Gość: melisa IP: *.icpnet.pl 11.10.04, 23:41 czy ma ktos moze tekst po niemiecku dotyczacy historii powstania pieinadza, albo na jakiej stronie lub w jakiej ksiazce mozna to znalezc? Odpowiedz Link Zgłoś czytaj wygodnie posty
Gość: Xan Re: historia pieniadza IP: *.skierniewice.cvx.ppp.tpnet.pl 12.10.04, 00:00 online.wdr.de/online/wirtschaft/euro/geldgeschichte.phtml Odpowiedz Link Zgłoś
Gość: Komander Re: historia pieniadza IP: *.arcor-ip.net 12.10.04, 00:13 Geschichtliche Herkunft des Geldes Ursprünglich wurden Waren und Dienstleistungen direkt gegeneinander eingetauscht (Tauschhandel). Da dies auf längere Sicht wegen der hohen Transaktionskosten unpraktisch war, wurden Waren und Dienstleistungen in andere leichter tauschbare Waren eingetauscht (Warengeld). Das waren z. B. Muscheln, Tierfelle, bestimmte Steine, Salz oder Vieh. (Das lateinische Wort für Geld heißt pecunia "Vermögen an Vieh", von pecus Vieh, weil das erste römische Münzgeld den Wert eines Rindes verkörpern sollte). Aspekte der Lagerfähigkeit und der leichten Transportierbarkeit spielten bereits früh, auch in Hinblick auf die Möglichkeit, Werte aufzubewahren, eine Rolle bei der Wahl des Materials. Bronze- und Silberbarren oder -drähte waren sehr werthaltig und leicht aufzubewahren. Das erste geprägte Geld, die Münze, bestand aus Elektrum einer natürlichen Legierung von Gold und Silber, das vom Perserkönig Darius mit einem Stempel um 500 v. Chr. geprägt wurde. Das deutsche Wort für Geld stammt von mittelhochdeutschem Wort Galt und bedeutet "unfruchtbares Vieh". Später wurde das Warengeld durch Metallgeld (Kupfer, Silber und Gold) verdrängt. Es wurde zu Beginn abgewogen, später in standardisierte Einheiten eingeteilt. Private und auch Fürsten und Könige prägten Münzen. (siehe: Münzen des Mittelalters). Die zahlreichen unterschiedlichen Münzsysteme wirkten sich mit der Zeit nachteilig auf den Handel aus. Goldschmiede wurden im England des 17. Jahrhunderts zu Bankiers. Private brachten Gold zur Aufbewahrung und erhielten dafür eine Quittung, die sie anderen zur Bezahlung weitergeben konnten. Die Empfänger konnten das entweder wieder in Gold umtauschen oder ihrerseits weitergeben. Später übernahm dann die Bank von England (1694) die Herausgabe von diesen Scheinen. Odpowiedz Link Zgłoś
Gość: Komander Re: historia pieniadza IP: *.arcor-ip.net 12.10.04, 00:27 Geschichte Entstanden ist das Geld wohl aus dem Bedürfnis nach einem Wertmaßstab, der es gestattet, die quantitative Bedeutung z.B. von kulturellen Opfern zu messen und zu vergleichen. Mit zunehmender Arbeitsteilung und anwachsendem Tauschverkehr traten einzelne Gegenstände oder ein Gut als bevorzugtes Tauschobjekt und Tauschmittel hervor, das stellvertretend für alle anderen Güter gegeben oder angenommen wurde, z.B. Sago, Fische, Töpfe und Steinbeile. Kennzeichnend für das Geld der Naturvölker ist das Material und der ursprüngliche Zweck des Tauschmittels. Es lassen sich folgende Hauptgruppen unterscheiden: Schmuckgeld (Amerika, Melanesien und Mikronesien, Afrika, Süd- und Südostasien), Ring- und Zahngeld (Melanesien, Neuguinea), Federgeld, Steingeld. Den Übergang vom Schmuck- zum Nutzgeld bildet das Kleidergeld (Pelze im alten Russland, in Sibirien und in Nordamerika; Rindenstoff in Ozeanien, Baumwollstoffe im Sudan und an der Nordküste des Golfes von Guinea, Afrika). Als Nutzgeld wurden v.a. Nahrungs- und Genussmittel verwendet (Island, Mexiko, Zentralasien, Äthiopien). Den Übergang von Nutzgeld zum Metallgeld bilden, besonders in Afrika, eiserne Geräte. Metallgeld findet sich im oberen Nigergebiet in Gestalt von Gold- und Silberringen. Im Bereich der mittelmeerischen Hochkulturen traten seit dem 17., im frühbronzezeitlichen Mitteleuropa seit dem 15.Jahrhundert v.Chr. große genormte Kupferrohstoffstücke in verschiedenen Formen auf, die als Übergang von der Natural- zur Münzwirtschaft angesehen werden (Barren). Obwohl Kupferbarren in zum Teil neuen Formen vorherrschend blieben, gab es, nachdem es möglich geworden war, Eisen zu gewinnen und