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Berlin - Warszawa - wspolna sprawa

IP: *.k.mcnet.pl 20.03.03, 08:27
u nas chory pomysl na rozbudowe O'Kancia, u nich podobnie z Schoenefeld -
wystarczy zmienic nazwy (z wyjatkiem watku Tegel)

Die 12 Irrtuemer ueber Schoenefeld


1) Berlin braucht einen Großflughafen:
Stimmt, aber damit ist noch nichts zum Standort gesagt. Der Standort SF ist
im Gegenteil in einem amtlichen Raumordnungsverfahren (ROV) für ungeeignet
(nicht etwa nur weniger geeignet!) erklärt worden.

2) Der Flughafen Tegel ist mitten in der Stadt und außerdem an seiner
Kapazitätsgrenze:
Richtig, aber: der Standort wird seit Besatzungszeiten betrieben, deutsches
Umweltrecht spielte damals keine Rolle und Berlins Insellage ließ keine
bessere Lösung zu. Wir verstehen den Wunsch der Tegeler Anwohner nach
Verlegung. Wir sehen aber nicht ein, warum wieder im dichtbesiedelten Gebiet
gebaut werden soll, zumal den 140.000 Menschen rund um SF die dreifache Menge
des Flugverkehrs zugemutet werden soll, der heute auf Tegel lastet. Das ROV
zeigt bessere kaum besiedelte Standorte auf. Dort gäbe es neben 100 bis 300
Bewohnern, denen man durch großzügige Umsiedlungsbedingungen helfen kann,
keine weiteren Betroffenen.

3) Berlin braucht aus Konkurrenzgründen einen stadtnahen Großflughafen:
Berlin wäre damit die einzige Stadt Europas, die heute noch einen neuen
Flughafen hinein in die dichte Besiedlung bauen will. Es gibt kein weiteres
Beispiel dafür, dagegen besser gewählte Standorte andernorts: München,
Mailand, Athen, auch London und Paris. Sind Ostberliner und Brandenburger
weniger wert als andere Europäer?

4) Wir haben jetzt nicht mehr die Zeit für umständliche andere Lösungen:
Die Zeit hat die Planungsbehörde durch eigenes Verschulden verstreichen
lassen. Es ist aber gewiß besser, mit etwa 2 Jahren Zeitverlust an einem
geeigneten Standort zu bauen, als sich im Jahr der Fertigstellung von
Nachtflug-, Luftkreuz- und Frachtflugvorstellungen in SF verabschieden zu
müssen. Die bis dahin novellierte Fluglärmgesetzgebung wird dazu führen.

5) Ein Großflughafen muß nach Berlin, selbst wenn zusätzlicher Verkehrslärm
entsteht:Gegen Fluglärm kann man sich nicht schützen. Einigermaßen ruhiger
Schlaf ist unverzichtbare Voraussetzung für Gesundheit und für das
Heranwachsen von Kindern. Zehntausende Men-schen zwischen Ludwigsfelde und
Erkner, sind schon vor vielen Jahren aus der Großstadt hier-her gezogen, der
Ruhe im Grünen wegen. Der Fluglärm um SF, der dann um ein Vielfaches größer
sein wird als heute in Tegel und auch nachts nicht aufhören wird, zerstört
diesen Lebensraum ebenso wie die schönsten Berliner Naherholungsgebiete
unwiederbringlich.

6) Ein Flughafen schafft Arbeitsplätze, pro Million Fluggäste etwa 1000:
Das stimmt, ist aber weniger als die halbe Wahrheit: Arbeitsplätze an einem
Flughafen entste-hen nicht nur in SF, sondern an jedem anderen Standort auch.
Hier werden dagegen gleichzei-tig jede Menge Arbeitsplätze durch den
Flughafen vernichtet, etwa im Tourismus.
7) Ein nahegelegener Flughafen kommt wesentlich billiger:
Vorrechnen konnte das bisher niemand, weil es nämlich nicht stimmt: die
Verkehrsanbindung von Schönefeld ist komplizierter und teurer als an einem
Standort weiter außerhalb. Dem vorhandenen dichten Infrastrukturnetz hier
müßte für den Flughafen ein weiteres übergestülpt werden: eine einzige
vollausgebaute Straßen/Autobahnkreuzung kostet ca. 200 Mio. DM. Im
Baubeschränkungsgebiet leben Zehntausende, deren Klageerfolge für die Planer
teuer werden.

8) Der Flughafen wird mit privaten Geldern gebaut:
Stimmt nicht: Die gesamte Infrastruktur bis zum Zaun kommt aus öffentlichen
Haushalten. Mit unserem Steuergeld soll hier unsere Lebensqualität vernichtet
werden.

