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Kto mi powie... :) ładnie proszę (:

IP: *.neoplus.adsl.tpnet.pl 24.11.04, 22:14
...kiedy używa się Ausbildung w l. mn. (Ausbildungen) i jak to tłumaczyć na
polski.
Dzięki!
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    • Gość: Unix Re: Kto mi powie... :) ładnie proszę (: IP: *.dip0.t-ipconnect.de 24.11.04, 22:45
      Ja mysle ze to po prostu szkola zawodowa. A kiedy sie uzywa l.mn. ? A kiedy w
      jezyku polskim mowimy chodze do szkol zawodowych? albo skonczylem szkoly
      zawodowe? chyba takze rzadko.
      • dr.prass Re: Kto mi powie... :) ładnie proszę (: 24.11.04, 23:11
        Unter "Ausbildung" verstehen wir
        den Prozess der planmäßigen und zielgerichteten Vermittlung von Kenntnissen und
        Fertigkeiten sowie der Entwicklung von Fähigkeiten als Voraussetzung für eine
        bestimmte Tätigkeit.
        Eine Ausbildung ist meistens eine Berufsausbildung (Lehre)
        z.B. jemand kann eine Ausbildung zur Bürokauffrau machen.
        Eine Ausb. ist etwas, was man erfährt, genießt............
        Es gibt auch die Hochschulausbildung.

        ( Aus + Bildung)---------> wykształcenie, edukacja, szkolenie

        Ausbildungen ist die Mehrzahl von Ausbildung. Jemand kann mehrere Ausbildungen
        absolviert haben.

        viele Grüße
        Prass
        • Gość: tiggerific Re: Kto mi powie... :) ładnie proszę (: IP: *.neoplus.adsl.tpnet.pl 24.11.04, 23:14
          aha, czyli w stronę szkolenie, kurs?

          to mi się podoba :)
          • dr.prass Re: Kto mi powie... :) ładnie proszę (: 25.11.04, 01:23
            Liebe Tiggerific,

            Ausbildung =Schulung, wobei Schulung to także SZKOLENIE - "intensive Ausbildung"
            im Sinne der "Vervollkommnung".
            Es gibt z.B. die ständige S. der Stimme,
            Du kannst Dein Talent durch systematische S. voll zur Wirkung zu bringen,
            Es gibt aber auch:
            die gewerkschaftliche S.
            die Managerschulung,
            aber auch die politische S. - Sie wird auch im Sinne von politischer Indoktrination
            verwendet (im Gegensatz zu politischer Bildung).
            In Bezug auf die Bedeutung ist der von Dir erwähnte Kurs (Kursus) der Schulung
            ähnlich.
            kurs = Kurs, Kursus (m)
            przekwalifikowanie to Umschulung,

            viele Grüße
            Prass



            • Gość: Jola Re: Kto mi powie... :) ładnie proszę (: IP: *.icpnet.pl 27.11.04, 20:44
              "...Du kannst Dein Talent durch systematische S. voll zur Wirkung zu bringen..."

              Mówiono mi w szkole, że w zdaniach z czasownikiem modalnym nie używa się "zu".
              Proszę o wyjasnienie.
              Dziękuję - Jolanta
              • abel0ne Re: Kto mi powie... :) ładnie proszę (: 27.11.04, 20:46
                dobrze Ci mówiono, cóż, pan się zapomniał, zdarza się każdemu, czasem.
                • Gość: Jolanta Re: Kto mi powie... :) ładnie proszę (: IP: *.icpnet.pl 28.11.04, 15:15
                  Dzięki za wyjaśnienie :) bo już zwątpiłam
        • Gość: Kai Jaegger apel do intuicji zamiast rozpraw co to Ausbildung IP: *.dip.t-dialin.net 25.11.04, 14:56
          Warum sie von zu Hause abgehauen sind, schnorren, Ausbildungen abgebrochen
          haben und wie sie mit anderen Straßenkindern auskommen, schildern sie in einem
          neuen Buch.

          Designer haben mehrere Ausbildungen abgeschlossen, sind hochqualifiziert und
          kreativ
          • Gość: tiggerific Re: apel do intuicji zamiast rozpraw co to Ausbil IP: *.neoplus.adsl.tpnet.pl 25.11.04, 14:59
            nie chodzi mi o żadne rozprawy, tylko o parę kontekstów i trafny termin po
            polsku.

