ballest 19.05.02, 20:56 Moze ktos wie w jakim roku zmieniono nazwe Gliwic na Gleiwitz ???? Odpowiedz Link Zgłoś Obserwuj wątek Podgląd Opublikuj
ballest Re: Gleiwitz !!!od kiedy ??? 19.05.02, 23:47 W historii Gliwic wyczytalem. 1742 - miasto pod niemiecką nazwą Gleiwitz znalazło się w granicach Prus Przypuszczam, ze ta nazwe Gliwice juz wczesniej nosily. Odpowiedz Link Zgłoś
macpor Re: Gleiwitz !!!od kiedy ??? 20.05.02, 14:54 ballest napisał(a): > W historii Gliwic wyczytalem. > 1742 - miasto pod niemiecką nazwą Gleiwitz znalazło się w granicach Prus > > Przypuszczam, ze ta nazwe Gliwice juz wczesniej nosily. Ballest według mnie to jest ta sama nazwa tylko wymawiana w zależności od specyfiki języka. Możliwe, że obie formy pochodzą od jakiejś trzeciej? Właściwie może wiesz co miało by tak naprawde oznaczać Gliwice lub Gleiwitz? Z Knurowem sprawa wygląda na prostą ale jak stara jest ta nazwa? Macpor Odpowiedz Link Zgłoś
ballest Re: Gleiwitz !!!od kiedy ??? 20.05.02, 17:02 Wiem np. ze Vratislavia choc wtedy czeska byla, to w 1261 roku zmieniono nazwe na Breslau, bo sie mieszczanstwo zazyczylo, tak samo Glivici, choc czeskie byly, ale w 1517 roku 72% mieszkancow bylo niemieckojezycznych i dlatego uwazam, ze nazwe zmieniono przed 1742 rokiem.Nie wiem kto mi tu pomoc moze, chyba tylko Jacek Schmidt. Odpowiedz Link Zgłoś
Gość: Utopek Re: Gleiwitz !!!od kiedy ??? IP: *.dip.t-dialin.net 20.05.02, 19:49 1250 - Gliwice zostaly zalozone jako Stare Gliwice przez czlowieka nazwiskiem Gliwa. Odpowiedz Link Zgłoś
ballest Re: Gleiwitz !!!od kiedy ??? 20.05.02, 19:59 Dzieki Utopek, tylko jou sie pytom, kiedy zmieniono nazwe na Gleiwitz !!! Odpowiedz Link Zgłoś
Gość: Utopek Re: Gleiwitz !!!od kiedy ??? IP: *.dip.t-dialin.net 20.05.02, 21:11 Siegel und Stadtwappen der Stadt Gleiwitz. von RUDOLF SCHLEGEL Schon im frühen Mittelalter haben die alten Städte als Zeichen ihres Ansehens sowie ihrer Bedeutung und Rechte ein Stadtwappen geführt und dieses auch als Siegel (Petschaft) schneiden lassen, um damit Urkunden und Briefen Echtheit und Glaubwürdigkeit zu verleihen. Auch Gleiwitz führte bereits in früher Zeit Wappen und Siegel und trotz des verheerenden Brandes von 1601, dem auch das Stadtarchiv im Rathaus zum Opfer fiel, haben sich alte Stadtsiegel erhalten, die uns Auskunft über die Geschichte der Stadt Gleiwitz sowie über die Entwicklung des Wappens und der Siegel geben. Das älteste Siegel der Stadt wurde etwa um 1400, also 150 Jahre nach der Gründung der Stadt, geschnitten. Dieses Siegel zeigt das alte Stadtwappen, wie es bis 1629 geführt wurde. Es ist gespalten und führt rechts den oberschlesischen rotbewehrten goldenen Adler in Blau und links einen silbernen Turm in Rot. Der Turm sagt aus, daß Gleiwitz eine befestigte Stadt war. Dieses Wappen kehrt, natürlich nicht farbig, sondern in rotem Siegellack, auch auf dem interessanten Abdruck wieder, dessen Siegel 1561 geschnitten wurde. Die Inschrift ist damals eingestanzt worden, und daraus erklärt sich nicht nur der ungleiche Abstand zwischen den einzelnen Buchstaben, sondern auch der seltsame “Druckfehler”, der auf diesem Petschaft sozusagen sich verewigt hat. Die Inschrift lautet nämlich: S CIVI-TA: GELUBICZ, das heißt: SIGIL-LUM CIVITATIS GELUBICZ (Siegel der Stadt Gleiwitz). Den Namen hat der Stanzer entstellt, der sicherlich mehr handwerkliches Können als Allgemeinbildung besaß, denn damals wurde Gleiwitz Gleubitz genannt. Anlaß zur Neuschaffung eines Siegels war die bedeutsame Tatsache, daß Gleiwitz im Jahre 1561 von seiner Grundherrschaft befreit wurde. Grundherr war der Freiherr Friedrich von Zetritz, dem Kaiser Ferdinand I. 1558 Gleiwitz und die dazugehörigen Ortschaften Trynek, Richtersdorf, Ostroppa, Knurow, Kriewald sowie das Obergericht von Schönwald und Deutsch-Zernitz (Haselgrund) für 14000 Taler verpfändet hatte. Durch Vertrag vom 23. 