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Artykul z FAZ

IP: *.kdvz.de / *.kdvz-hellweg-sauerland.de 30.06.04, 13:50
Polenkunde I [2]
Carsten Uebelacker, 29.06.2004, 14:22 Uhr

Uns ist aufgefallen, dass in den deutschen Schulen das Thema Polen zu kurz
kommt. Dabei muss nach unserer Meinung das gegenseitige Kennenlernen im neuen
Europa in der Schule beginnen. Immerhin ist Polen mit 40 Millionen Einwohnern
(und einer starken polnischen Minderheit in der Bundesrepublik) der
zweitgrösste Nachbar Deutschlands. Allerdings wird es auf dieser Welt kaum
zwei Nachbarvölker geben, von denen eines so wenig über das andere weiss, wie
dies im Verhältnis der Deutschen zu den Polen der Fall ist. Leider tragen die
Medien in der BRD auch nicht genügend dazu bei, dass sich dieser Zustand
ändert. So ist es nicht verwunderlich, dass sich alte Vorurteile über den
östlichen Nachbarn hartnäckig halten. Um so mehr Hoffnung muss auf die
heranwachsenden Generationen gelegt werden, die in der Schule ein ebenso
umfangreiches Bild über Polen, wie über die meisten anderen Nachbarstaaten
der Bundesrepublik vermittelt bekommen sollten. Insbesondere sollten die
Lehrpläne der Fächer Geschichte, Geographie, Literatur, Musik, Kunst und
Wissenschaft überarbeitet werden. Nach unserer Ansicht gehört es zu dem
Allgemeinwissen einer/s gebildeten Mitteleuropäerin/s – wozu neben
Abiturienten auch Inhaber/innen der Mittleren Reife und eines qualifizierten
Hauptschulabschlusses gehören - dazu, dass sie/er zumindest die Grundzüge der
Kultur, Geschichte und Landeskunde seiner Nachbarn kennt. Im einzelnen sollte
zu ihren/seinen „Basics“ gehören:

- zur Geschichte: das Entstehen des polnischen Staates im 10. Jh., die
territoriale Zersplitterung im 12. Jh., die Einwanderungsbewegungen
(Deutsche, Juden, Glaubensflüchtlinge etc.) nach Polen, Wiedervereinigung und
kultureller Aufstieg im 14. Jh., Unionen mit Litauen und Ungarn sowie
Goldenes Zeitalter unter den Jagiellonen 15. und 16. Jh., Entwicklung der
Adelsrepublik, –demokratie und religiösen Toleranz im 16 Jh. und 17 Jh.,
Schwächung Polens durch kriegerische Auseinandersetzungen in der 2. Hälfte
des 17 Jh., polnisch-sächsische Union, Reformen im Geiste der Aufklärung
(Ministerium für Volksbildung, erste europäische Verfassung vom 3.5.1791)
unter S.A. Poniatowski, polnische Teilungen im 18 Jh., Napoleons
Russlandfeldzug, Wiener Kongress, deutsch-polnische Freundschaft im Vormärz,
polnische Aufstände „Für Eure und Unsere Freiheit“ im 19. Jh., preußische,
österreichische und russische Polenpolitik im 19 Jh., zwei Jahrzehnte
zwischen den Weltkriegen, polnischer Widerstand gegen die
nationalsozialistische und sowjetische Invasion (Insbesondere der Warschauer
Aufstand 1944), polnische Soldaten an den Fronten des II WK, Westverschiebung
Polens, sowjetische Okkupation, Solidarnosc, jüngste Vergangenheit.

- Zur Geographie: die einzelnen Wojewodschaften sowie deren Wirschafts-,
Natur- und Kulturbesonderheiten sollten bekannt sein. Die Prägung der
polnischen Landschaft durch eiszeitliche Gletscher aus Skandinavien sowie
Urstromtäler im Norden sowie die Faltengebirge im Süden sollte erklärt werden
können. Einige der 23 Nationalparks, alle 11 polnischen Positionen des UNESCO
Weltkulturerbes sowie einige Kurorte mit ihren Eigenarten sollten genannt
werden können.

.....