            Za konteksty dziękuję!
          • dr.prass Re: apel do intuicji zamiast rozpraw co to Ausbil 25.11.04, 15:35
            Du hast recht, Kai.
            Ein junger Freund von mir aus Köln hat nach der Schneiderlehre
            eine zweijährige Fortbildung zum Modedesigner gemacht.

            viele Grüße
            Prass
      • Gość: tiggerific Re: Kto mi powie... :) ładnie proszę (: IP: *.neoplus.adsl.tpnet.pl 24.11.04, 23:13
        ale: szkoły zawodowe chyba mówimy? :)

        dzięki i proszę o więcej :)
    • Gość: oetam Re: Kto mi powie... :) ładnie proszę (: IP: 53.122.194.* 25.11.04, 15:10
      Ausbildung: szkolenie, kurs, ale tez wyksztalcenie
      w liczbnie mnogiej zadko spotykane, chyba, ze mowa jest o wielu osobach,
      chociaz nie jest bledem wyrazenie: Ich habe mehrere Ausbildungen abgeschlossen.
      Niemcy jednak w tym przypadku uzywaja raczej sformuowania Kurse utorzsamiajac
      Ausbildung z wyksztalceniem.
    • Gość: oetam Nachtrag IP: 53.122.194.* 25.11.04, 15:15
      krotki opis na ponizej podanej stonie
      de.wikipedia.org/wiki/Ausbildungpozdrawiam
      oetam
      • Gość: ach was Re: Nachtrag IP: *.dip0.t-ipconnect.de 25.11.04, 15:34
        Es gibt Einrichtungen und Wege, die vermitteln AUSBILDUNG. Es gibt auch
        Einrichtungen und Wege, die vermitteln BILDUNG. Den Unterschied wird so manche
        (r) hier niemals begreifen...
        • Gość: oetam Re: Nachtrag IP: 53.122.194.* 25.11.04, 15:43
          tak samo jak ksztalcenie i wyksztalcenie :-)
          • dr.prass Re: Nachtrag 25.11.04, 16:00
            Für alle, die nachdenklich wurden:

            BILDUNG

            Grundbegriff der deutschsprachigen Pädagogik seit Ende des 18., Anfang des
            19.Jahrhunderts Wortgeschichtlich weist Bildung zurück auf die spätmittelalterliche
            Mystik. Meister Eckhart bezeichnete mit der ?Entbildung? des Menschen und seiner
            ?Einbildung? oder ?Überbildung in Gott? den Weg, ?seiner selbst und aller Dinge
            ledig? und mit Gott eins zu werden. Hier verschmelzen auf eigentümlicher Weise
            christlicher und v.a. neuplatonischer Gedankengut: Aus dem Seeleninnersten wird der
            ?seinlose? Mensch zur Teilhabe am ?Wesen? erhoben, wenn er von seinem auf
            Selbstbehauptung gerichteten Willen lässt. Von einer ausgeprägten pädagogischen
            Bedeutung von Bildung wird man noch nicht sprechen können. Dies gilt auch für
            spätere religiös-mystischen Verwendungen des Wortes, z.B. bei Paracelsus und
            J.Böhme. Gleichwohl übernimmt der säkularisierte pädagogische Bildungsbegriff aus
            der mystischen Tradition zwei markante Merkmale: Bildung ist nicht identisch mit
            Wissensvermittlung und -aneignung; Bildung besagt Gewinn oder Gewähr der dem
            Menschen angemessenen, ihn auszeichnenden Lebensform. Das erinnert an die
            Antike, in der der Bildungsgedanke ursprünglich aufgekommen ist. Paideia, der
            griechische Ausdruck für Bildung, steht seit dem 5.Jahrhundert v.Chr. nicht mehr für
            Erziehung und Unterweisung der Kinder, sondern für die Hin- oder Umwendung des
            Menschen zum Denken des Maßgeblichen. In seinem berühmten Höhlengleichnis (im
            7. Buch des ?Staates?) schildert Platon den schmerzhaften ?Aufstieg? zur Schau
            ?der Idee des Guten?; erst nach diesem Aufstieg sei der Mensch imstande, im
            öffentlichen und privaten Leben einsichtig zu handeln, während er im primären
            Zustand noch so kenntnisreicher Unbildung sich bloß verhält ein Gefangener gängiger
            Vorstellungen, Routinen, Ansichten und Ambitionen. Allerdings ist weder dieser noch
            anderen philosophischen Begründungen der Bildung ein bemerkenswerter Einfluss auf
            die pädagogische Praxis der Griechen und Römer beschieden gewesen.