4. 1561 ließ sich der Kaiser jährlich 2000 Taler zahlen. Das war damals für eine so kleine Stadt eine recht beachtliche Summe. Kaiser Rudolf II verlängerte am 5. 5. 1580 diese Pacht um weitere 10 Jahre, und bis zur Reichsunmittelbarkeit dauerte es nun nach diesen vorbereiteten Verträgen und Zahlungen nicht mehr lange. Gleiwitz wurde am 11. Juni 1596 königliche Immediatstadt und erkaufte diese hohe Rechtsstellung von Rudolf II für den ansehnlichen Betrag von 27000 Talern. Dieses wichtige Ereignis war natürlich ein Anlaß, in einem neuen Siegel festgehalten zu werden, das sogar die Jahreszahl wiedergibt. Immer noch gilt das alte Stadtwappen, hier aber schon umrankt und mit Engelsköpfen geschmückt. Dieses Siegel war also mit dem verunglückten von 1561 nicht mehr zu vergleichen. Es trägt die Unterschrift: “1596” SIGILLUM CIVITATIS GLEIWIT- Zensis. Dieses Siegel war bis 1945 noch im Original vorhanden in einem Stück, das vom Bürgermeister an einer Halskette getragen wurde. Gleiwitz besaß demnach bereits 1596 eine Amtskette für das kommunale Oberhaupt. Heute muten uns diese grundherrlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sonderbar an, nämlich, daß sich eine Stadt ihre Unmittelbarkeit erkaufen konnte. Zu diesem Selbsterwerb gehörten auch Kämmereidörfer Trinneck, Richtersdorf, Stroppendorf (Ostroppa), Knauersdorf (Knurow) und Kriegswald (Kriewald), die in der betreffenden Urkunde mit ihrem deutschen Namen aufgezählt sind.33 Jahre später sandte Kaiser Ferdinand II selbst ein Huldschreiben an seine tapfere Stadt Gleiwitz, die sich 1626 bei der Belagerung durch die Dänen unter dem Grafen Ernst von Mansfeld behauptet und damit dem Hause Habsburg die Treue bewiesen hatte. Diese wichtige Urkunde, mit großem kaiserlichem Siegel versehen, das in Goldschnüre eingelassen ist, trägt das Datum vom 14. August 1629 und ist in deutscher Sprache geschrieben. Kaiser Ferdinand II hat es selber mit deutlichen, gut lesbaren Buchstaben mit seinem Namenszug unterzeichnet. Untergeschrieben hat es ferner der Kanzler des Königreiches Böhmen, Graf Wilhelm Slavata, der mit dem Grafen Martinitz und dem Sekretär Fabricius 1618 aus dem Fenster der Prager Burg gestürzt wurde. Dieser Prager Fensterstürz war bekanntlich dann der äußere Anlaß zum 30jährigen Kriege. In der Urkunde heißt es, daß Ferdinand II zum Dank für die treue und standhafte Gesinnung der Stadt und Gemeinde Gleiwitz, “in unserem Herzogthumb Ober Schlesien gelegen”, als Erbherr und König der Stadt das neue Wappen verleiht. In genauer Beschreibung ist das Wappen in der kaiserlichen Verleihungsurkunde farbig ausgeführt und die heraldische Einteilung genau angegeben. Es wird der Stadt gewährt und erlaubt, das Wappen in folgender Gestalt zu führen: “mit nahmen einen runden in zwey gleiche theil von oben herab abgetheilten Schildt, dessen rechte theil wiederumb in Drey gleiche Feldt vberzwerch abgesetzt