hanys_hans
16.10.05, 21:23
Je zech ciekawy czy zno sam kery tego chopa ze Jakobawalde / Kotlarnia
Napewno Ramon noom sam tysz co ciekawego dociepnie o nim?!?!?
A jak niy to go napewno zainteresuje tyn wielki s´loonski budowniczy
(Dmbaumeisterdes Kölner Domes)
Ernst Friedrich Zwirner - Baumeister und Architekt
Geboren am 28.Februar 1802 in Jakobawalde jetzt Kotlarnia im damaligen Kreis
Cosel, als Sohn eines evangelischen Hütteninspektors. Von 1816 - 1818 ging er
in Brieg ins Gymnasium. Danach bis 1821 in die Bauschule in Breslau. Von
dieser Zeit bis zum Jahre 1828 in die königliche Bauakademie und Universität
in Berlin. Dort wurde sein Talent von Karl Friedrich Schinkel, dem späteren
Direktor der preußischen Oberbaudirektion, entdeckt. Letztgenannter Direktor
nahm ihn in die Oberbaudirektion auf. Sein erster Bauauftrag war das
Rathaus von Kolberg. Im Jahre 1833 wurde ihm der Auftrag zum Weiterbau des
Kölner Domes übergeben, der unter seiner Leitung in eine neue Ära trat. Einen
besonderen Verdienst erwarb er sich durch die Organisation der Bauhütte des
Doms, aus der viele tüchtige mit den Grundsätzen der Gotik innig vertraute
Bauleute hervorgingen. Außerdem baute er die St. Apollinaris - Kirche in
Remagen, das Schloss des Grafen von Fürstenberg in Herdringen (1844-1852).
Kirchen in Mulheim und Eberfeld, ein weiteres Schloss in Moyland bei Cleves
(am Rhein), das Landwirtschaftliche Institut in Bonn. Zu seinen letzten
Arbeiten gehörte die Synagoge in Köln. 1848 wurde er zum Geheimen
Regierungs- und Baurat sowie zum Vorstand der Bauverwaltung für den
Regierungsbezirk Köln ernannt. Er ward als Spezialist der Neogotik besonders
geschätzt, doch fast ebenso gut kannte er sich im romanischen und sogar
mauretanischen Stil aus. Seine architektonischen Leistungen fanden in
zahlreichen Auszeichnungen seiner Person einen Widerhall. Unter anderen
erhielt er: den preußischen Order des Roten Adlers,der Klasse IV und III. Das
bayerische Kreuz der St. Michael Ritter, den päpstlichen Plus Order. Das
Großbrütahnische Institut der Architekten ernannte ihn zum Ehrenmitglied, er
war Mitglied des Bundes der Archäologen von Ulm und der Wissenschaftlichen
Kommission des Germanischen Museums in Nürnberg. Sein Tod am 22. September
1861 in Köln, beendete ein erfolgreiches Leben unseres Landsmannes Ernst
Friedrich Zwirner, das in dem uns benachbarten Jakobswalde/Kotlarnia,
von dem uns etwa 10 km Weg durch den Baracher Wald trennt, seinen Anfang nahm.
Den Weiterbau und die Vollendung des Kölner Domes, entsprechend der von Ernst
Friedrich Zwirner hergestellten Plänen vollzog sein Bauschüler, R. Voigtel.
Die feierliche Eröffnung des Domes fand am l S.Oktober 1880 statt. 632 Jahre
nach der ersten Grundsteinlegung.