            In der neuzeitlichen Fassung des Bildungsbegriffs, wie er sich im 18.Jahrhundert
            durchzusetzen beginnt, wandelt sich die Grundstruktur der Bildung. An die Stelle des
            ?Aufstiegs? zum Unbedingten, der Angleichung an ein höchstes Wesen, des
            ?Überbildetwerdens in Gott? tritt das Verständnis von Bildung als Hervorbringung der
            Menschlichkeit des Menschen in eigener Anstrengung aus sich heraus. Dem liegt
            sicherlich u.a. zugrunde, dass das Absolute beziehungsweise Gott theologisch und
            philosophisch in eine immer weitere, spekulativ unerreichbare Ferne entrückte,
            wodurch nicht nur die gegebene Welt zum Antrieb wurde, sie ?technisch? zu
            erkennen, in Besitz zu nehmen und zu verbessern (H.Blumenberg), sondern auch der
            Mensch sich auf sich selbst zurückgeworfen sah, um sich zu behaupten und aktiv als
            Individuum und Gattungswesen zu vervollkommnen. Bildung nimmt allmählich die
            Gestalt an, die dem Menschen zugesprochenen geistigen Kräfte, Vermögen oder
            inneren Anlagen zu entwickeln und in ihrer entelechialen Entfaltung vor Deformationen
            zu bewahren. Voraussetzung hierfür ist, dass der Mensch wesentlich in Analogie zum
            Organischen und eingebettet in eine (wieder) herstellbare, vorgegebene Harmonie
            des Ganzen der Natur interpretiert wird.

            Das bleibt zunächst sehr im Allgemeinen, und es dürfte nicht zuletzt J.-J. Rousseaus
            Verdienst gewesen sein, dass Bildung in ausgearbeitete pädagogische Konzeptionen
            umgesetzt wurde: Rousseau kritisierte die bestehenden gesellschaftlich-kulturellen
            Zustände einschließlich der ihnen dienstbaren Erziehungseinrichtungen; in seinem
            romanhaften Werk ?Émile oder Über die Erziehung? (1762) entwarf er im Gegenzug
            das Modell einer der ?menschlichen Natur? gemäßen Erziehung, die dem
            heranwachsenden Menschen zur individuellen Wesensverwirklichung in
            Unabhängigkeit verhilft. Davon beeinflusst, formulierte einige Jahre später J.H.
            Pestalozzi: ?Allgemeine Emporbildung? der ?inneren Kräfte der Menschennatur zu
            reiner Menschenweisheit ist allgemeiner Zweck der Bildung auch der niedersten
            Menschen?, der alle Belehrungen für Beruf und Stand untergeordnet zu sein haben.

            Trotz alledem stellte M.Mendelssohn 1784 fest, daß das Wort Bildung ?noch? ein
            Neuankömmling ?in unserer Sprache? sei, lediglich in der Literatur vorkommend und
            fester Grenzen ermangelnd. Bei I.Kant z.B., dem sich ?hinter der Edukation? ?das
            große Geheimnis der Vollkommenheit der menschlichen Natur? verbirgt, wird Bildung
            zumeist als eine Art Sammelbezeichnung für diverse pädagogische Bemühungen
            verwendet, sie mögen ?didaktisch? die körperliche und geistige ?Geschicklichkeit?,
            ?pragmatisch? die gesellschaftliche Nützlichkeit und ?Klugheit?, ?moralisch? die
            Sittlichkeit oder ?Gründung des Charakters? zum Zwecke haben. Für die erzieherisch
            letztlich anzustrebende Mündigkeit bevorzugte er den Begriff der ?Aufklärung?: Von
            früh an solle der Mensch ?gewöhnt? werden, ?sich seiner eigenen Vernunft zu
            bedienen?, d.h. zu fragen, ob der ?Grund, warum man etwas annimmt?, zum
            allgemeinen Grundsatz taugt. Es ist bekannt, dass dieses Verständnis vom Sinn der
            Pädagogik sich nicht durchgesetzt hat, da Aufklärung pädagogisch weitgehend auf die
            Qualifikation für gesellschaftliche Brauchbarkeit reduziert wurde, also genau der
            intendierten Überbietung normativer Erziehung und bedarfsgelenkter Unterweisung in
            den Rücken fiel.

