10:48
      mozno go tym sam sciongna:

      Mein lieber Sohn!

      Von 1919 bis 1945 war ich Buerger von Ratibor und fuehle mich auch heute
      noch als Buerger dieser meiner Heimatstadt. Hier wuchs mein Vater, Dein
      Grossvater, auf und machte am Kgl. Evangelischen Gymnasium sein Abitur. An
      diesem Gymnasium unterrichtete mein Grossvater, Dein Urgrossvater, zwoelf
      Jahre; waehrend einer Ansprache vor der versammelten Schuelerschaft brach er
      tot zusammen. Dieses Gymnasium gab mir das »Reifezeugnis«. Meine Mutter und
      ich haben zuerst auf dem Polkoplatz, am Nordrand der Altstadt, und dann auf
      der Parkstrasse, in dem sich nach Sueden ausweitenden, nach dem Ersten
      Weltkrieg neu bebauten Wohnviertel gewohnt. Darum wollen wir uns die Stadt
      zuerst vom Nordrand her, spaeter vom Sueden erschliessen.

      Der erste gewichtige Satz ueber Ratibor muss immer lauten: Ratibor liegt an
      der Oder, mit dem alten Stadtkern auf deren linken Seite, 192 Meter ueber
      dem Meeresspiegel. Ein Anker verzeichnet in leider taeuschender Absicht,
      dass von hier ab die Oder schiffbar sei. Lediglich Boote der Strommeisterei
      fuhren die Oder abwaerts und zuweilen ein Ausflugsboot namens »Christine«
      auf Lubowitz zu. Wenn die heissen Festlandsommer, die oberhalb Ratibor
      muendenden Fluesse Oppa und Zinna so wie die Oder selbst ausgetrocknet
      hatten, konnte man von Sandbank zu Sandbank stapfend den Fluss durchqueren.
      Wenn aber Hochwasser war, und das war fast jedes Jahr einmal (wenn nicht
      sogar auch noch ein zweites Mal), dann wurde aus unserem Fluss ein
      reissender, ungeheuerlich schneller Strom. Auf der Bernert-Bruecke habe ich
      ihm eines Tages meinen nagelneuen Fuellfederhalter samt Goldfeder geopfert,
      denn als ich eine Aufnahme schiessen wollte, flog aus der Tasche mit dem
      Fotoapparat der Federhalter heraus und schwamm stadtinwaerts davon. Spaeter
      wurde acht Jahre lang an der Umlegung, der zehn Kilometer langen Verkuerzung
      des Oberlaufs gearbeitet, mit dem Blick auf den projektierten
      Oder-Donau-Kanal, vor allem um die durch die Ueberschwemmungen entstehenden
      Schaeden zu verringern. Mitten im Zweiten Weltkrieg wurde dies friedliche
      Werk vollendet.
      Grosses Ereignis mit Wimpelschmuck, Blaesertusch und Festbeleuchtung, wenn
      der Ruderverein im Fruehjahr sein Anrudern und im Herbst das Abrudern
      feierte.
      Auf der breiten Oderpromenade hinter der Seifenfabrik Hoffmann bis zur
      Schlossbruecke hin standen wir in dichten Scharen — mitten unter uns die
      Mitglieder der Berufsfeuerwehr vom nahen Feuerwehrdepot und freuten uns, wie
      auf dem anderen Oderufer die Boote zu Wasser gelassen wurden, oder schauten
      anfeuernd zu, wenn die Langstreckenregatta Ratibor-Cosel (ueber dreissig
      Kilometer) gerudert wurde.
      Drei Bruecken ueberquerten unseren Strom. Die schoene Schlossbruecke verband
      die Stadt mit Ostrog und Bosatz. Es ist die Stelle der aeltesten Verbindung
      zwischen Gleiwitz und Rybnik im Osten mit Ratibor und dem Westen
      Oberschlesiens mit Troppau und Leobschuetz. Zuerst stand hier eine
      Holzbruecke, ueber die Koenig Johann Sobieski 1683 gegen die Tuerken in
      Richtung Wien gezogen sein soll. Vor der Jahrhundertwende war hier die erste
      gusseiserne Bruecke Schlesiens ueber den Strom gespannt, schliesslich 1913
      bis 1914 aus Eisenbeton die Schlossbruecke errichtet worden. Ihr Name —
      eigentlich sollte sie )Hindenburg-Bruecke« heissen, aber niemand hielt sich
      daran — kam vom Schloss des Herzogs von Ratibor, gleich auf der rechten
      Oderseite gelegen, viele mochten gemeint haben, sicherlich von der
      Wirtschaft »Schlossgarten« und der gleich daneben befindlichen
      Schlossbrauerei. Denn das Ratiborer Schloss war ein unansehnlicher Bau,
      lediglich die gotische Kapelle hat ihren Platz in der Kunstgeschichte, sie
      ist uebrigens Thomas von Canterbury geweiht. Das sagenumwitterte
      Mongolenhaupt an der Fassade sollte an den Zug der Mongolen ueber die Oder
      1241 gemahnen. Der Herzog von Ratibor, es gab noch Titel und Wuerde, in
      mehreren Generationen mit Namen Victor, residierte in Rauden, auf halbem
      Wege zwischen Ratibor und Gleiwitz gelegen, Gruendung der
      Zisterzienser, mit wunderschoener Barockkirche, inmitten tiefer Waelder.
      Die »Herzogliche Kammer«, die Verwaltung der nicht unbedeutenden
      Besitzungen, hatte ihren Sitz im Ratiborer Schlosstrakt; schon der Name
      floesste Ehrfurcht ein.
      Nicht Ehrfurcht, sondern Angst war es, als waehrend der Abstimmungszeit das
      italienische Kommando der in Ratibor stationierten italienischen Truppen
      (wir ahmten als Kinder auf den Strassen das Marschtempo der Soldaten mit
      lautstarkern »uno-due« herausfordernd nach) die Nachricht erhielt, dass
      mittags um zwoelf Uhr die Schlossbruecke gesprengt werden wuerde. Hugo
      Christoph hatte diese Nachricht ueberbracht. Die Truppen gingen in Deckung
      und standen auf dem Propsteiplatz vor dem haesslichen Bau des Realgymnasiums
      in Bereitschaft, als Hugo Christoph mit einer Giesskanne daherkam und die
      Bruecke sprengte. Dieses »Attentat«, dem sogar die Verhaftung von Geiseln
      aus der Stadtverwaltung vorangegangen war, brachte Hugo Christoph eine
      Gefaengnisstrafe ein. Wegen seines wiederholten groben Unfugs hatte dieser
      Ratiborer Till Eulenspiegel immer wieder mit dem Gericht zu tun; er musste
      einmal wegen einer Ehescheidungsangelegenheit »in Sachen Ihrer Frau« einer
      Vorladung folgen, und erschien in weiblicher Kostuemierung. Zylinder, weisse
      Krawatte, Gehrock und barfuss war sonst sein bevorzugtes Habit, auch dann,
      wenn er an einer fuer Angler verbotenen Stelle an der Oder mit Angelrute
      erschien, um dem aufgebrachten Polizisten die Antwort geben zu koennen: »Ich
      habe doch nur heute zum Freitag meinen Salzhering in der Oder waessern
      wollen!«

