lus

03.11.08, 21:13
"Wenn ich Ihnen gesagt habe, daß die gegenwärtige Gesellschaft nur
durch die Individuation hindurch vermittelt ist, dann hat das in dem
kritisch Sinn zu bedeuten, daß dadurch, daß in den herrschenden
Gesellschaftsformen die je einzelnen Menschen ihren je einzelnen
Vorteil, den Profit suchen, daß gerade durch dieses Beharren auf dem
Individuationsprinzip das Ganze Oberhaupt sich stöhnend, ächzend und
unter unaussprechlichen Opfern am Leben erhält und sich Oberhaupt
reproduziert. Ich möchte dem noch hinzufügen, daß aber gerade darin,
daß die Ganzheit und die Totalität der Gesellschaft sich nicht
solidarisch aus einem gesellschaftlichen Gesamtsubjekt am Leben
erhält, sondern nur durch die antagonistischen Interessen hindurch,
daß dadurch in diese rationale Tauschgesellschaft, konstitutiv von
ihrem Wurzelpunkt aus, ein Moment der Irrationalität hineingerät,
das allerdings sie in jedem Augenblick zu zersprangen droht. Wenn
Sie - auf eine Formel gebracht - erfahren möchten, was
unter "Dialektik der Aufklärung" überhaupt real geschichtlich zu
verstehen ist, dann ist es eben dieses Moment."
    • j-k locker gesagt :) 03.11.08, 23:12
      ich bezweifle sowohl die Stylistik Deiner Sprache,
      als auch den Sinn der Sache, den Du zu übremitteln versuchst :)))
    • mathias_sammer Re: lus 09.11.08, 12:54
      [...]Die Gründungsphase: Forming
      Das Forming ist eine von Ungewissheit geprägte Situation, in der es
      der Gruppe an Regeln mangelt, die sie beinahe aus dem Nichts
      entwickeln muss.
      Die wesentliche evolutionäre Leistung der Gruppe besteht auf diesem
      Hintergrund in der Herausbildung einer ersten Sicherheit spendenden
      Struktur, durch die die Gruppe sich nach außen abgrenzen und nach
      in¬nen finden kann.
      Für die einzelnen Mitglieder erweist sich das Forming als eine aufre-
      gen¬de Phase, die von der seelischen Wiederbelebung der
      Vergangenheit ge¬prägt ist und zunächst mit Hilfe der Übertragung
      alter Verhaltensmus-ter bewältigt wird.
      Das Klima im Forming wird als „gehemmt" beschrieben: Vorsichtige,
      wir-kungsorientierte Kommunikation und Konformismus prägen das
      Mit¬einander.
      Ziel des Formings ist die Sättigung des Sicherheitsbedürfnisses der
      Grup¬penmitglieder. :-)

      Die Gruppe im Forming
      Die Stunde Null
      Bevor der Gruppenzug in das Gleisoval einfahren kann, muss er zu-
      nächst ein¬mal eingesetzt werden und ins Rollen kommen. Aus den lose
      Versammelten, die sich am Forming-Bahnhof treffen, soll eine Gruppe
      entstehen. Wie kom¬men sie „vom Ich zum Wir"?
      Gruppen unterscheiden sich von losen Ansammlungen dadurch, dass die
      Beteiligten einen Gemeinsamkeit stiftenden Gruppenvertrag haben,
      der sich im Verlauf des Gruppenprozesses weiter entwickelt. Und in
      der Stunde Null? Woraus entwickelt sich der erste Gruppenvertrag,
      den die Gruppe braucht, um ihren Prozess überhaupt anfahren zu
      können?
      Zwei Voraussetzungen. Jedes der in der Formingphase versammelten
      Grup-pen¬mitglieder bringt als Material für den ersten
      Gruppenvertrag zwei Dinge mit:
      (1) Ein grundlegendes Situationsverständnis und damit zusammenhängen-
      de Erwartungen hinsichtlich der offiziellen sachlichen Ziele des
      Miteinan-ders:„Zu welchem Zweck sind wir zusammen gekommen?
      (2) Damit einhergehende Vorstellungen über die angemessene Art des
      Mit-einanders: “Wie sollten wir angesichts dessen miteinander
      umgehen ?“
      Aus diesen beiden Beausteinen entwickelt sich im Verlauf des
      Formings ein erster locker geknüpfter Gruppenvertrag, der es den
      Einzelnen erlaubt, aufein-ander zuzugehen."
      Darstellungsscheu. Wann immer die Gruppe ins [...] (Forming)
      eintritt, sind die Einzelnen aufgefordert, sich zu zeigen. Sie
      müssen sich mit ihrem Wissen, ihrer Gestaltungsfähigkeit, ihren
      Ansichten und ihren Schwachpunkten einbringen. Das erfordert von
      ihnen Risikobereitschaft, da es durchaus passieren kann, dass ihr
      Wissen als „Besserwisserei", ihr Unwissen als „Dummheit", ihre
      An¬sichten als „untragbar" und ihr Gestaltungswille als „Dominanz"
      verstanden werden. Diese Risikobereitschaft wächst im gleichen Maße
      wie die Reißfestig¬keit der Konventionsstruktur zunimmt, ist also im
      Forming eher gering zu ver¬anschlagen."Stahl Eberhard
    • mathias_sammer Re: lus 09.11.08, 13:41
      pozyczylem na chwile adekwata. lus zgodzisz sie ze mna, nieprawdaz?
      i juz nie tlumacz, w ktorych miejscach, badz ponad to:) tez dobrze
      sie bawie, zwlaszcza fragmentem o nie! czytaniu i nie! komentowaniu
      _moich_ wypowiedzi:)))) ten rodzaj zerowego zainterowania moja osoba
      lubie najbardziej. czuje sie wtedy taaaaki dowartosciowany. glupota
      ludzka. :DDDD

      pozdrawiam i do nastepnego. koniecznie podeslij mi jakas dziewczynke
      (najlepiej te, no wiesz ktora, te ladna i mloda- inspiracje), bo
      unudzilem sie okrutnie albo polazlem nie tam gdzie trzeba. teraz juz
      ide do paelli, ksiazek, spacerow (czyt wolnej od wszystkiego
      niedzieli)
      m.s.
    • teletoobis Re: lus 09.11.08, 18:53
      Mathias, has du schon deinen Arzt gefragt ob du Hilfe brauchst? Wenn
      nicht da kann ich dir was empfeln: Leck mich am arsch du arscloch!
      • real.viceversa Re: lus 10.11.08, 22:01
        To już naprawdę nikt nie chce cię lizać, że aż mathiassa_sammera
        musisz prosić? POwiedz sekretarce, żeby umówiła cię na spotkanie.
        Może stary w drodze wyjątku cię przyjmie.
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