            Es war W. von Humboldt, der auf der Theorieebene schließlich der Bildung als
            Zentralformel zum Sieg verhalf: Bildung bedeutet Anregen aller Kräfte, damit diese sich
            über die Aneignung der Welt in wechselhafter Ver- und Beschränkung
            harmonisch-proportionierlich entfalten und zu einer sich selbst bestimmenden
            Individualität führen, die in ihrer Idealität und Einzigartigkeit die Menschheit bereichert.
            Das hat mit Missachtung der gesellschaftlichen Dimension nichts zu tun. Aber ohne
            Bildung der Individualität war für Humboldt soziale Verbesserung, die nicht nur den
            eigenen Vorteil im Auge hat, unmöglich; denn ihr pädagogisches Gegenstück war die
            an besonderen Funktionen, Berufen, Ständen usw. orientierte und somit einseitige
            ?Abrichtung? nach vorgeordneten, außerpädagogischen Zwecken. Darum sollte
            ?reine? und ?allgemeine Menschenbildung? für alle fundamental sein, und zwar als
            sprachlicher, ästhetischer, mathematischer und historischer Unterricht, der ?auf den
            Menschen überhaupt geht? und dem die dem ?Bedürfnis des Lebens? und den
            einzelnen ?Gewerben? zugewandte, spezielle Ausbildung nachzufolgen habe.

            Diese (neu)humanistische Bildungsauffassung ist ebenso wie ihre idealistischen
            Varianten bald in Verfall geraten. Die politische Restauration widersetzte sich ihrer
            Realisation; die metaphysisch-anthropologischen Basisannahmen wurden suspekt.
            Ablösung erfolgte bildungstheoretisch in pädagogischen Systemen, die u.a. in der auf
            sittliche Grundsatztreue, politisch-weltanschauliche Gesinnung, kulturelle Werte
            ausgerichteten Persönlichkeit ihren Konzentrationspunkt hatten; die Schulen dienten
            durch Ausstattung der nachwachsenden Generation mit nützlichen Kenntnissen und
            Fertigkeiten in einem entsprechenden Fächerkanon der Reproduktion der
            gesellschaftlichen Verhältnisse und dem wirtschaftlichen Prosperieren, als
            volkstümliche oder gelehrte Bildung bemäntelt.

            Bereits 1872 spürte F.Nietzsche das Fiasko der einerseits auf Verwertbarkeit und
            Lebensnotbewältigung, andererseits auf die ?Entwicklung der freien Persönlichkeit
            innerhalb fester nationaler und menschlich-sittlicher Überzeugungen? ausgelegten
            Bildung und proklamierte deren Ende. Seine kritische Grundeinsicht war die, dass die
            Veränderungen des Lebens und Lernens für ?wahre Bildung? als einer eigenen
            ?Lebensform? der ?subjektfreien Kontemplation? keinen Platz übrig lassen u
            • dr.prass Re: Nachtrag 25.11.04, 16:15

              Diese (neu)humanistische Bildungsauffassung ist ebenso wie ihre idealistischen
              Varianten bald in Verfall geraten. Die politische Restauration widersetzte sich ihrer
              Realisation; die metaphysisch-anthropologischen Basisannahmen wurden suspekt.
              Ablösung erfolgte bildungstheoretisch in pädagogischen Systemen, die u.a. in der auf
              sittliche Grundsatztreue, politisch-weltanschauliche Gesinnung, kulturelle Werte
              ausgerichteten Persönlichkeit ihren Konzentrationspunkt hatten; die Schulen dienten
              durch Ausstattung der nachwachsenden Generation mit nützlichen Kenntnissen und
              Fertigkeiten in einem entsprechenden Fächerkanon der Reproduktion der
              gesellschaftlichen Verhältnisse und dem wirtschaftlichen Prosperieren, als
              volkstümliche oder gelehrte Bildung bemäntelt.