      Die zweite der drei Oderbruecken war die haesslichste, aber wohl die
      wichtigste. Die Nord-Sued-Bahn — sie verband Osterreich und die
      Tschechoslowakei von Wien und Oderberg kommend mit Breslau und Berlin, mit
      Schlesien und Deutschland —ueberquerte auf dieser Eisenbahnbruecke, neben
      der ein vielbenutzter Fusssteg entlanglief, die Oder. Vielbenutzt schon
      deswegen, weil Tausende in den Plania-Werken von Siemens beschaeftigt waren,
      in der »Schwarzen Bude«, in der Kohlenelektroden, Kohlestifte,
      Kohlenbuersten fuer Motoren hergestellt wurden. Bevor man den Fluss
      ueberschritt, sog man noch den Rauch der Dampfmuehlen von Schlesinger in die
      Nase, »Ratiborer Dampfmehlmuehlen und Presshefefabrik, gegruendet 1841«
      stand es in den Anzeigen, bevor die Nationalsozialisten auch hier
      diktierten.
      Der dritten und suedlichsten Bruecke hatte man offiziell — es war eine
      Eisenkonstruktion von 1903 — den Namen des mehrere Jahrzehnte tuechtig
      waltenden Oberbuergermeisters August Bernert gegeben, doch
      diese »Bernert-Bruecke« hiess immer nur die » Zweipfennig- Bruecke«, denn
      zum Einbringen der Kosten musste man lange ein Brueckengeld zahlen.
      Zwischen Eisenbahn und Oder lagen die anderen grossen Betriebe der Stadt:
      die Eisenbahnwerkstaetten, die spaeter aufgeloest wurden; Ganz und Co.
      Danubius, womit schon im Namen »Danubius« gleich »Donau« ein in Budapest
      beheimatetes Werk sein Herkommen anzeigte, hier wurde schwerer Eisenguss
      produziert; die Werkzeugmaschinenfabrik Wilhelm Hegenscheidt, zu der auch
      die fruehere »Hoffnungshuette« im fuenfzehn Kilometer entfernten
      Ratiborhammer gehoerte. Neben der staksigen Ueberfuehrung, die ueber die
      Bahn in den alten Stadtpark fuehrte, machte sich die Zuckerfabrik breit. Im
      November rollten in langen Fuhren aus dem ganzen Kreis die Zuckerrueben an,
      ueber der Stadt lag der Duft von Melasse und Sirup, jetzt konnte es nicht
      mehr weit bis Weihnachten sein. Anschliessend hatte sich die Hutfabrik
      Hueckel niedergelassen, ihr Hauptwerk stand in Neutitschein im Kuhlaendchen,
      das die gerade dem Lieselberg entsprungene Oder durchquert. Das
      Schlussstueck dieser br
      • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 10.11.04, 10:56
        Das
        Schlussstueck dieser breiten Industrieanlagen bildeten das Stahlwerk von
        Boehler und das Stella-Werk hinter dem Schuetzenbaus, auf Studzienna zu,
        spaeter Ratibor-Sued genannt.
        Ratibor war eine Arbeiter-, eine Buerger-, eine Bauernstadt. Dass es eine
        Arbeiterstadt war, spuerte man wenig. Eine grosse Ausnahme war der 1. Mai.
        Da wurde bereits am Vorabend die Germania (in Erinnerung an den Sieg von
        1870/71 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Polkoplatz auf dem Germaniaplatz,
        den die wenig wohlriechende Psinna umspuelte, aufgestellt) gelegentlich rot
        angestrichen und drapiert, was uns Kindern viel Freude, der Polizei nur
        Verdruss bereitet hat. Da gab es Musik von helltoenenden Schalmeien und
        Umzuege, deren Marschierer alle eine rote Blume im Knopfloch stecken hatten.
        Frauen taten kaum mit, obwohl viele von ihnen bei Doms in der Schnupf- und
        Kautabakfabrikation und in der Zigarrenfabrik von Reiners (spaeter ein Opfer
        der durch die Grenzlage bedingten Wirtschaftsmisere) beschaeftigt waren.
        Weder im Gesicht der Stadt, noch in ihrer politischen Repraesentanz machte
        sich der Charakter einer Arbeiterstadt bemerkbar. Sozialdemokratische
        Stimmen waren in der Minderheit. Das Zentrum, die Partei des katholischen
        Buergertums, zu dem sich auch die Mehrheit der Arbeiter zugehoerig fuehlte,
        beherrschte die Stadt.
        Mittelpunkt dieser Herrschaft des Zentrums war aber nicht das Zentrum der
        Stadt, das Rathaus, sondern ein inzwischen eingemeindeter Vorort, Altendorf,
        dort, wo die Strasse nach Cosel im Norden und Leobschuetz im Nordwesten sich
        gabelte. Hier war Pfarrherr von St. Nikolaus Praelat Karl Ulitzka,
        der »ungekroente Koenig Oberschlesiens«, wie ihn seine Gegner
        nannten, »Hochwuerden«, der »Herr Praelat«, wie er von seinen Glaeubigen und
        den Parteigaengern in tiefer Verehrung genannt wurde. Er war Mitglied des
        Deutschen Reichstages und hatte sich waehrend des Abstimmungskampfes durch
        sein klares und mutiges Bekenntnis zum Deutschtum um Oberschlesien verdient
        gemacht. Das hinderte die Nationalsozialisten nicht, ihn 1939 des Landes zu
        verweisen und spaeter im Konzentrationslager Dachau zu inhaftieren. Als er
        in das inzwischen polnischer Verwaltung unterstellte Ratibor in den
        Augusttagen 1945 heimkehrte, folgte dieser Heimkehr in die Fremde die
        sofortige erneute Ausweisung. Ulitzka war eine grosse, dem Auge wohltuende
        Erscheinung, er strahlte die Souveraenitaet eines Herrschers aus. Sein Wort
        hatte in Oberschlesien Macht und Geltung. Man nannte die nach dem Ersten
        Weltkrieg neu gegruendete Provinz Oberschlesien, die ihr Oberpraesidium in
        Oppeln, ihre Selbstverwaltung in Ratibor hatte, scherzhaft »Propiulka«,
        worin die Abkuerzung fuer den ersten Oberpraesidenten Proske, den ersten
        Landeshauptmann Piontek, Praelat Ulitzka und den Ratiborer
        Oberbuergermeister Kaschny zu suchen war.
        Nachdem Dr. Hans Piontek Landeshauptmann geworden war, bis dahin seit zwei
        Jahren Ratibors Oberbuergermeister, wurde Adolf Kaschny, ein Mann aus
        Koeberwitz in dem zum Kreis Ratibor gehoerenden Hultschiner Laendchen, sein
        Nachfolger. Er war preussischer Staatsrat und fuer die durch die
        Grenzziehung nach dem Ersten Weltkrieg schwer getroffene Stadt immer
        unterwegs. Sein kluges und festes Auftreten, seine grosse Eloquenz und sein
        starkes Temperament haben der Stadt geholfen, nicht nur zu ueberleben,
        sondern allmaehlich an wirtschaftlicher Potenz zuzunehmen. Nach dem Einbruch
        der Nationalsozialisten 1933 auch in die Ratiborer Stadtverwaltung wurde ihm
        der Stuhl vor die Tuer gesetzt, sein Nachfolger hiess Josef Burda, weshalb
        das Witzwort umging: »Ratibor ist umgetauft worden, es heisst jetzt
        Burda-Pest«. Dem Erstverbreiter dieses Geruechtes brachte es eine
        mehrmonatige Freiheitsstrafe ein! Kaschny wurde im Zusammenhang mit dem 20.
        Juli 1944 verhaftet und im Februar 1945 wieder freigelassen. Als sich nach
        Ende des Zweiten Weltkrieges die Tschechen dafuer stark machten, statt Polen
        Stadt und Kreis Ratibor zugesprochen zu erhalten, setzten sie auf
        den »Autochthonen« Kaschny, aber dieses Spiel war nach knapp einem halben
        Jahr zu Ende, Ratibor verblieb in polnischem Besitz, so wie das Hultschiner
        Laendchen erneut zur Tschechoslowakei geschlagen worden war.
        Der zweite gewichtige Satz ueber Ratibor lautet seit dem verlorenen Ersten
        Weltkrieg: Durch den Spruch von Versailles, 1919, und das Genfer Protokoll,
        1921, verloren Stadt und Kreis Ratibor nahezu fuenfundfuenfzig Prozent ihrer
        Einwohner, dreiundfuenfzig Prozent der Gesamtflaeche und die Haelfte des
        Steuersolls. Das Hultschiner Laendchen, mit dem Staedtchen Hultschin und
        dreiunddreissig Gemeinden suedwestlich der Stadt gelegen und einst die
        Heimat der Vorfahren Eichendorffs, ging ohne jedes Plebiszit an die neu
        entstandene Tschechoslowakei verloren. Die Bevoelkerung sprach zwar deutsch
        und maehrisch, aber sie bekannte sich, wie eine inoffiziell durchgefuehrte
        Abstimmung ergab, zu neunzig Prozent fuer den Verbleib beim Deutschen Reich.
        Der Verlust der Gemeinden im Osten des Kreises widersprach dem Ergebnis des
        Plebiszits, das eine Mehrheit fuer Deutschland erbracht hatte — das