zu verarbeiten, daneben zeitweise auch Eisenbarren (Dur-Scharrukin, Sparta, England). Edelmetallbarren wurden nach Herodot in Persien gegossen, bei den Römern waren sie seit dem 4.Jahrhundert n.Chr. verbreitet. Die Römer hatten seit republikanischer Zeit die aus Gewichten (Barren) hervorgegangenen Bronzemünzen Aes grave (Ass). Es kam schon im Lyder- und Perserreich zur Prägung von Münzen, d.h. von gewichtsgleichen, einheitlich geformten Metallscheiben mit Stempel der Obrigkeit, die die Gewähr für Gewicht und Metallgehalt der Stücke übernahm. In der Antike war Silber das vorherrschende Tauschmittel, doch schlugen schon die Perserkönige Goldmünzen, ebenso Alexander der Große und die hellenistischen Könige. In Griechenland begann die Silberprägung im 7.Jahrhundert v.Chr. Unter dem Einfluss der süditalienischen Griechenstädte kam es in Rom zu den ersten Prägungen in Kupfer und Silber (Denar). Goldmünzen finden sich vereinzelt schon in republikanischer Zeit, treten aber erst seit Caesar stärker in Erscheinung. Das Wertverhältnis zwischen Silber und Gold verfestigte sich erst im spätrömischen Reich; entsprechend den Wertschwankungen der beiden Metalle schwand bald das Silber, bald das Gold aus dem Verkehr (greshamsches Gesetz). In der römischen Kaiserzeit waren unterwertige, durch Legierung (etwa von Gold und Silber) hergestellte Münzen im Umlauf, bis Diokletian und Konstantin I. sie wieder durch vollwertiges Geld ersetzten, wobei Gold als Währungsmetall galt, während die Scheidemünzen aus Silber bestanden. Mit dem Zerfall des Weströmischen Reiches ging auch dessen Münzwesen zugrunde. Im fränkischen Reich blieben außer den von den Königen geprägten, zeitweilig sehr raren Gold- und Silbermünzen zum Teil die alten römischen Kupfermünzen in Gebrauch. Bis zum Ende des hohen Mittelalters war der von Karl dem Großen (der in diesem Zusammenhang auch den Wert des Pfundes und des Schillings festlegte) geschaffene Denar die Hauptmünze. Die erblühende Städtekultur begünstigte die Entwicklung des Geldwesens. Die Städte entwickelten als Gegenmaßnahme zu der seit dem 11.Jahrhundert üblichen Münzverrufung durch die Prägeherren den wertbeständigen überregionalen ?Ewigen Pfennig? und prägten schließlich auch größere Silbermünzen. Seit dem 13.Jahrhundert kamen neben Groschen, Kreuzern und Schillingen die zunächst in italienischen Städten geprägten Goldmünzen (Gulden) als Zahlungsmittel auf; Ende des 15.Jahrhunderts trat der silberne Taler hinzu. Als Währungsmetall standen im nachmittelalterlichen Europa Gold und Silber lange Zeit gleichberechtigt nebeneinander. Um die Wende zum 18.Jahrhundert ging dann zuerst England zur Goldwährung über, die im Laufe des 19.Jahrhunderts als Goldumlaufwährung zur international anerkannten Währungsform der die Weltwirtschaft dominierenden Industrieländer wurde. Schon im 19.Jahrhundert wurden jedoch die Deckungsvorschriften gelockert. Mit dem Zusammenbruch der Goldwährungen nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Bindungen des Papiergeldes an das Gold aufgegeben und Papierwährungen geschaffen. Als Metallgeld sind nur noch Scheidemünzen in Umlauf. Odpowiedz Link Zgłoś
Gość: Komander Re: historia pieniadza IP: *.arcor-ip.net 12.10.04, 00:36 Oto kilka historycznych faktow: Entstanden ist das Geld wohl aus dem Bedürfnis nach einem Wertmaßstab, der es gestattet, die quantitative Bedeutung z.B. von kulturellen Opfern zu messen und zu vergleichen. Mit zunehmender Arbeitsteilung und anwachsendem Tauschverkehr traten einzelne Gegenstände oder ein Gut als bevorzugtes Tauschobjekt und Tauschmittel hervor, das stellvertretend für alle anderen Güter gegeben oder angenommen wurde, z.B. Sago, Fische, Töpfe und Steinbeile. Kennzeichnend für das Geld der Naturvölker ist das Material und der ursprüngliche Zweck des Tauschmittels. Es lassen sich folgende Hauptgruppen unterscheiden: Schmuckgeld (Amerika, Melanesien und Mikronesien, Afrika, Süd- und Südostasien), Ring- und Zahngeld (Melanesien, Neuguinea), Federgeld, Steingeld. Den Übergang vom Schmuck- zum