              Bereits 1872 spürte F.Nietzsche das Fiasko der einerseits auf Verwertbarkeit und
              Lebensnotbewältigung, andererseits auf die ?Entwicklung der freien Persönlichkeit
              innerhalb fester nationaler und menschlich-sittlicher Überzeugungen? ausgelegten
              Bildung und proklamierte deren Ende. Seine kritische Grundeinsicht war die, dass die
              Veränderungen des Lebens und Lernens für ?wahre Bildung? als einer eigenen
              ?Lebensform? der ?subjektfreien Kontemplation? keinen Platz übrig lassen und dass
              die personalistische Konzentration der verfehlte Ansatz ist, um sowohl von der
              staatlich-politischen, wirtschaftlichen und zunehmend auch wissenschaftliche
              Okkupation des Bildungsgedankens als auch von der Blockierung der Bildung durch
              die Maßgeblichkeit des ?bedürftigen und begehrenden? Subjekts loszukommen.

              Falls die Kritik F.Nietzsches u.a. an der Mediatisierung und Ideologisierung der
              Bildung Zutreffendes angesprochen hat und insofern die Versuche, die substanzlos
              gewordene klassische Bildungstheorie z.B. vom Berufsgedanken, von zeitgemäßen
              weltanschaulichen Bildungsidealen oder von der Kulturbegegnung als
              Metaphysiksurrogaten her neu zu füllen und zu erhalten, das eingetretene Dilemma
              nicht allgemein überzeugend zu beheben vermochten, kann man es als eine späte
              Konsequenz deuten, dass der Bildungsbegriff ?heute daran (ist), ... aufgegeben zu
              werden?, zumal nach der Erfahrung, dass es nicht möglich war, die ?gebildeten?
              Menschen vor der Anfälligkeit für Idole, totalitaristische Lehren und Fanatismus zu
              bewahren. So wurde um 1950 grob die Lage in der pädagogischen Diskussion
              charakterisiert, einige gegenläufige Bemühungen vernachlässigend. Der Begriff
              Bildung hielt sich noch in der Umgangssprache, in einigen fachpädagogischen
              Wortverbindungen (wie Bildungsgut, Elementarbildung) oder als Synonym für
              bestimmte didaktische Modelle des Lehrens und Lernens und breitete sich
              zusehends in der Verwaltungssprache, dem Programmvokabular der Politiker und der
              Terminologie von Sozialwissenschaften aus (z.B. in Zusammensetzungen wie
              Bildungsgefälle, Bildungsmotivation, Bildungsökonomie). Als grundlegende Kategorie
              wurde der Ausdruck in weiten Teilen der Pädagogik, da belastet, klischeeverdächtig
              oder nicht zum neuen gesellschaftswissenschaftlichen Selbstverständnis passend,
              eher vermieden und in der empirisch-erziehungswissenschaftlichen Forschung als
              ?wenig brauchbar? preisgegeben. Noch 1978 heißt es bei T.Ballauff: ?Heute wird der
              Begriff der Bildung durch den des Lernens ersetzt. Man meint, dadurch einen
              nüchternen pädagogischen Begriff gegenüber dem traditionsüberladenen
              Bildungsgedanken gewonnen zu haben.? Allerdings wird auch gesagt, dass die
              ?Simplifikationen? der tonangebenden Lerntheorien und die bedenklichen
              Voraussetzungen, ?unter denen sie erkauft wurden?, selbst denen dämmern, die sich
              für den Primat des Lernens, der Qualifikation, der Sozialisation in einer realistisch
              gewendeten Pädagogik stark gemacht haben: Qualifikationslernen z.B. bindet in
              vorgezeichnete, für wünschenswert gehaltene Verhaltensweisen oder
              Kenntnisbestände ein, ohne sie auf die Voraussetzungen ihrer Gültigkeit hin
              überschreiten zu können; Sozialisation gliedert linear in bestehende gesellschaftliche
              Systeme ein oder bereitet auf ?fortschrittlichere? vor, ohne Distanz und rückhaltloses
              Ermessen des Angesonnenen zu ermöglichen.