9) Lange Wege kann man den Berlinern und ihren Besuchern nicht zumuten:
Nicht die Länge des Weges ist entscheidend, sondern die Zeit die man braucht,
um ihn zurück-zulegen! Heute gibt es moderne Verkehrsmittel, die einen
stadtfernen Standort weitaus besser erschließen könnten, als es in SF je
möglich sein wird. Übrigens: eine geradezu ideale Gele-genheit, um
Vorzeigeprojekte deutscher Verkehrstechnologie endlich mal sinnvoll
einzusetzen! Zudem stellt sich die Frage, was ein "langer Weg" ist. Ein
Großteil der Berliner verbringt täglich knapp zwei Stunden auf dem Weg zur
Arbeit und zurück. Und da soll dann eine halbe Stunde Fahrt zum Flughafen
nicht mehr zumutbar sein?

10) Auch andere Städte leben mit stadtnahen Flughäfen, z.B. Frankfurt und
Amsterdam:
Beide Städte können ihre Airports nicht mehr erweitern und suchen dringend
und teuer nach entfernteren Lösungen. Amsterdam wird wahrscheinlich ins Meer
bauen. Frankfurt geht weit weg ins Umland oder opfert das vorletzte Stück
knappen Stadtwald. Wohin will man Schöne-feld erweitern, wenn zehn Jahre nach
der Fertigstellung die Kapazität nicht mehr ausreicht? Übrigens: Brauchen wir
hier erst die Bijlmermeer Katastrophe von Amsterdam über Köpenick oder dem
Einkaufszentrum Waltersdorf? Übrigens: die Bürgermeister großer
Anliegergemein-den des Flughafens Frankfurt/M. beurteilen die hiesigen Pläne
übereinstimmend als Wahnsinn.

11) Die regionale Wirtschaft, besonders das Baugewerbe, wird gewaltig
profitieren:
Beispiel Regierungsviertel: große Firmen wie Hochtief erhielten auch dort den
Zuschlag. Die regionale Bauwirtschaft verdient viel mehr am Bau von
Eigenheimen - und genau die werden hier nicht mehr gebaut werden! Zudem
werden Tausende Arbeitsplätze im Gastgewerbe wegfallen. Wer wird dann hier
noch in den schönen Seen baden oder in einen Biergarten gehen?

12) Was regt Ihr Euch noch auf, alle Messen sind gelesen, der Flughafen
kommt:
Weit über 100.000 betroffene Brandenburger und Berliner sowie ihre Gemeinden
werden sich mit aller Konsequenz wehren, im Planfeststellungsverfahren und
vor Gericht. Die Fluglärmgesetze in Deutschland wie in ganz Europa werden
demnächst novelliert und werden den vorgesehenen Nachtbetrieb unmöglich
machen. Gemeinden wehren sich gegen ungesetzliche Ein-griffe in ihre
Planungsrechte. Prozesse und Bürgerproteste werden Investoren und Politiker
zum Nachdenken und Umdenken zwingen. Je eher, desto besser.




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    • Gość: inz. mamon Re: Berlin - Warszawa - wspolna sprawa IP: 213.33.69.* 20.03.03, 11:39
      Aby byc za albo przeciw nalezy zrozumiec wspolczesne tendencje rozwoju
      transportu lotniczego.

      Dawniej linie lotnicze byly narodowe: LOT- Polska, Lufthansa, Swissair, SAS itd
      chluba narodow. Latalo sie z ukochanego rodzimego lotniska do kazdego punktu
      swiata.

      Sytacja sie zmienia. Wspolczesnie latamy coraz czesciej: EasyJet, RyanAir,
      LaudaAir itp. Firmy nienarodowe, oparte o kapital akcyjny szukaja redukcji
      kosztow i nie lataja wszedzie. Wola krotsze przeloty z kompletem pasazerow
      pomiedzy malym lotniskiem i jakims gigantem.
      W przyszlosci bedziemy mieli kilka silnych centralnych lotnisk typu Heathrow
      lub Frankfurt i wiele malych satelitarnych lotnisk typu O´kecie. Przykladowo,
      zeby poleciec z Polski do USA, wsiadzie sie do samolotu w Gdansku,
      miedzyladowanie w Londynie, przesiadka i sru do NY.

      Z tego wynika ze warszawskie O´kecie bedzie stosunkowo malym lotniskiem, a na
      znaczeniu beda zyskiwac inne- regionalne: w Gdansku, Wroclawiu, Krakowie.

      Naturalnie, w zwiazku z ogolna intensyfikacja ruchu pasazerskiego, Okecie
      bedzie wymagalo rozbudowy.

