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Ratgeber:))

16.08.02, 20:18
jakiez to prawdziwe;))

Schweiz-Tipps
Das 'kleine Einmaleins' für den Schweiz-Besucher

Allgemeines:

1. Die Schweizer bringen unter ein 'Sennechäppli', was normale
Menschen nicht einmal unter einen Sombrero brächten.
2. Das wesentliche Merkmal des Kantons Aargau ist es, dass er zwischen
Zürich, Basel und Bern liegt.
3. Wenn die Welt untergeht heißt das noch lange nicht, dass das die Schweiz
auch betrifft.
4.''Unser Notenpapier hat einen unnachahmlichen Klang.'' Urs W. Bircher,
stellvertretender Direktor der Schweizerischen Nationalbank
5. Der Steuersatz liegt in der Schweiz zwischen 2.87 und 16.64 % des
Jahreseinkommens, abhängig von der Gemeinde resp. des Kantons, in dem man
wohnt; Für den Schweizer läge der akzeptable Steuersatz
jedoch nahe null Prozent.
6. Ironie wird im Zweifelsfalle eher nicht verstanden.

Sprache:
1.Der 'Deutschschweizer Dialekt' als Ganzes ist mit dem
Hochdeutschen etwa so eng verwandt wie ostfriesisches Platt mit der
niederbayerischen Mundart.
2. Die Pflicht, sich im Auto anzuschnallen, heißt Gurtenobligatorium.
3. Die Ständerlampe ist eine Stehlampe und keine Genitalbeleuchtung.
4. Wenn Sie die Schweiz besuchen: Bitte sagen Sie zum 'Gipfeli' (Hörnchen,
Croissant) nicht 'Kipfelchen'. Ein Franken ist kein Fränkli, ein Hund
kein Hundeli (wenn schon, dann Hündli), und ein Tram (Straßenbahn)
kein Trämli (außer in Basel, dort ist es ein 'Drämmli'). Sie erheitern damit
nämlich keinen Schweizer, sondern machen sich selber nur lächerlich.
5. Lassen Sie bleiben, was Sie zu beherrschen glauben, in Schweizer
Ohren aber im allgemeinen übel klingt: Grützi, grüüzi oder grüzzi!
Bleiben Sie bei 'Guten Tag', bis Ihnen jemand für Ihr Grüäzi die Prüfung
abgenommen hat. Oder wenden Sie den Verschlucktrick an und sagen Sie ~-zi.
Das machen auch viele Schweizer so.
6. Ein Harass ist kein Schäferhund, sondern eine Getränkekiste. Wenn von
einem Mödeli Anke die Rede ist, so ist kein Mädchen namens Anke gemeint,
sondern ein Stück Butter. Und wer Sie fragt, ob Sie ein Zältli möchten,
der will Ihnen keine kleine Campingausrüstung aufschwätzen, sondern
ein Bonbon anbieten. Chriesi sind keine Krisen, sonder Kirschen
(wobei ein Herzchriesi im Slang für einen Herzinfarkt gebraucht wird).

Bluffen:
1. Bestellen Sie in einer Kneipe (Schpunte, Beiz, Chnelle) ein
Tschumpeli Dohl. Das Risiko dürfte sich lohnen, wenn alles glatt läuft,
bekommen Sie ein Gläschen Rotwein (Dôle).

'Italoschweizer' (Kinder von eingewanderten Italienern, 2.
Generation, 'secondos' genannt):
Ma che cosa hett i sölle mache wo i dä Typ im Zimmer vo minerä sorella
gfunde ha?' (Was hätte ich denn tun sollen, als ich den Typ im Zimmer
meiner Schwester gefunden habe?)

La grande nation, die Schweizer & das Essen
1. Café, Restaurant, Coiffeur (ja nicht Friseur!), Trottoir, Billet,
Jupe statt Rock, pressant (statt in Eile), Apéro, Dessert, Sauce,
Glacé, Radio statt Rundfunk. Gewöhnen Sie sich an das leise
Lächeln des Schweizers, wenn Sie sich mit Städtenamen wie Vevey abmühen (Es
sei hier verraten: Wöwä).
2. Wenn Sie in der Schweiz ein Müsli bestellen, grinsen Ihre Gastgeber in
sich hinein, denn Sie scheinen
eine kleine Maus verspeisen zu wollen. Die in der Schweiz von Dr. Bircher
entwickelte Frucht-Joghurt-Flockenmischung ist hierzulande nämlich ein
Müesli.
3. Spargeln ist in der Schweiz kein Verb (ich habe gespargelt), sondern
schlicht die Mehrzahl von Spargel, wie sie in Deutschland nicht existiert.