              Das Bewusstwerden der Verengung und Verblendung der pädagogischen Aufgabe
              bei deren vorrangig lern- und sozialisationstheoretischem Verständnis führte dazu,
              dass vielfach die Unentbehrlichkeit von so etwas wie Bildung erkannt und anerkannt
              wurde. Es mehrten sich seit Mitte/Ende der 60er-Jahre die ?Versuche, den Kern
              dessen, was heute Bildung heißen kann, neu, offen und dennoch verbindlich zu
              bestimmen? (E.Lichtenstein). Man kann noch nicht sagen, dass es bei den
              entsprechenden Bemühungen zu einem Konsens gekommen ist, der darüber
              hinausreicht, dass von einem Bildungskanon, d.h. einem Bildung verbürgenden
              Ensemble allgemeiner verbindlicher Fächer oder Inhalte, nicht länger die Rede sein
              kann, wodurch auch die prinzipielle Unterscheidung von Bildung und (beruflicher)
              Ausbildung hinfällig geworden ist.

              Bildung wird heute schlagwortartig gefasst u.a. bestimmt:

              als v.a. die politischen Herrschaftsverhältnisse und -interessen einbeziehende und
              enthüllende emanzipatorische Befreiung des Menschen zu sich selber (H.Blankertz
              u.a.),

              als durch Belehrung und authentischen Erfahrungen ermöglichte Selbstfindung und
              -bestimmung gegenüber dem Systemcharakter der Gesellschaft (H. von Hentig),

              als Schaffen grundlegender Orientierungen über die wirklichen Verhältnisse in einem
              realitätsgerecht formierten Bewusstsein beziehungsweise für eine nicht um ihre
              originalen Möglichkeiten betrogene Person (H.J. Gamm u.a.),

              als dialogische Führung der Aktivität des Ich zu begründbarem Wissen und
              verantwortbarer Haltung in der Einheit der Person (M.Heitger u.a.),

              als ?Öffnung? eines graduell gestuften politischen ?Verantwortungsbewusstseins für
              die Zukunft?, basierend auf geordneten Vorstellungen sowie eingebunden in die
              Normen rechtsstaatlicher Demokratie statt ?letzter? Werte, wodurch die Wiederkehr
              des ?Desinteresses für die öffentliche Sphäre? und des Rückzugs in die Innerlichkeit
              vermieden werde (T.Wilhelm), wie sie für das deutsche Bildungsbürgertum
              bezeichnend war.

              Nachdem in den 60er- und 70er-Jahren der Bildungsbegriff durch andere
              sozialwissenschaftliche Begriffe beinahe vollständig verdrängt worden war, lässt sich
              seit Mitte der 80er-Jahre eine verstärkte Hinwendung zum Bildungsbegriff und zur
              Bildungstheorie erkennen. Diese Renaissance des Bildungsbegriffs wurde
              vordergründig durch bildungsökonomische Überlegungen ausgelöst, spiegelt
              indessen deutlich die Enttäuschung über eine technokratisch verstandene
              Bildungspolitik einerseits wie anderseits die Hoffnung auf die Gewinnung individueller
              Urteils- und Handlungsfähigkeit in einer zunehmend pluralistischen Lebenswelt wider.
              Dieses neue Interesse am Bildungsbegriff findet seinen Niederschlag gegenwärtig
              sowohl in breiten fachwissenschaftlichen Auseinandersetzungen (O.Hansmann und
              W.Marozki) als auch in singulären Lösungsversuchen (H.Henz) zur Bildungstheorie.

              Bei der Mehrzahl der gegenwärtigen Umschreibungen von Bildung ist ein Anknüpfen
              an Elemente und Intentionen der europäischen Aufklärung nicht zu übersehen. Deren
              besonders in Deutschland nicht recht zum Zuge gekommenes Programm der
              Befreiung des Menschen aus undurchschauten Abhängigkeiten,
              ?selbstverschuldeter Unmündigkeit? (Kant), ihn gängelnder und beschwichtigender
              normativ-weltanschaulicher Doktrinen usw. wird in unterschiedlicher Weise
              aufgenommen. Merkwürdig ist allerdings die in den meisten Fällen beibehaltene
              neuzeitliche ?Grundstruktur der Bildung?, wonach alles pädagogische Tun und
              Lassen im ?Dienste der werdenden Persönlichkeit? steht: Selbstsuche, Selbstfindung,
              Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung, auch Identitätsbildung sind jüngere Namen
              für de
              • Gość: aaaaaaaaaa Re: Nachtrag IP: *.neoplus.adsl.tpnet.pl 25.11.04, 16:30
                Chyba się nudzicie - tak p... 3 po 3!
              • Gość: oetam Tak tez potrafie :-) IP: 53.122.194.* 25.11.04, 16:40
                Bildung