        Verhaeltnis war 22 000 : 2 ooo in der Stadt, 17 8oo : 11 8oo im Landkreis —???
        doch der Genfer Entscheid musste hingenommen werden, auch wenn die
        Reichsregierung aus Protest zuruecktrat.
        Das Ringen um Oberschlesien war meine erste ganz wach aufgenommene
        Geschichtserfahrung. Fremde Truppen als Besatzung, ausgeworfene
        Schuetzengraeben auf dem benachbarten Germaniaplatz, Pflegestation fuer
        Verwundete im Gebaeude der Loge auf der Zwingerstrasse, Auszeichnung einer
        Tante, die Rotkreuzschwester gewesen war, mit dem Schlesischen Adler,
        nationalistische Lieder: »Korfanty kam geritten, / auf einem Ziegenbock, /
        da dachten die Polacken, / es waer der liebe Gott«, Selbstschutz und
        Insurgenten. Immer noch oder schon wieder Krieg ...
        Unsere Wohnung lag auf dem Polkoplatz, benannt nach einem verdienstvollen
        Stadtrat und Kommerzienrat, der auf diesem Platz einen Springbrunnen hatte
        errichten lassen. Unter den Nationalsozialisten benannte man den Platz in
        Horst-Wessel-Platz um und waelzte einen riesigen Findling heran. Der
        Findling ruht noch heute auf dem Platz, doch heisst dieser unter den Polen
        jetzt »Freiheitsplatz«. Zum Gymnasium, dessen Schulhof sich bis zur Oder
        erstreckte, oder zum Bollwerkplatz, wo gelegentlich Karussell und Buden
        aufgebaut wurden, und unmittelbar zum Oderufer war es gleich weit, nur ging
        es einmal zum Lernen, das andere Mal zum Spielen. Das humanistische
        Gymnasium war nicht nur ein Stueck Familiengeschichte, sondern vor allem ein
        Stueck Stadtgeschichte. Hier unterhielten viele Jahrhunderte hindurch die
        Dominikanerinnen ein Damenstift. Die selige Euphemia, Tochter des Herzogs,
        der 1299 das Jungfrauenstift zum Heiligen Geist gegruendet hatte, war die
        erste Aebtissin des Klosters und wurde bis in unsere Tage in der
        Euphemia-Kapelle der Pfarrkirche verehrt. Die Jungfernstrasse trug den Namen
        von Kloster und Stift. Nach der Saekularisation, 181o, wurde das Kloster
        Kgl. Evangelisches Gymnasium, die Kirche wurde der evangelischen Gemeinde
        zur Verfuegung gestellt, bis sie 1911 ein eigenes, wie aus dem
        Steinbaukasten erstelltes Gotteshaus erhielt. Innen versoehnte ein schoenes
        Altarbild, das die Kreuzabnahme zeigte. In der alten Stiftskirche entstand
        ein Museum, in das wir oft genug als Schueler hinuebergefuehrt worden sind,
        denn unser Zeichenlehrer Reimann war der Spiritus rector. Von der
        Koeberwitzer Madonna um 1400 ueber die barocke Holzplastik des heiligen
        Nepomuk auf der Wolke bis zu den vor allem in der Kranowitzer Gegend
        liebevoll gezeichneten Ostereiern war hier alles zur Stadtgeschichte
        zusammengetragen und weitraeumig ausgestellt, ergaenzt durch einige
        voelkerkundliche Zufallstreffer.
        Auf eben dieser Jungfernstrasse befand sich auch die polnische Bank,
        die »Bank
        • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 10.11.04, 11:01
          Auf eben dieser Jungfernstrasse befand sich auch die polnische Bank,
          die »Bank Ludowy«, die sich hier 1899 niedergelassen hatte, zur Zeit des
          aufbrechenden Nationalitaetenkampfes. in Ratibor hoerte man
          selbstverstaendlich auch polnische Laute, vor allem waehrend der Markttage,
          wenn Ratibor sein anderes Gesicht, das der Bauernstadt zeigte. Die Bauern in
          den Doerfern sprachen wasserpolnisch und waehlten deutsch, wie es die
          Abstimmung deutlich gemacht hat. Dieses Wasserpolnisch wurde auch in
          Altendorf und Neugarten und Ottiz gesprochen, wo im Einzugsgebiet der Stadt
          das Gemueseland lag. Davon hatten sowohl die Ratiborer Hausfrauen ihren
          Nutzen, doch noch mehr die Gemuesebauern selbst, die nachts mit ihren hoch
          gestapelten Gemuesewagen nach Gleiwitz, Hindenburg und Beuthen fuhren, wo
          sie fruehzeitig die Maerkte belieferten, um dann ohne Fracht, dafuer aber
          mit dicken Geldtaschen wieder heimzukehren. Ausser in Liegnitz gab es nur
          noch in Ratibor diese guten sauren Gurken. Vielkicht war sogar das Ratiborer
          Sauerkraut, frisch vom Fass und roh verzehrt, noch besser.
          Der dritte gewichtige Satz ueber Ratibor lautet: Das schoenste Monument der
          Stadt ist die Mariensaeule auf dem Ring. Von den vier, in alle
          Himmelsrichtungen verlaufenden Strassen, die vom Ring ausgingen, verband die
          Lange Strasse den Polkoplatz mit dem Stadtzentrum. Die Oderstrasse fuehrte
          ueber die Oder nach Norden, die Dom- und Bahnhofstrasse nach Osten, die Neue
          und in Fortsetzung die Troppauer Strasse nach Sueden und Suedwesten, die
          Lange Strasse schliesslich nach Westen und Nordwesten. Die Mariensaeule
          koennte genau so gut in einer oester• reichischen Stadt stehen und zeugt
          fuer die Zugehoerigkeit auch Ratibors zur Krone Habsburgs, bis Friedrich der
          Grosse 1742 hier festen Fuss fasste. Auf sich tuermenden Wolken thront
          Maria, zu ihren Fuessen am Sockel der Pestsaeule stehen die Heiligen
          Sebastian, Florian und Marzellus. Hier auf dem Ring wurde noch Jahrmarkt
          gehalten, fuehrten die politischen Kundgebungen zur Erinnerung an die
          Abstimmung die Menschen zusammen, trommelten nach 1933 der Untergauleiter
          und der Kreisleiter die Bevoelkerung zum Befehlsempfang zusammen. Niemand
          duerfe mehr ueber tausend Mark verdienen, die Villa des Landeshauptmanns
          werde der Gemeinschaft zur Verfuegung gestellt — so klassenkaempferisch gab
          man sich und nistete sich gleich selbst als neuer Landeshauptmann in eben
          dieser Villa ein.
          Das adlergeschmueckte unauffaellige Rathaus stand in einer Reihe mit
          der »Schoenheitsquelle« und dem Pelzgeschaeft Scharek, den Stofflaeden von
          Lorenz und Silbermann und der Eisenhandlung der Gebrueder Freund. Viel
          beziehungsreicher war der Standort der Dominikanerkirche St. Jakob in der
          Nordostecke und der Liebfrauen-Pfarrkirche, ein wenig zurueckgesetzt, wenige
          Schritte suedoestlich vom Ring entfernt, doch hatte dieser zurueckgezogene
          Standort keine Rangminderung zur Folge. Die aeltere und wohl erste
          Pfarrkirche war die gotische und spaeter barockisierte Dominikanerkirche,
          aber der Pfarrherr von Ratibor residierte in der Liebfrauenkirche, die ein
          praechtiges Chorgestuehl aus dem 17. Jahrhundert besass und eine um
          zweihundertfuenfzig Jahre aeltere gotische Monstranz, ihr kostbarster
          Besitz. Brausend klang der Chor der Glocken aller Ratiborer Kirchen und
          Kapellen, wenn im Sommer die Wallfahrer vom Annaberg heimkehrten.
          Der Verbindungsweg von der Domstrasse zum Blumenmarkt zu Fuessen der
          Dominikanerkirche hiess Schuhbankstrasse, obwohl hier die Schuhbaenke keinen
          Platz mehr hatten, sie waren den vielen eleganten Schuhgeschaeften gewichen.
          In dieser Schuhbankstrasse stand die im maurischen Stil erbaute Synagoge der
          etwa 1500 Mitglieder zaehlenden juedischen Gemeinde. Bis heute ist noch
          nicht bekannt, wieviele ueberlebten, wieviele in die Gaskammern gehen
          mussten. Am 1. April 1933, als der Boykott der juedischen Geschaefte auch in
          Ratibor von der SA ueberwacht und vollzogen wurde, brach zum erstenmal der
          ganze Antisemitismus in seiner Brutalitaet auch in die Buergerstadt ein. Die
          Synagoge wurde in der Nacht zum 9. November 1938, der Kristallnacht,
          angezuendet.
          »Die Stadt an zwei Grenzen«, »die Stadt des jungen Eichendorff« — das waren
          zwei Namen, die sich die Stadt selbst zugelegt hatte, um fuer sich
          einzunehmen. Eichendorff war der Stadtheilige. Das ist der vierte gewichtige
          Satz ueber Ratibor. Zwar sangen wir pietaetlos, das Eichendorff-Lied