dessen vntere und oberste roth und mitlere weiß oder silberfarb, das lincke Feldt aber ist blaw oder lasurfarb. In der Mitte steht ein gantz weisses von lauter Werckstücken oder quatersteinen in gestalt eine Thurns mit dreyen Fenstern, dreyen Zinnen und mit Ihren schießlöchern wolerbautes Stadt Thor, mit offenen Pforten, aufgezogenem vergoldetem Schoßgattern und zu unterst zweyen in die Höhe bogenweiß entspringenden und von oben vbereinander geschrenckten Palmzweig, in derer mitte, der erste Buchstaben Unsers Kaysers und Königlichen Namens F und darauf gesetzten Zal II. hindter diesem Stadt Thor oder Thurns erscheinet yederseits zur rechten ein schwartzer, und linkenn Handt ein gelber halber Adler, mit außgebreiteten Flügel, offenem Schnabel, rothaußgeschlagener Zungen, vonsich gestreckten Kreilen und tragendt umb den Kopff beyderseits einen gelben runden Schein auff der spitze dieses Thors oder Thurns, erscheinet auff einem halben Mondschein Vnser liebe Frau in einem blawen Rockh und ihrem flammichten vnd mit goldt verhöheten Schein, haltend in rechtem Arm einen königlichen Scepter, vnd auff dem linken Ihr Christ-Kindlein vnd tragend azf dem Haupt eine guldene vnd mid Edelgestein versetzte Cron.” Diesem neuen Stadtwappen entspricht auch das neue Stadtsiegel vom Jahre 1629. Es trägt die stolze Umschrift: S. Sen: POPQ: F: CIVITATIS: Gleiwitz, also “Siegel des Senats und der Bevölkerung der treuen Stadt Gleiwitz”. Dieses Siegel und Wappen wurde beibehalten, bis Gleiwitz 1742 preußisch wurde. Das F II (Ferdinand II) verschwand aus dem Wappen - dafür wurde nur ein F (Friedrich II) in das geöffnete Tor gesetzt - und ebenso die Muttergottes mit dem Christkind. Dieses Wappen aus dem Jahre 1750 wird unter Glas und Rahmen in der Patenstadt Bottrop als Siegel aus einem städtischen amtlichen Schreiben aufbewahrt. Mit der Einführung der Städteordnung erhielt Gleiwitz im Jahre 1809 ein Siegel mit der Umschrift “Stadtverordnete zu Gleiwitz”. Das letzte Siegel bis 1945 hatte die Umschrift “Die Stadtverordneten zu Gleiwitz”. Im 19. Jahrhundert wurde jedoch das ursprüngliche Wappen von 1629 wieder eingeführt. Unter anderem war es im Stadtbild in Stein an der Mittelschule und an der Maschinenbauschule, beide auf der Markgrafenstraße, (jetzt T.U.- Gleiwitz, ul. Kuczewskiego), angebracht. Dort haben die Polen den Habsburger - also deutschen - Doppeladler herausgemeißelt. Ferner war unser Wappen unter anderen Wappen an der Hauptpost auf der Niederwallstraße zu sehen. Auch in stadteigenen Hotel “Haus Oberschlesien” war das Besteck und Geschirr ebenfalls mit dem Stadtwappen versehen. Die polnische Kommunisten haben nach 1950 auf das alte Wappen von 1596 zurückgegriffen mit d Odpowiedz Link Zgłoś
Gość: Ja ja Re: Gleiwitz !!!od kiedy ??? IP: *.abo.wanadoo.fr 20.05.02, 21:34 Ja Ja .... Glejwic ja ja ... Odpowiedz Link Zgłoś
ballest Re: Gleiwitz !!!od kiedy ??? 20.05.02, 22:20 Dieses Siegel war also mit dem verunglückten von 1561 nicht mehr zu vergleichen. Es trägt die Unterschrift: “1596” SIGILLUM CIVITATIS GLEIWIT- Zensis. Dieses Siegel war bis 1945 noch im Original vorhanden in einem Stück, das vom Bürgermeister an einer Halskette getragen wurde Dzieki Utopek, ale dokladnej daty dalej nie wiemy, choc teraz juz wiemy, ze przed 1596 rokiem, jak cos znajdziesz napisz znowu.Osobiscie uwazam ,ze gdzies kolo 1580/90 Odpowiedz Link Zgłoś