Heiterkeit
1. Zu Heiterkeit geben dem Deutschen immer wieder hochdeutsche
schweizerische Formulierungen wie ‚Fehlbare Automobilisten werden gebüßt’
Anlass, oder schriftliche Warnungen in Trams, dass Fahrgäste ohne Billet 50
Franken für die Umtriebe zahlen müssen. Für deutsche Augen liest sich das –
zugegeben – belustigend. Aber wenn Sie als Schweizer den hundertsten
Deutschen erlebt hätten, der das alles zum Schiessen komisch findet,
könnten auch Sie sich vielleicht nicht des Eindrucks erwehren, dass
die komische Provinzialität mehr auf Seiten des deutschen Gegenübers als auf
der eigenen ist

Telefonieren
1. Die putzigste Eigenart des Schweizers beim Telefonieren: Wie kurz
auch immer Ihr Schweizer Telefonpartner das Gespräch unterbrechen muss, er
wird es mit diesen Worten wiederaufnehmen: 'Sind Sie noch da?' Antworten Sie
mit einem schlichten 'Ja', und wundern Sie sich nicht. Es ist nun einmal
eine Redensart am Telefon, und die ironische Antwort: 'Nein', Sie
hätten sich gerade eben in Luft aufgelöst, würde Ihren Gesprächspartner
nur unnötig befremden. Wenn ein Engländer Sie mit 'How do you do?' begrüßt,
erklären Sie ihm ja auch nicht, wie Sie es am liebsten treiben.
2. Eine Besonderheit in punkto Telefon ist die, dass der Schweizer die
Wählscheibe sprachlich als eine Art Nummernschloss behandelt: Das Fräulein
von der Auskunft (die gemäss der Telefonnummer 111 kurz das 'Hundertelfi'
genannt wird) wird Ihnen nämlich mitteilen, welche Nummer Sie einstellen
müssen.

Einkaufen
1. Für die Papiertüte im Supermarkt müssen Sie 30 bis 50 Rappen bezahlen.
Das ist kein hinterfotziger Angriff auf Ihren Geldbeutel, sondern eine
erzieherische Maßnahme, um die Wegwerfgesellschaft zu bekämpfen. Wenn Sie
also einen Schweizer mit einer leeren Papiertüte antreffen, ist er
vermutlich auf dem Weg zum Einkauf.

Volkssport, Pünktlichkeit, Militärdienst...
1. Schwingen, Hornussen, Skifahren, Holzhacken, Abstimmungen ignorieren,
Jassen
2. Über die Pünktlichkeit der Schweizer wird zu Unrecht gelästert. Sie gehen
damit viel lockerer um, als Sie glauben. Wenn man Sie um 19.30 Uhr bestellt
hat, können Sie durchaus eine Minute zu früh bis zwei Minuten zu spät kommen.
Das wird immer noch als passabel pünktlich empfunden.
3. 'Militärdienst leisten, Militärdienst verweigern': Jeder Schweizer
schuldet dem Staat 9 Monate Rekrutenschule (die 'Lehrzeit' in der Armee)
und jährliche 'WK's' (Wiederholungskurse, das Absitzen von ein paar
Wochen, in Uniform). Die geleistete Dienstzeit wird in
einem 'Dienstbüchlein' niedergeschrieben. Es ist wahr, dass jeder Schweizer
(der 'Dienst leistet' mit der Waffe) zu Hause sein eigenes Sturmgewehr liegen
hat. Es ist ebenso wahr, dass viele Schweizer sich lieber dem Dolce Vita
(selten) oder der Karriere widmen (öfter), als 'Dienst zu machen'
und sich mit - Verzeihung -fadenscheinigen Gründen 'vom Militärdienst
befreien' lässt. Allerdings muss er dann während etwa 30 Jahren einige
hundert oder einige tausend Franken 'Militärdienst-Ersatzpflicht-Steuer'
bezahlen - egal, ob er keinen Dienst leisten will oder wirklich nicht kann.
Trotzdem ist die auf supergreen.ch vertretene
Meinung: Es lohnt sich (...zu zahlen) - make love, not war.

Schweiz intimDie Waschküchenbenutzung in Mietwohnungen von
Mehrfamilienhäusern: Verstöße gegen die Waschküchenordnung werden in der
Regel nicht im persönlichen Gespräch, sondern durch das Aufhängen
großformatiger Botschaften mit vielen Ausrufungszeichen an Türen,
Waschmaschinen und Wasserhähnen geahndet. Schon ein einziger nach
Ablauf der eigenen Waschküchenbenutzungsfrist liegengebliebener Socken
hat in der Regel nicht nur eine Zurechtweisung zur Folge, sondern auch die
verbitterte Erklärung, dass darum die Waschküche unbenutzbar gewesen sei.

jestescie jeszcze tam, moi przyjaciele? ;))

z helveckim pozdrowieniem
schone Abig un ade
K.
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    • liloom Re: Ratgeber:)) 26.08.02, 21:42
      Kashka czytujesz Kishona? :)
      pozdrawiam!
      • kaschka Re: Ratgeber:)) 03.09.02, 16:02
        daaaaawno ale wroce do Niego "gschwind"
        Ten kawalek [Kishon?:)] zostal mi przyslany przez typowego Szwajcara.
        pozdrowienia i dzieki za przypomnienie

        en schöne Nami
        K.

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Nakarm Pajacyka