          verballhornend und auf das bekannteste Fleischwarengeschaeft der Stadt auf
          der Oderstrasse anspielend: »Wem Gott will rechte Gunst erweisen, / den
          schickt er in die Wurstfabrik. / Den laesst er Klamkas Wuerste preisen, / ob
          gross, ob klein, ob fett, ob dick.« Aber wir versammelten uns auch wieder
          ganz voller Andacht vor dem Eichendorff-Denkmal, das vor dem Ersten
          Weltkrieg errichtet worden war und den Dichter auf einem Baumstumpf in die
          Ferne blickend und in der Hand Griffel und Buch zeigte. Nach 1945 ist es
          demontiert worden. Vor dem Eichendorff-Denkmal sang die Liedertafel die
          gleichen Lieder, die wir unter Lehrer Folwaczny in der Zwingerschule, dann
          im Gymnasium unter Musikdirektor Kirchner, dem wir das zum Volkslied
          gewordene »Am Holderstrauch« verdanken, und spaeter unter Musikdirektor
          Ottinger, dem Dirigenten der Singakademie, mit dem Brustton einer
          Nationalhymne schmetterten. Zehn Kilometer nordwaerts liegt Schloss
          Lubowitz, wo der groesste Sohn der Stadt und des Kreises am 1o. Maerz 1788
          geboren wurde. Zum Buecherkauf und zum Jahrmarkt, zu Festen und Besuchen ist
          der junge Eichendorff immer wieder auf Kutsche und Schlitten nach Ratibor
          gekommen. Spaeter, als er dreissig Jahre alt geworden war, reiste er nur
          noch durch, um sich nach Sedlnitz zu begeben, auf das ihm verbliebene Gut im
          Kuhlaendchen. Als die Nationalsozialisten darangingen, die heimischen
          Ortsnamen zu germanisieren, tauften sie das suedlich von Lubowitz gelegene
          Dorf Brzesnitz, wo die Muehle des Liedes »In einem kuehlen Grunde« gestanden
          haben soll, in Eichendorffmuehl um. In Lubowitz, dessen Schloss der Familie
          Eichendorff noch zu Lebzeiten der Brueder verlorenging, ruhen auf dem
          Friedhof die Eltern und eine Schwester des Dichters.
          Aus dem Sueden des Kreises, aus Bolatitz, einem der dreiunddreissig Doerfer
          des Hultschiner Laendchens, stammt der zeitgenoessische Schriftsteller
          August Scholtis, der dem Volke aufs Maul und in die Seele geschaut und immer
          wieder versucht hat, die Zwiespaeltigkeit zwischen maehrisch-schlesischer
          Gemuethaftigkeit und preussisch strenger Ordnung in des engeren Landsmannes
          Brust und dem eigenen Herzen aufzuspueren. Unweit der Wiege des beruehmten
          maehrischen Komponisten Leo Janae&k wurde der schlesische Musikant Karl
          Sczuka geboren. Auf dem rechten Oderufer, Lubowitz gegenueber, liegt das
          Dorf Schichowitz, dem der gleichfalls in einen umfangreichen und
          erdgebundenen Roman gewidmet hat, aus Schichowitz wurde »Schymanowitz oder
          Die ganze Seligkeit«.
          Wer vom Bahnhof kommend die Stadt betrat, hatte wohl kaum genug Zeit, auf
          eine Tafel am Bahnbetriebsgebaeude zu schauen, auf der verzeichnet war, dass
          hier 1855 Arnold Mendelssohn, der bekannte Kirchenmusiker und Lehrer von
          Paul Hindemith, geboren wurde. Sein Vater war bei der Eisenbahn Sekretaer
          und ein Vetter von Felix Mendelssohn-Bartholdy, er selbst hatte das
          Ratiborer Gynmasium besucht. Nach 1933 liessen die Nationalsozialisten die
          Tafel entfernen, sie massen mit dem Arierparagraphen.
          Der fuenfte gewichtige Satz lautet: Ratibor war eine Stadt der Maerkte.
          Donnerstag war der grosse Markttag. Auf dem Neumarkt mit der schoenen Saeule
          des Heiligen Nepomuk, vergleichbar der Mariensaeule von 1727, wurde Butter-
          und Eiermarkt abgehalten. In grossen Rhabarberblaettern wurde die Butter
          frisch-gehalten, mit der Loeffelspitze kosteten die waehlerischen Hausfrauen
          die Qualitaet, die langen Butterbaenke und Eierst
          • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 10.11.04, 11:03
            In grossen Rhabarberblaettern wurde die Butter
            frisch-gehalten, mit der Loeffelspitze kosteten die waehlerischen Hausfrauen
            die Qualitaet, die langen Butterbaenke und Eierstaende entlanggehend. Auf
            dem benachbarten Marzellusplatz waren ehedem die Fleischstaende aufgebaut
            worden, Der Gemuesemarkt wurde taeglich reich beliefert, er breitete sich
            noerdlich der Dominikanerkirche aus. Dort, wo der Blumenmarkt war, auf der
            anderen Seite hinter der Dominikanerkirche, wurden im Winter die grossen
            Fischbottiche aufgestellt, denn auf jedem Tisch musste zu Heiligabend ein
            Karpfen in polnischer Tunke serviert werden. Markttag hiess aber auch, dass
            die Bauern in die Stadt kamen, um selbst Einkaeufe zu machen. Dies geschah
            zwischen den Kriegen immer noch mit Pferdefuhrwerk oder gar Ochsengespann,
            wenn man es nicht zu weit hatte. Rings um die Stadt in den Vorstaedten
            priesen sich die Wirtschaften als Ausspannungen an. Wenn dann sogar noch
            Viehmarkt war, dieser hatte seinen Platz gegenueber dem Lyzeum, auf
            Preussens Sportplatz, wurde der erzielte Erloes auch noch gebuehrend
            begossen, und die Ausspannungen hatten ihre grossen und froehlichen Tage.
            Der sechste gewichtige Satz lautet: In Ratibor gab es immer etwas zu feiern,
            die Ratiborer feierten gern. Zum Mitfeiern muss man ein wenig aelter sein,
            darum will ich die Stadt jetzt vom Neubauviertel im Sueden, von der
            Parkstralle her, wo wir seit 1927 wohnten, schildern. Zwischen Gymnasium und
            den beiden Taubstummenanstalten fuer Jungen und Maedchen lag der Polkoplatz,
            zwischen Zuchthaus und Badeanstalt mit Gondelteich und Eichendorff-Park die
            Parkstrasse.
            Die Eltern hatten nicht nur in der Pfarrkirche, sondern auch bei Glusa
            geheiratet — so hoerte ich es immer. Das Weinhaus Robert Glusa lag der
            Konkurrenz unmittelbar gegenueber, die Konkurrenz hiess Przyszkowski und war
            auf den »Alten Ratiborer«, einen guten Branntwein, und den Ungarwein
            spezialisiert. Seit eh und je war Ratiior Umschlagplatz fuer
            Ungarweine, »nullum vinum nisi hungaricum« gehoerte zu unseren fruehesten
            lateinischen Erkenntnissen. Fuer 1901 habe ich einmal gelesen: in den
            Weinkellereien von Przyszkowski wurden 276 ooo Liter unverzollbarer, 235 000
            Liter zu verzollender Wein registriert. Gegenueber Przyszkowski lag also
            Glusa. Hier haben wir das Abitur begossen. Hier hielten die renommierten
            Stammtische ihre regelmaessigen Zusammenkuenfte.
            Die Chronik der Ratiborer Stammtische verzeichnet unter den erstrangigen
            sieben derartige gesellschaftliche Mittelpunkte. Wer auf sich hielt, wer
            hoffte, dass auch andere etwas von ihm hielten, war Mitglied eines nach
            heiterernstem Zeremoniell geleiteten Stainmtisches. Den groessten Genuss
            hatten die Gasthoefe und Weinstuben. Unser Gymnasialchef, den die
            Nationalsozialisten dann von der Schule entfernten, weil er ihnen zu
            zentrumstreu war, was als ein schweres Verbrechen galt, residierte
            im »Blauen Affen«, wie der »Goldene Loewe« betitelt wurde. Um das echte
            Pilsener die Kehle hinunterfliessen zu lassen, fuhr man mit dem Zug in den
            Grenzort Annaberg, jetzt Dreilaenderecke genannt, und lief ueber die
            Oderbruecke nach Oderberg, das bereits in der Tschechoslowakei lag und also
            an der Quelle des Pilseners.
            Um gut zu essen und zu jausen fuhr man nach Troppau, wer guten Wein trinken
            wollte, kam nach Ratibor. Frueher, so erzaehlte immer die Mutter, hatte man
            auch noch eifrig gejeut, sein Gluecksspielchen getrieben, zu welchem Behufe
            man in die »Aussicht« gewandert war, die jetzt jenseits der neuen Grenze zu