                ursprünglich die (äußere) Gestaltung, seit der Zeit des deutschen Idealismus
                mit der Bedeutung: innere Formung, Entfaltung der geistigen Kräfte des Menschen
                durch Aneignung kultureller Werte der Umwelt und der Vergangenheit und ihre
                Verarbeitung zu einer persönlichen Ganzheit. Der Begriff Bildung wird in
                dreifachem Sinn verwendet: Er umfasst den Vorgang der Entfaltung, das Bewirken
                dieser Entfaltung durch Erziehung und Unterricht und ihr Ergebnis (den
                jeweiligen Grad der Geprägtheit der Persönlichkeit).

                Bildungsziel ist in erster Linie die Entwicklung und Förderung geistig-
                seelischer Anlagen und Fähigkeiten: logisches Denken, Ausdrucksfähigkeit, Tiefe
                der Empfindung und Willensstärke sollen im selbsttätigen Umgang mit dem Objekt
                (den Bildungsgütern) entwickelt werden (formale Bildung). Die Bildung soll -
                unabhängig von Zwecken - einer allseitigen Entfaltung der allen Menschen
                gemeinsamen Grundkräfte dienen. Im Gegensatz zu Pestalozzi, für den der
                Bildungsstoff nur untergeordnete Bedeutung hatte, konnte der Neuhumanismus sich
                Bildung nicht losgelöst von den Werten der griechisch-römischen Kultur
                vorstellen, die ihm als überzeitlich gültiger Höhepunkt des Menschentums galt.
                Für W. von Humboldt, den Begründer der klassischen Bildungstheorie des
                Neuhumanismus, standen neben der Welt des Griechentums jedoch auch die Sprache
                und Dichtung seiner Zeit als Bildungsgüter im Vordergrund. Dieser vorwiegend
                literarisch-ästhetische und philosophisch-spekulative Bildungsbegriff wurde zum
                Leitbild des 19. Jahrhunderts, erfuhr aber unter dem Einfluss einer sich immer
                pragmatischer ausrichtenden Wissenschaftsentwicklung entscheidende
                Veränderungen. Höherbewertung des Sachwissens, Vermehrung des Lehrstoffs und
                Intellektualisierung des Unterrichts machten Bildung immer mehr zur
                enzyklopädischen Wissensbildung; ihr Besitz wurde oft zum Merkmal einer
                gesellschaftlichen Schicht.

                Heute wird eine Verbindung gymnasialer, polytechnischer und sozialer
                (politischer) Bildung angestrebt, die verhindern soll, dass junge Menschen auf
                einseitige Lebensentwürfe festgelegt werden.
    • Gość: tiggerific Re: :) eine echte Auseinandersetzung mit dem Thema IP: *.neoplus.adsl.tpnet.pl 25.11.04, 18:40
      :)

      Dziękuję wszystkim.

      Skoro już doszliśmy do różnic między Bildung a Ausbildung, to czy możemy
      ustalić takie odpowiedniki (pilnie potrzebuję rozgraniczenia znaczeń po polsku):
      Bildung (bez l. mn.) --> edukacja, kształcenie; wykształcenie
      Ausbildung (bez l. mn.) --> edukacja zawodowa; kształcenie zawodowe;
      wykształcenie zawodowe
      Ausbildung + Ausbildungen --> nauka zawodu (w sensie np. kursu czy szkolenia)


      Jeśli ktoś chciałby coś jeszcze dodać, to proszę do tego podziału właśnie.
      i thx
      • Gość: pouczyciel Re: :) eine echte Auseinandersetzung mit dem Them IP: *.dip0.t-ipconnect.de 25.11.04, 18:58
        Bildung - e dukacja - ...et ne DUKAS nos in temptationem...
        • Gość: tiggerific Re: :) eine echte Auseinandersetzung mit dem Them IP: *.neoplus.adsl.tpnet.pl 26.11.04, 13:37
          jestem pod wrażeniem
          i niniejszym zamykam temat
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Nakarm Pajacyka