Gość: chaot-ka
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19.01.05, 01:28
bylabym bardzo wdzieczna, gdyby ktos przeczytal moje wypracowanie i wskazal
bledy gramatyczne. Tresc merytoryczna nie jest wazna, byle by tylko bylo
poprawnie gramatycznie. Pisalam to bardzo szybko, wiec pewnie co nieco sie
znajdzie. Prosze o pomoc!!!
Jakby co, to to moj e-mail: chaot@o2.pl
„Die Bestrafung entspricht bloβ der Furcht und Bequemlichkeit. Allen das
Gespräch kann Besserung bewirken“.
Meine Interesse richtet sich in diesem Aufsatz auf Probleme der
Schuld und der Strafe, die im engsten Zusammenhang miteinander stehen.
Fraglich ist, ob jede Schuld bestraft wird, und ob jede Schuld bestraft
werden soll. Am Anfang versuche ich deutlich zu klären, was unter dem
Begriff „Strafe“ gemeint wurde, und anschlieβend setze ich mich mit der These
von Sten Nadolny auseinander. Er behauptet: „Die Bestrafung entspricht bloβ
der Furcht und Bequemlichkeit. Allein das Gespräch kann Besserung bewirken“.
In Duden, dem deutschen Wörterbuch, können wir lesen: Die Strafe ist
etwas, womit jemand bestraft wird, das zur Vergeltung, zur Sühne für ein
begangenes Unrecht, eine unüberlegte Tat auferlegt wird.
Als zumeist angewandte Strafen sollen wir hier Geldbuβe, Freiheitsstrafe –
Gefängnisstrafe, körperliche Züchtigung und Todesstrafe aufführen. Die Strafe
hängt von einigen Faktoren ab, wie: Grad des Verbrechens, Alter des Täters,
ob das Vergehen, bzw. Verbrechen vorsätzlich war, oder nicht, usw.
Sten Nadolny behauptet dabei, dass ein Gespräch eine bessere
Auswirkung als Bestrafen sein könnte.
Ich bin im Stande ihm zuzustimmen, aber nur in bestimmten Fällen. Es geht mir
hier um Kinder. Kinder sind sich nicht selten dessen bewusst, was sie machen,
dass ihr Handeln falsch war.
Nehmen wir an, ein Kind zerschlägt eine Blumenvase oder will sein Zimmer
nicht aufräumen. Soll das Kind unbedingt eine Strafe kriegen? Nein, hier wird
ein Gespräch angezeigt. Umgekehrt ist im Fall, wenn es jemanden verprügelte,
oder etwas stiehlt. Hier ziehe ich Wirksamkeit des Gesprächs in Zweifel, und
ich meine, dass die Strafe einen Erfolg zeitigen könnte, z.B. das Kind
bekommt kein Taschengeld, oder darf nicht fernsehen.
Die Strafe soll eine erzieherische Funktion haben, deshalb soll der Tat
angemessen sein. Sie verursacht, dass das Kind darunter leidet und manchmal
ein unangenehmes Gefühl hat. Auf diese Weise lernt das Kind, dass es etwas
falsch gemacht hat.
Es kommt auch vor, dass die Eltern, bzw. Erzieher die Prügelstrafe
praktizieren. So eine Strafe hat keine erzieherische Funktion. Im Gegenteil.
Diese Art der Strafe besteht im Zufügen der Unannehmlichkeit und verursacht
den physischen Schmerz, was oft mit dem psychischen Leid verbunden ist. Hier
können Angst, Ärger, Hass, Aggression und Neurose als unverwünschte Folgen
hervortreten.
Anders ist es mit Erwachsenen. Die Erwachsenen sollen bewusst handeln
und bereit sein, die Verantwortung für sich selbst und für eigene Taten zu
übernehmen. Die Behauptung von Nadolny, dass das Gespräch die Besserung
bewirken kann, kann man nur auf winziges Prozent der Schuldigen anwenden.
Z.B. ein Fahrer fährt das Auto am 1. Oktober und er vergaß das Fernlicht
einzuschalten, und dadurch hat er gegen die Verkehrsvorschrift verstoβen.
Hier halte ich eine Strafe für entbehrlich. Aber wenn es sowohl um Mörder,
Kinderschänder, als auch um Diebe, Betrüger geht, bin ich der Meinung, dass
es nicht ohne Strafe abgehen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass im
Fall des Mordes, nur ein Gespräch als Schutzmaβnahme angewendet könnte. Und
dann sollte man nur Hoffnung haben, dass die Besserung folgt. Die beste
Strafe wird die Gefängnisstrafe, obwohl in einigen Ländern dem Täter für den
Mord die Todesstrafe droht. Es gibt sowohl viele Befürworter, als auch viele
Gegner der Todesstrafe. Die Ersten greifen auf das Argument der Abschreckung
zurück. Ungefähr 70% der Bevölkerung ist dafür. Die Gegner stellen den
katholischen Glauben auf den ersten Platz. In der Bibel steht: „du sollst
nicht töten“. Die Todesstrafe macht dem Täter die Besserung nicht möglich,
verstöβt gegen das Recht auf Leben. Sie ist grausam, unmenschlich und
erniedrigend.
Ich persönlich plädiere gegen die Todesstrafe, obwohl brutale, gewissenslose
Mörder, Kinderschänder nicht wert sind weiterzuleben. Für diese Bestien
bleibt nur lebenslanges Gefängnis, was oft zu bequem ist.
Nadolny spricht auch über Furcht und Bequemlichkeit. . Es geht ihm
wahrscheinlich um die Furcht vor der Rache des Bestraften. Aber wenn jeder
Angst vor dem Bestraften gehabt hätte, würde es überall Verbrechen geben und
es entsteht so genannter Teufelskreis.
Wenn es um Bequemlichkeit geht, stimme ich wieder nicht überein. Es ist nicht
bequem und nicht leicht, jemanden zu bestrafen. Zuerst müssen alle Beweise
für und gegen die Schuld des Täters analysiert werden, was mit schwieriger
Arbeit verbunden ist, und zuerst dann darf ein Urteil gefällt werden.
Meiner Meinung nach, bestätigt sich die These von Nadolny in der
Praxis fast gar nicht. Die Schuld soll abgebüβt werden.