            Polen lag.
            Beliebtester Ausflugsort war der Stadtwald, die Obora. In Lukasine drueckte
            man sich an der polnischen Grenze vorbei. Hohenbirken, dieses Dorf aus dem
            Kreis Ratibor, gehoerte bereits zum polnisch gewordenen Ostoberschlesien.
            Knapp eine Stunde, und man stand vor einem polnischen Schlagbaum, zwei
            Stunden Fussweg, und man stiess auf einen Schlagbaum der Tschechoslowakei.
            Trotzdem ging es immer wieder hinueber nach Kuchelna, wo Fuerst Lichnowsky —
            ein mit der deutschen Geschichte eng verknuepfter Name — seinen Sitz hatte,
            wo Forstrat Riedel, was fuer mich viel entscheidender war, wohnte und mich
            auf Fuchsfaehrten und in die unermesslichen Waelder fuehrte.
            Der naechste Satz gilt fuer alle Staedte und alle Buerger dieser Staedte, es
            ist der Satz von der ersten Liebe. Die Schuelerinnen der beiden Lyzeen, der
            Hoffmann-von-Fallersleben-Schule an der Troppauer Strasse (vordem war hier
            das Lehrerseminar) und des Ursulinenklosters an der Zwingerstrasse, fanden
            sich gleich uns, den Schuelern des humanistischen und des Realgymnasiums,
            auf der »Rennbahn«, das war die Neue Strasse, puenktlich am Abend ein. Das
            Amtsgericht, ein Bau nach Plaenen von Schinkel, machte hier auf der Neuen
            Strasse zu dieser Zeit den geringsten Eindruck auf uns. Da »man« aber weder
            von Lehrern noch Eltern entdeckt werden wollte, verabredete man die
            Rendezvous an der Oder auf dem Wege zum Schuetzenhaus oder traf sich in den
            Wymollen, den schluchtenreichen Gefilden von Altendorf, oder beim
            Wohltaetigkeitsball im »Deutschen Haus«. Das Cafe Residenz galt indes als
            Suendenbabel, denn hier wurde allabendlich bis in die Nacht hinein getanzt,
            selbst in der Fastenzeit, und an der Bar sollte sogar eine Bardame den
            Ausschank besorgen.
            Das Stadttheater bot in eigens eingelegten Schuelerveranstaltungen auch noch
            Gelegenheit genug zur Begegnung, jetzt sogar unter den Augen der Lehrer. Von
            der Prima an ging man auch schon einmal abends ins Schauspiel und zur Oper
            oder Operette. Das Ratiborer Theater war das beste, das es gab — dies schon
            deswegen, weil wir gar keine Vergleichsmoeglichkeiten hatten. Aber auch
            spaeter habe ich immer wieder trotz Leipzig, Berlin und Muenchen bekennen
            muessen, hier zum ersten Mal »Egmont« und »Fuhrmann Henschel«, »Zar und
            Zimmermann« und »Das Land des Laechelns« begeistert aufgenommen, die
            Schauspieler und Saenger geradezu schwaermerisch bewundert zu haben. Erste
            Vergleiche erlaubte das zu vielen Gastspielen verpflichtete Troppauer
            Theater, ein Luftzug Wiener Theater-tradition stroemte in den klug
            entworfenen Zweckbau des Theaters an der — offenbar schon in weiser
            Vorahnung nach der nunmehr zur Tschechoslowakei gehoerenden
            oesterreichisch-schlesischen Herzogstadt benannten — Troppauer Strasse.
            Dass man in Ratibor vor vielerlei Entscheidungen gestellt wurde, das ist
            nicht typisch fuer die Stadt. Dass aber die Entscheidungen so und nicht
            anders ausschauten, das war dann so nur in Ratibor der Fall. Welche Zeitung
            sollte man lesen, den »Generalanzeiger fuer Schlesien und Posen«, so sein
            langatmiger Titel, oder die »Oberschlesische Rundschau«? Die eine Zeitung
            war deutschnational angehaucht, konservativ, protestantisch, obschon es kaum
            mehr als fuenf Prozent der Bevoelkerung der Stadt waren, die sich zur
            evangelischen Konfession bekannten, die andere Zeitung war das Blatt des
            Zentrums und streng katholisch. Nach 1933 wurden beide gleichgeschaltet.
            Welchem Sportverein sollte man beitreten, Preussen o6 oder Ratibor 03? Der
            eine hatte seine Sportstaetten links der Oder und war robuster, der andere
            hatte sie seit kurzem rechts der Oder und war etwas vornehmer. In welche
            Schule sollte man die Kinder schicken, in das humanistische Gymnasium oder
            das Realgymnasium, die Hoffmann-von-Fallersleben-Schule oder das
            Ursulinenkloster? Da wurde nicht immer nur nach objektiven Massstaeben
            entschieden, da spielten Unwaegbarkeiten mit, Freundschaften konnten
            zerbrechen.
            Doch was waere die Stadt, ihre Geschichte, die mit der ersten Erwaehnung um
            11o8 anhebt und im naechsten Jahrhundert zum deutschen Stadtrecht fuehrt,
            die Herzogsstadt war und Industriestadt wurde, wenn es nicht die Ratiborer
            gegeben haette. Noch heute unterscheiden sich die Ratiborer deutlich von den
            Oppelnern o
            • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 10.11.04, 11:04
              Doch was waere die Stadt, ihre Geschichte, die mit der ersten Erwaehnung um
              11o8 anhebt und im naechsten Jahrhundert zum deutschen Stadtrecht fuehrt,
              die Herzogsstadt war und Industriestadt wurde, wenn es nicht die Ratiborer
              gegeben haette. Noch heute unterscheiden sich die Ratiborer deutlich von den
              Oppelnern oder Leobschuetzern, den Gleiwitzern oder Troppauern. Sie sind
              Oberschlesier wie all diese Stadtbuerger auch. Die Oppelner sind vornehmer,
              weil Residenz- und Hauptstaedter, die Troppauer bestimmt oesterreichischer,
              denn das Herzogtum Troppau blieb nach den Schlesischen Kriegen bei
              Oesterreich, die Leobschuetzer laendlich ausgepraegter, die Gleiwitzer doch
              mehr Industriestaedter. Bauern, Buerger und Arbeiter in einem, das waren die
              Ratiborer. Sie waren bereits Preussen und auch noch Oesterreicher. Ihr
              deutsches Volkstum wurde von der rechten Oderseite und vom Lande im Norden
              slawisch-polnisch, vom Sueden und Suedwesten slawisch-maehrisch bestimmt.
              Das eine bedeutete mehr Arbeitsenergie und tiefe Froemmigkeit, das andere
              mehr Musikalitaet und Leichtigkeit. Dass Maenner der Stadt und des Kreises
              in Oberschlesien die Politik so entscheidend mit bestimmt haben, erklaert
              sich vielleicht aus dieser Windrose der Anlagen, der Temperamente.
              »Ratibor ist eine der schoensten Staedte Oberschlesiens und duerfte hier
              vielleicht nur von Neisse uebertroffen werden«, so liest man es in einer
              Schilderung Schlesiens aus dem Jahre 1885. Wir wollen das gern zur Kentnis
              nehmen, obschon wir ein
              leichtes Augenzwinkern nicht unterdruecken koennen. Jedenfalls liess es
              sich, das darf mit Stolz und Freude und ohne Ueberheblichkeit gesagt werden,
              in Ratibor gut leben. Und die Ratiborer haben gut zu leben gewusst.
              Der letzte gewichtige Satz lautet: Ratibor mit dem halben Adler und halben
              Rad als Wappen hatte 52000 Einwohner, am 31. Maerz 1945 wurde es von der
              Roten Armee erobert. Es brannte zu achtzig bis neunzig Prozent nieder, indem
              die erobernden Truppen Feuer ansteckten, wo es ihnen gerade gefiel. Die
              Polen nennen es heute Raciborz, 37 ooo Einwohner soll es zaehlen. Trotzdem
              heisst es auch weiterhin Ratibor, denn dieses Ratibor kann nicht, soll nicht
              untergehen.
              Das musst Du, mein lieber Sohn, wissen, wenn Du nach Ratibor gefragt wirst,
              wenn ueber Ratibor gesprochen wird, wenn Du Zeugnis fuer die Heimatstadt
              Deines Vaters, Deiner Grosseltern, Deiner Vorfahren ablegen sollst. Ihre
              Graeber pflegen heute Fremde.
    • laband przinynta 10.11.04, 19:32
      Skąd się wziena wieś Nędza?

