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14 czerwca 1944 roku ...

09.06.05, 23:09
... dzieci z Wolfsburga, które nigdy nie poznały co to radość, śmiech i
szczęście.


Säuglinge in Pappkartons beerdigt

RÜHEN. Ein trauriges Kapitel der Geschichte jährt sich am Montag zum 60.
Mal: Am 14. Juni 1944 wurde das Zwangsarbeiter-Kinderlager von Wolfsburg
(Schachtweg) nach Rühen verlegt. Etwa 300 Säuglinge kamen dort um.

Es war eine Anweisung des Personalchefs des Kraft-durch-Freude-Werkes in
Wolfsburg, dass das Lager in das vormalige Lager des Reichsarbeitsdienstes in
Rühen umzog – unter den polnischen und sowjetischen Zwangsarbeitern sollte
durch eine räumliche Trennung ein Aufruhr verhindert werden. Das Lager hatte
die Neugeborenen der Arbeiterinnen aufzunehmen, damit die Mütter so schnell
wie möglich wieder zur Arbeit zurückkehren konnten. Monatlich starben aber
vier bis sechs Kinder. Der Grund waren katastrophale hygienische Bedingungen:
Läuse, Fliegen, Wanzen, Krätze, Ausschlag, Geschwüre.

Die Rühener Baracken standen am Ortsrand an der B 244 zwischen Rühen und
Kanalbrücke. Durchgehend waren dort etwa 130 Kinder. Zwar betreute der
Werksarzt Dr. Körbel zusammen mit einer Oberschwester auch die Kinder in
Rühen weiter, dennoch brach eine Epedemie nach der anderen aus, weil die
hygienischen Zustände nicht besser waren. Die Kinder bekamen Durchfall,
erbrachen und nahmen keine Nahrung auf, die das Hilfspersonal – ebenfalls
Zwangsarbeiter – füttern wollte. Diagnose: Gastroenteritis. Körbel sah
offensichtlich keine Möglichkeiten, die Zustände zu verbessern, und ließ sich
ab Dezember 1944 kaum mehr blicken. Er unterschrieb nur noch die
Sterbeurkunden – für etwa 300 Kinder bis April 1945. Die Todesquote in Rühen
betrug nahezu 100 Prozent.

Anfänglich wurden die Säuglinge noch in hölzernen Kindersärgen am Rühener
Friedhof bestattet, später nur noch – zu dritt oder mehreren – in Pappkartons
oder ohne jedes Behältnisses. Heute erinnert an dieser Stelle des Friedhofes
eine Gedenktafel an das Schicksal der polnischen und sowjetischen Kinder. Dr.
Körbel wurde bei den Kriegsverbrecherprozessen zum Tode durch den Strang
verurteilt und am 7. März 1947 hingerichtet.


www.rs-ruehen.de/modules.php?name=News&file=article&sid=3

Bye !
Against fascism !
HENRY MORGENTHAU jr. jr.
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    • sss9 Re: 14 czerwca 1944 roku ... 23.06.05, 16:23
      taka piękna data , może masz jakąś refleksję smrodku-rodaku wielonickowcu ? ; )
      • Gość: rodack Re: 14 czerwca 1944 roku ... IP: *.dip0.t-ipconnect.de 23.06.05, 16:26
        oj, oj, oj! sss9, du bist bereits ganz verzweifelt!

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