Nutzgeld bildet das Kleidergeld (Pelze im alten Russland, in Sibirien und in Nordamerika; Rindenstoff in Ozeanien, Baumwollstoffe im Sudan und an der Nordküste des Golfes von Guinea, Afrika). Als Nutzgeld wurden v.a. Nahrungs- und Genussmittel verwendet (Island, Mexiko, Zentralasien, Äthiopien). Den Übergang von Nutzgeld zum Metallgeld bilden, besonders in Afrika, eiserne Geräte. Metallgeld findet sich im oberen Nigergebiet in Gestalt von Gold- und Silberringen. Im Bereich der mittelmeerischen Hochkulturen traten seit dem 17., im frühbronzezeitlichen Mitteleuropa seit dem 15.Jahrhundert v.Chr. große genormte Kupferrohstoffstücke in verschiedenen Formen auf, die als Übergang von der Natural- zur Münzwirtschaft angesehen werden (Barren). Obwohl Kupferbarren in zum Teil neuen Formen vorherrschend blieben, gab es, nachdem es möglich geworden war, Eisen zu gewinnen und zu verarbeiten, daneben zeitweise auch Eisenbarren (Dur-Scharrukin, Sparta, England). Edelmetallbarren wurden nach Herodot in Persien gegossen, bei den Römern waren sie seit dem 4.Jahrhundert n.Chr. verbreitet. Die Römer hatten seit republikanischer Zeit die aus Gewichten (Barren) hervorgegangenen Bronzemünzen Aes grave (Ass). Es kam schon im Lyder- und Perserreich zur Prägung von Münzen, d.h. von gewichtsgleichen, einheitlich geformten Metallscheiben mit Stempel der Obrigkeit, die die Gewähr für Gewicht und Metallgehalt der Stücke übernahm. In der Antike war Silber das vorherrschende Tauschmittel, doch schlugen schon die Perserkönige Goldmünzen, ebenso Alexander der Große und die hellenistischen Könige. In Griechenland begann die Silberprägung im 7.Jahrhundert v.Chr. Unter dem Einfluss der süditalienischen Griechenstädte kam es in Rom zu den ersten Prägungen in Kupfer und Silber (Denar). Goldmünzen finden sich vereinzelt schon in republikanischer Zeit, treten aber erst seit Caesar stärker in Erscheinung. Das Wertverhältnis zwischen Silber und Gold verfestigte sich erst im spätrömischen Reich; entsprechend den Wertschwankungen der beiden Metalle schwand bald das Silber, bald das Gold aus dem Verkehr (greshamsches Gesetz). In der römischen Kaiserzeit waren unterwertige, durch Legierung (etwa von Gold und Silber) hergestellte Münzen im Umlauf, bis Diokletian und Konstantin I. sie wieder durch vollwertiges Geld ersetzten, wobei Gold als Währungsmetall galt, während die Scheidemünzen aus Silber bestanden. Mit dem Zerfall des Weströmischen Reiches ging auch dessen Münzwesen zugrunde. Im fränkischen Reich blieben außer den von den Königen geprägten, zeitweilig sehr raren Gold- und Silbermünzen zum Teil die alten römischen Kupfermünzen in Gebrauch. Bis zum Ende des hohen Mittelalters war der von Karl dem Großen (der in diesem Zusammenhang auch den Wert des Pfundes und des Schillings festlegte) geschaffene Denar die Hauptmünze. Die erblühende Städtekultur begünstigte die Entwicklung des Geldwesens. Die Städte entwickelten als Gegenmaßnahme zu der seit dem 11.Jahrhundert üblichen Münzverrufung durch die Prägeherren den wertbeständigen überregionalen ?Ewigen Pfennig? und prägten schließlich auch größere Silbermünzen. Seit dem 13.Jahrhundert kamen neben Groschen, Kreuzern und Schillingen die zunächst in italienischen Städten geprägten Goldmünzen (Gulden) als Zahlungsmittel auf; Ende des 15.Jahrhunderts trat der silberne Taler hinzu. Als Währungsmetall standen im nachmittelalterlichen Europa Gold und Silber lange Zeit gleichberechtigt nebeneinander. Um die Wende zum 18.Jahrhundert ging dann zuerst England zur Goldwährung über, die im Laufe des 19.Jahrhunderts als Goldumlaufwährung zur international anerkannten Währungsform der die Weltwirtschaft dominierenden Industrieländer wurde. Schon im 19.Jahrhundert wurden jedoch die Deckungsvorschriften gelockert. Mit dem Zusammenbruch der Goldwährungen nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Bindungen des Papiergeldes an das Gold aufgegeben und Papierwährungen geschaffen. Als Metallgeld sind nur noch Scheidemünzen in Umlauf. Odpowiedz Link Zgłoś