      – Chcielibyście wiedzieć skąd się wziena wieś Nędza? Mogam wom to opowiedzieć,
      bo to mojemu starzykowi godoł jeden pisorz z Raciborza, co roztomainte stare
      papiury przeglądoł i w tych papiurach to mioł wyczytać.

      A miało to być tak:

      Pierwe Racibórz wyglądoł blank inakszy niż dzisio. Kieby tak starzy ludzie
      stanóli z grobów, to by Raciborza nie poznali. Tak sie wom zmienił. Dzisio jest
      w Raciborzu okropnie mocka fabryków, murowanych domów, sklepów a hulice to som
      asfaltowe. Pierwej to jeny na Ostrogu byt zomek, co w nim mieszkoł książam a po
      drugiej stronie Odry było miasto ale maluśkie. Było to jeny poram huliców, poram
      murowanych kamienic a i chałupy z drzewa też sie czansto trefiały. Cołki ten
      Racibórz był otoczony murami, z kierych sie Raciborzanie bronili przed
      roztomaintymi wrogami. Te mury to wiycie były rychtyk potrzebne, bo to roz
      Tatary napadły na miasto, roz zaś husyty i dycki sie ktoś znod, kto chcioł
      miasto ograbić i obrabować. Tóż te mury musiały być.

      Za murami było z kożdej strony poram chałup, jak: Starowieś, Nowe Zegrody,
      Płonie, Proszowiec no i były też gronta, co je chłopi obrobiali. A za tymi
      grontami toście mogli iść całymi dniami – nie było tu nic jeny lasy i lasy,
      bażoły i mokradła, stawy i jeziora i zaś lasy. Ale jakie to były lasy! Takich
      lasów to już terozki ni ma. Damby i buki to wom były takie, co ich pięciu chłopa
      nie poradziło obłapić, a sosny, śmierki i jodły, to były takie wysokie, jak
      wieżo na farnym kościele w Raciborzu.

      W takich lasach to też było moc wszelijakiego zwierza. Dzisio jak ujrzycie
      wiewiórkam, liszkam abo zająca to wom serce dyrgoce, że dziwokiego zwierza
      widzicie. Pierwe to tam żoden na takie małe stworzenia nie patrzył. Zwierz sie
      zaczynoł liczyć dziepro od sornika. A chruby zwierz to już był jeleń, dziwoko
      świnia, niedźwiedź abo tur a na bażołach i mokradłach to łoś. Tego chrubego
      zwierza to w tych raciborskich lasach było pełno. Nie bydam wom tu już godoł o
      roztomaintych ptokach a było ich tela, że chnet na kożdym stromie miały gniozdo.

      Roz też książam raciborski zaprosił swoich krewnioków z Opolo, z Oświęcimia i
      Zatora na wielki gon. Bo to wiycie wszyscy pochodzili z Piastów tóż trzymali sie
      do kupy. Zjechało sie ich moc do zomku na Ostrogu. Przyjechali z babami,
      dzieciami, roztomaintymi sługami, na kolasach, bryczkach, wozach, konno i jako
      tam kiery poradził.