      Wniosek: pozwolmy rozbudowywac sie O´keciu (wszyscy chcemy latac) i tak
      wiadomo, ze za wielkie nie bedzie :-)

      Uklony,

      inz. Mamon
      • Gość: jacek Re: Berlin - Warszawa - wspolna sprawa IP: *.k.mcnet.pl 20.03.03, 12:06
        drogi inz. Mamomiu

        przykro mi ale 1. nie wierze w twoje umiejetnosci przewidywania - np. tanie
        linie funkcjonuja w USA od lat - bynajmniej rynku nie zdominowaly,
        2. interwencjonizm panstwowy (reczna sterowanie a la Czarzasty) i glupota
        obecnych wlodarzy PLL i PPL moze spowodowac ze z Krakowa i Gdanska bedzie sie
        latalo wylacznie na O'Kancie - hub centralny
        3. wszystkie IL i TU beda przepuszczac zawartosc swoich trzewii przez O'Kancie
        4. problemem O'Kancia sa koszty stale - PPL bedzie stawal na swojej pustej
        glowie by sciagnac biznes (nawet brudny)
        5. nie ma kasy na wezel drogowy wokol O'Kancia itp ...
        jednym slowem wielkie N I E dla tego gupiego pomyslu


    • Gość: erol20 Re: Berlin - Warszawa - wspolna sprawa IP: *.dip.t-dialin.net 20.03.03, 13:51
      Nowy Schönefeld jest raczej blokowany niekompetencja i niezdecydowaniem
      lokalnych politykow niz protestami.
      Ciekawostka: niedlugo zostaje otwarty nowy terminal lotniska
      Leipzig/Halle i jest "podlaczony" nawet do sieci ICE.
      Tu,w Berlinie smiejemy sie,ze to "nowy" berlinski airport :))
      • Gość: jacek Berlin - Warszawa - wspolna sprawa IP: *.k.mcnet.pl 21.03.03, 09:32
        niekompetencja politykow rzeczywiscie szybko wylazi w takich sprawach

        niemniej jednak niewielu ludzi w Polsce zdaje sobie sprawe o co tu naprawde
        chodzi - i tu pomagaja protesty
        • Gość: Rogi Re: Berlin - Warszawa - wspolna sprawa IP: *.acn.pl 14.05.03, 16:12
          Warszawie jest potrzebne drugie lotnisko - choćby właśnie dla tanich
          przewoźników. W wielu miastach świata pojawia się taka tendencja: jedno
          oficjlane lotnisko w miarę blisko, z doskonałym terminalem i obsługą, a drugie
          dużo dalej dla tanich lotów i czarterów.
          • Gość: PiotrK Re: Berlin - Warszawa - wspolna sprawa IP: *.acn.waw.pl 11.06.03, 18:29
            wydaje się,że tendencja jest taka by przenosić lotniska na odległośc 40 km od
            centrum. oczywiście potrzebna na to jest kasa.
            • Gość: jacek Berlin - Warszawa - wspolna sprawa IP: *.warszawa.cvx.ppp.tpnet.pl 14.06.03, 18:58
              tak jak u nas - (Peppers z propagandy PPL powiedzialby spiskowa teoria dziejow)
              mammy upor iurokratow - ktorzy mimo braku kasy i nieudanej prywatyzacji
              (oferowano 50 mio Euro za lotnisko) forsuja pomysl rozbudowy Schoenefeld

              Flughafen-Gegner halten Pläne für "unbrauchbar"
              Blankenfelde - Der Bürgerverein Brandenburg-Berlin (BVBB) sowie die
              Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden halten die von der Flughafenholding (BBF)
              nachgereichten Unterlagen zur Rechtfertigung des geplanten Flughafenstandortes
              Schönefeld für juristisch unbrauchbar. "Planungslyrik" nannte der Anwalt der
              Schönefeld-Gegner, Franz Günter Siebeck, das 43 Seiten starke Papier, das im
              Rahmen des Planfeststellungsverfahrens in 30 vom Flughafenbau betroffenen
              Gemeinden zur Stellungnahme ausliegt.

              Weder Kostengegenüberstellungen noch Abwägungen zum Schutz von Mensch und Natur
              seien darin enthalten. Von einer immer wieder von den Standort-Gegnern
              geforderten Prüfung und Abwägung von Standort-Alternativen könne keine Rede
              sein. Juristische Stolpersteine für das Anfang 2004 erwartete Baurecht des
              Flughafens in Schönefeld seien mit den nachgereichten Unterlagen und der damit
              verbundenen Anhörung keineswegs ausgeräumt, wie die Planfeststellungsbehörde
              des Bauministeriums behaupte, so Siebeck.

              Überdies wirft der Chef der Schutzgemeinschaft und Schulzendorfer Bürgermeister
              Herbert Burmeister (PDS) der Landesbehörde vor, Unwahrheiten zu verbreiten. So
              werde in der öffentlichen Bekanntmachung zur derzeitigen Anhörung behauptet,
              dass bereits während der großen Anhörung 2001 Standortalternativen erörtert
              worden seien und nun nur noch neue Argumente gegen Schönefeld zählten. "Das ist
              falsch. Wir fordern eine uneingeschränkte Erörterung", so Burmeister, der sich
              Ende Mai geweigert hatte, die entsprechenden Passagen der Landesbehörde
              öffentlich auszuhängen. Das Verwaltungsgericht Cottbus allerdings verpflichtete
              ihn, den Text im getreuen Wortlaut zu veröffentlichen.
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