      Jak już wszyscy byli w zomku, to książam zwołał tych swoich krewnioków, co
      chcieli iść na gon i padoł im tak:

      – Tóż słuchejcie grofy, hrabie i heroki co wom terozki powiem! Jutro wczas rano
      zaczynomy gon! Gon na chrubego zwierza! Gon bydzie trwoł dwa dni. Jak co
      ustrzelicie, to wypitwać, natkać do postrzodka zielin i zostawić! Pachołcy po to
      pojadom! Do zająców mi nie strzelać, bo sie mi już przejadły. Kożdy może iść kan
      chce, som abo z pachołkiem. A za dwa dni zbierymy sie zaś w zomku i bydziemy
      widzieć, co to kiery ustrzelił!

      Tak powiedzioł książam i rychtyk na drugi dzień wszystkie chłopy i pachołki
      poszły na gon a w zomku zostały jeny baby i dzieci. Tóż puścili sie wom na ten
      gon jedni ze psami, drudzy z pachołkami, jedni na koniach a jedni piechty.

      Książam pojechoł na ten gon z jednym pachołkiem a pojechali na koniach. Jak jeny
      wjechali do lasa to nie trwało ani pół godziny jak trefili na dziwokom świniam.
      Książam jom zarozki gruchnół, pachołek jom wypitwoł, natkoł do postrzodka zielin
      i powiesił jom za zadnie nogi na stromie, coby jej wilki nie rozszarpały. I
      pojechali dalej. Tak kole połednio gruchnół książam jeszcze jednam dziwokom
      świniam, a dwie to uciekły. Pachotek jom oporządził, tak jak tam piyrwszom, a
      książam sie chycił jedzenio – bo był głodny. Jak se pojod i popił winem, bo
      wielcy panowie pierwe to jeny wino i miód pijali a gorzołkam to jeny pijali
      chłopi, to se lygnół na deca, pod głowam se położył siodła i usnół. Konie se
      pasły na takiej leśnej łączce, ptoki dokoła piyknie śpiewały, woda se szumiała w
      krzypopie a pachołek siedzioł pod dambem i wachował tych koni, coby za daleko
      nie poszły. Jak se tak siedzioł i jak mu tak te ptoki śpiewały, a ta woda
      szumiała, to sie wom ten pachołek też zdrzimnół. Spali tak oba dość długo, możno
      poram godzin, aż pachołek sie przebudził i patrzy, kan som konie, bo ich na
      łączce nie było. Tóż poszeł ich chladać, bo sie książęcia boł. Jakby tak te
      konie sie straciły, to by mu książam doł. Ale znod ich chnetka. Stoły w lesie i
      ogoniały sie od bąków, co ich rąbały jak diobli.

      Już chcioł te konie kludzić pod ten dąb, aż tu coś trzasło w lesie. Sucho i
      patrzy a tu wylazuje z lasa jeleń i idzie ku krzypopie pić wodam. Wielki wom był
      i spaśny, a rogi to mioł takie wielkie, jak nie przymierzając gałanzie na
      dambie. Poszeł pachołek wartko obudzić książącia a ten zarozki kozoł konie
      osiodłać i dalej na tego jelenia. Ale jak ich ten jeleń spomiarkowoł, to sie
      zarozki porwoł do ucieczki. A książam i pachołek za nim. Lecieli tak za nim
      długo po roztomaintych bażołach i wertepach, przeskakowali krzypopy i powalone
      stromy, aż już z koni piana leciała. Możno by go jeszcze byli dalej gonili, jeny
      sie już zciemniało i książam kozoł przestać, bo i jeleń sie kańś stracił. Zleźli
      z koni i siedli se na obulonym stromie i książam sie chcioł czegoś napić, ale
      nic ni mieli, bo wszystko zostawili przy tej drugiej dziwokiej świni, bo tak im
      było za tym jeleniem pilno. Jak se odpoczyni, to sie też na dobre zećmiło i
      trzeba było rozejrzeć sie za noclegiem. Nazod ku kajstrom iść ni mogli, bo by
      sie jeszcze mógli do kupy z koniami w tych mokradłach potopić. Ale co mieli
      robić? Siedzieli dalej na tym przewróconym stromie i rozważowali kandy se tu
      lygnąć. Pachołek poszeł nałomać gałązi bo chcioł dlo książęcia zbudować taki
      szałas, coby choć miał dach nad głowom. W lesie sie już zaczynały odzywać nocne
      głosy. Kajś daleko zaryczoł łoś, kajś bliżej zaszczekały liszki a na stromach
      sowy wołały: pójdź – pójdź – pójdź!

      Książam sie zasłuchoł w tam nocnym, leśnom muzykam, bo w zomku to mu jeny grali
      na skrzypkach, abo na trąbach, aż tu przyleciał pachołek i padoł, że niedaleko
      stąd widać światełko, że musi tak ktoś mieszkać, to tam mogom przenocować.
      Książam sie ucieszył, bo też był i głodny i więcyj myśloł, żeby co zjeść niż o
      noclegu. Pachołek chycił konie za cugle i tak pomału szli piechty ku temu
      światełku, bo sie boli, że mogom kandy wpaść do bagna. Idom i patrzom a tu
      światełko jest coraz to bliżej. Jak już byli blank blisko – patrzom a tu
      chałupa! Dwiyrzi były otworzone a na kominie poliła sie masno szczypa. Wleźli,
      Ponbóczka pochwolili i książam zarozki sie pytoł, ezi tu ni majom co zjeść, bo
      jest fest głodny. Ale smolorz, co tu mieszkoł, pokłonił sie piyknie, bo widził,
      że to musi być jakiś wielki pon i padoł, że nic ni mo ani kraiczka chleba, ani
      jednego kobzolka! Wszystko już z babom zjedli i jutro im możno przyjdzie z głodu
      umrzyć.

      Jak książam widzioł takam biedam to zarozki zawołał: Ponbóczku, co to za nędza.
      Już też nic nie jod, jeny sie teju ze zielinek napił, co mu go była smolarzowa
      baba uwarzyła, lygnół se na wyrku ze siodłem pod głowom i tak zasnół, bo był
      festelnie zmordowany.

      Rano jak stanół, napił sie zaś tego teju i pojechoł z pachołkiem nazod do zomku.

      Zaś na pamiątkam, że w tej chałupie nocowoł, kozoł na tym miejscu postawić
      karczmam i kozoł jom nazwać na pamiątkam tego że był głodny – Nędza.

      Karczma tam potem rychtyk stanóła a w niej nocowali roz tomainci podróżni i
      kupce, co z Raciborza ciągli z towarami do Rud, Rybnika, Żor i jeszcze dalej.
      Kole tej karczmy zaś pobudowała sie wieś, kiero od tej karczmy przyjena miano
      Nędza...

      Tak to mioł ten pisorz w papierach wytyczyć i starzykowi to opowiedzioł. Starzyk
      zaś to mie opowiedzieli. Ale wiycie co? Do dzisiejszej Nędzy to to miano wcale
      nie pasuje, bo biedy tu ni ma. Ludzie tu som robotni, fajnie se mieszkajom, w
      roszarni abo na tartaku pracujom
      • hanys_hans Re: przinynta 10.11.04, 20:08
        laband napisał:

        > Skąd się wziena wieś Nędza?

        Smool jusz ta Nyndza! Posznupej lepi skąd się wziena wieś BOJKÒW!
        • laband Re: przinynta 10.11.04, 20:14
          mosz o tym cosik nowego, bo przeca juz my o tym rozprowiali.

          kaj ci te bildy posuac(na jako adresa)? - mom ich couko kupa!
          • hanys_hans Re: przinynta 10.11.04, 20:40
            hanys@schlesien.nwgw.de
            • laband Re: przinynta 10.11.04, 21:11
              piyrszy na przetarcie szlaku juz poleciou
              • stefan_ems Re: przinynta 10.11.04, 21:16
                laband napisał:

                > piyrszy na przetarcie szlaku juz poleciou

                A co tam mocie za bildy?
                • laband Re: przinynta 10.11.04, 21:19
                  Hanys je na zicher za jakis czas do na "Glywicke Slonzoki" to obejzysz.

                  Hanys mosz juz czi?
                  • laband Re: przinynta 10.11.04, 21:20
                    jedyn to bouo stare obleczynie kobiyty ze Wojtowyj Wsi (tyj glywickyj)
                  • hanys_hans Re: przinynta 10.11.04, 22:09
                    laband napisał:

                    > Hanys je na zicher za jakis czas do na "Glywicke Slonzoki" to obejzysz.
                    >
                    > Hanys mosz juz czi?

                    Ja!
                    • laband Re: przinynta 10.11.04, 22:49
                      piyc nastympnych poleciauo!

                      miyndzy inkszymi "Waldschule"
                      • meg_s Re: przinynta 11.11.04, 06:36
                        a Waldschule dla mnie ? ;)
                        • laband Re: przinynta 11.11.04, 08:56
                          no szkryfuech ci zapytanie we ostatnim y-mailu - nic niy odpedziauas to
                          przipuszczouem ize wszysko juz mosz -
                          • meg_s Re: przinynta 11.11.04, 09:53
                            Waldschule - to była "szkoła VIII", a obecna Sobieskiego - "szkoła IX" (tam
                            gdzie kiedyś było muzeum)
                            a nie przysłałam jeszcze, bo je zmniejszam żeby się poprzepychały przez kable :)
                            • laband Re: przinynta 11.11.04, 10:08
                              doszuo?
                              • meg_s Re: przinynta 11.11.04, 10:57
                                tak - dziękuję
            • laband Re: przinynta 13.11.04, 12:50
              i juzas poleciauo pora bildow do Cia, miyndzy inkszymi zomek we Rudziyncu!
    • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 11.11.04, 09:27
      Hanys, nastympne 5 poleciauo

      je tam cosik do Labanderow i tysz jedna mapa
      • hanys_hans Re: Kaj sie straciou Hanys? 11.11.04, 19:14
        schlesien.nwgw.de/galerio/?gal1=Szwagrowe_Atelier&gal2=80,thumb,
        • stefan_ems Re: Kaj sie straciou Hanys? 11.11.04, 20:59
          Suuper! Fajnego utopka tam mocie ;-)
          Fajne tysz som te mapy, ale nie dalo by sie we wiynkszyj rozdzielczosci?
          Zalezalo by mi na tyj "ksiynstwo_opolske". Gruss!
          • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 11.11.04, 22:15
            posznupia za jakoms mapom ksiynstwa opolskego za jakis czas (tera prawie mom
            byzuch ze Laband)

            Hanys nastympne cztyry poleciauy (je tam branzoleta ze czasow kultury uzyckyj
            kero znodli we Laband)

            no i do Cia Hanys najprzod jedne zdjyncie kere pokozuje jak we zomku we Rudach
            dryny wyglondauo

            Narazie Pyrsk!
            • stefan_ems Re: Kaj sie straciou Hanys? 13.11.04, 21:31
              laband napisał:

              > posznupia za jakoms mapom ksiynstwa opolskego za jakis czas (tera prawie mom
              > byzuch ze Laband)

              A mocie tam co o Szczelcach Wielkich?
    • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 12.11.04, 12:07
      jak widac Hanys sie juz znod ino jakos sie rozkulac niy poradzi - Hanys
      nastympno porcja mosz (je juzas jedne zdjyncie ze Rudow)

      som tam tysz powstance od Kubicy kole Glywic

      obraz Matki Boskyj ze Pniowa

      Bild ze tzw. procesu glywickego

      a dalyj bydzie juzas na wieczor abo jutro
      • hanys_hans Re: Kaj sie straciou Hanys? 12.11.04, 20:42
        schlesien.nwgw.de/galerio/?gal1=Szwagrowe_Atelier&gal2=80,thumb,

        schlesien.nwgw.de/galerio/?gal1=Szwagrowe_Atelier&gal2=96,thumb,
        • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 12.11.04, 20:57
          widza ize te Rudy Cie uradowauy

          jutro juzas cosik posla

    • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 14.11.04, 14:02
      Hanys dostous wszysko (ostatnie bouo wczora)?

      a ze dzisio niydziela to ta piykno piesniczka juzas suchom:

      www.darek.phi.pl//tymczas/gora_anaberg.mp3
      • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 26.11.04, 23:05
        Hanys dostous tyn zomek we Rudziyncu?
        • ballest Re: Kaj sie straciou Hanys? 26.11.04, 23:24
          Laband, uon go nie dostanie tam je chyba szkoua, abo cos panstwowego ?
          • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 26.11.04, 23:26
            jo mu posuou take stare zdjyncie tego zomku
            • meg_s Re: Kaj sie straciou Hanys? 26.11.04, 23:28
              laband napisał:

              > jo mu posuou take stare zdjyncie tego zomku

              a dla mnie ? ;)
              to Ci poślę zdjęcie sprzed tygodnia :)
              i dorzucę Przyszowice pięknie odremontowane w promieniach zachodzącego słońca :)
              • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 26.11.04, 23:29
                zaro posyuom
                • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 26.11.04, 23:36
                  poslij te Twoje Hanysowi, niych je do na Glywicke slonzoki do galerii od Margotki
                  • hanys_hans Re: Kaj sie straciou Hanys? 27.11.04, 21:08
                    schlesien.nwgw.de/galerio/?gal1=Szwagrowe_Atelier&gal2=96,thumb,
                    • meg_s Re: 27.11.04, 21:12
                      w kwestii formalnej - co się tyczy Rudzińca

                      na jakiej podstawie uważacie, że to zamek ???
                      czy to jest przebudowa czegoś wcześniejszego ? bo patrzę i patrzę a ciągle
                      widzę pałac
                      • hanys_hans Re: 27.11.04, 21:28

                        Odpowiadasz na :

                        meg_s napisała:

                        > w kwestii formalnej - co się tyczy Rudzińca
                        >
                        > na jakiej podstawie uważacie, że to zamek ???
                        > czy to jest przebudowa czegoś wcześniejszego ? bo patrzę i patrzę a ciągle
                        > widzę pałac

                        Pszeca to je proste jak droot, pisze sie pałac a czyto zoomek!

                        • laband Re: 27.11.04, 22:34
                          no ja, powiydzmy pomysl po miymiecku.
                          Znaczy Hanys moga tera dalyj posyuac?
                          • hanys_hans Re: 28.11.04, 11:12
                            Czekoom!
                            • ballest Hanys mou recht 28.11.04, 11:21
                              My na slonsku na wszystko zomek godali, w Puawniowicach tysz Palac je , a jak
                              godajom ?
                              Zomek !

                              Hynys, wiasz czymu, Cie laband szukou?
                              uon myslou, zez uot baby po bani dostou!?
                              • laband Re: Hanys mou recht 28.11.04, 12:20
                                a niy dostou?
    • Gość: laband Re: Kaj sie straciou Hanys? IP: *.dip.t-dialin.net 29.11.04, 11:50
      Hanys, mosz cos we kszince.
    • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 08.12.04, 11:40
      Pyrsk Hanys!

      Wciep na "Glywicke Slonzoki te zdjyncie jak Rusy flyzdzajom do Glywic pancrami i
      tyn obrozek glywckego wojoka na koniu.
      • hanys_hans Re: Kaj sie straciou Hanys? 08.12.04, 22:20
        schlesien.nwgw.de/galerio/?gal1=Szwagrowe_Atelier&gal2=112,thumb,
        • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 08.12.04, 22:47
          ciekawe eli poznowocie tyn domek na zadku a przed tym pancrym???
    • laband Re: Kaj sie straciou Hanys? 18.12.04, 13:42
      nastympne bildy mosz we kszince - dej znac jak byda mog dali posyuac

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Nakarm Pajacyka