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    • Gość: Ramon Re: Artykul z FAZ, Czesc II IP: *.kdvz.de / *.kdvz-hellweg-sauerland.de 30.06.04, 13:54
      Polenkunde II [0]
      Carsten Uebelacker, 29.06.2004, 14:23 Uhr

      ....
      - Zur Literatur: mindestens zwei Werke eines polnischen Autors sollten im Laufe
      der Schulbildung gelesen werden, bei Gymnasiasten mehr. Daneben sollte zu jeder
      Kulturepoche mindestens ein polnisches Werk dem Inhalt nach bekannt sein, z.B.
      eine Chronik von Wincenty Kadlubek oder Gall Anonym zum Mittelalter, das
      Drama „Die Griechischen Gesandten“ von Jan Kochanowski zur Renaissance, die
      Autobiographie von Chrystonim Pasek zum Barock, das Drama „Mönchkrieg“ von Jan
      Krasicki zur Aufklärung, der Versepos „Herr Thadäus“ von Adam Mickiewicz zur
      Romantik, der Roman „Quo Vadis“ von Henryk Sienkiewicz zum Positivismus, das
      Drama „Hochzeit“ von Wyspianski zum Jungen Polen, der Roman „Die Bauern“ von
      Wladyslaw Reymont zur Zwischenkriegszeit und der Roman „Schöne Frau Seidenmann“
      von Andrzej Szczypiorski zur Nachkriegszeit. Ein fast umfassendes Angebot
      enthält die Polnische Bibliothek von Karl Dedecius.

      - zur Musik: neben den gesamteuropäischen Musikepochen und ihren polnischen
      Vertretern sollten auch typisch polnische Musikstile bekannt sein, wie Mazurka,
      Krakowiak, Polonaise. Die Lebensläufe von Fryderyk Chopin, Karol Szymanowski,
      Artur Rubinstein, Ignacy Paderewski, Krzysztof Penderecki sowie einige ihrer
      Werke sollten zum Grundwissen dazugehören.

      - zur Kunst: neben den gesamteuropäischen Kunstepochen und ihren polnischen
      Vertretern sollten auch einige typische polnische Stile bekannt sein, wie die
      Krakauer Gotik, nordpolnische Backsteingotik, polnische Renaissance (mit dem
      Stilelement der polnischen Attika), polnische Adelshöfe, polnische Plakatkunst.
      Die Lebensläufe von Veit Stoß, Bartolomeo Berrecci, Brüder Gucci, Tilman van
      Gameren, Canalletto, Jan Matejko, Henryk Siemiradzki, Wladyslaw Wyspianski,
      Jozef Mehoffer, Brüder Gieremski, Wladyslaw Podkowinski sowie einige ihrer
      Werke sollten zum Grundwissen dazugehören.

      - zur Wissenschaft: Die Lebensläufe von Niclaus Copernicus, Jan Zamojski, Jan
      Hevelius, Kazimierz Funk, Napoleon Nikodem Cybulski, Wladyslaw Szymanowicz,
      Marie Curie-Sklodowska, Ludwik Zamenhof sowie ihre Arbeiten sollten bekannt
      sein.

      Wir hoffen, dass es im Rahmen der europäischen Einigung zu einem immer
      intensiveren gegenseitigen Kennenlernen zwischen Deutschen und Polen kommen
      wird. Wir hoffen auch, dass die Bildungspolitik erkennt, dass sie gleichermaßen
      hierfür eine besondere Verantwortung und hierzu eine besondere Chance hat.
      Insbesondere, da sich bei weiten Teilen der deutschen Gesellschaft das
      Vorurteil von den angeblich kulturell minderwertigen östlichen Nachbarn
      weiterhin hartnäckig hält. Keine andere Institution kann so viele Vorurteile
      abbauen und zur europäischen Integration beitragen, wie die Schule. Im Internet
      sind mannigfaltige Informationen enthaltend, die unterrichtsbegleitend bzw. zur
      Weiterbildung der Lehrkräfte, deren Polenkunde noch zu wünschen übrig lässt,
      verwendet werden können, z.B. www.polen.gov.pl ." (Aus dem Brief des polnischen
      Kongresses an die Kultusminister)


      • somepoint210 Re: Artykul z FAZ, Czesc II 30.06.04, 14:08
        Witam,
        Bardzo ciekawy artykul Ramon. Zarowno Polacy jak i Niemcy niewiele o sobie wiedza.
        Ponad 1000 lat wzajemnych kontaktow i patrzenie na siebie przez pryzmat
        stereotypow. Czy ktos wie co sie dzieje z komisja mieszana w sprawie podrecznikow?

        PS; Znalazlem jedna literowke, w akapicie o malarstwie powinno byc bracia
        Gierymscy, a nie Gieremscy. Pozdr.
        • Gość: ballest Re: Artykul z FAZ, Czesc II IP: *.lbo.de.add / 62.138.243.* 01.07.04, 10:14
          Ramon a zauwazoues, ze Niemcow jako wybitnych Polakow wymienia !

          --

          pyrsk
          ballest
          • meg_s Re: Artykul z FAZ, Czesc II 01.07.04, 10:19
            jasne - abstrahując od treści artykułu - Polak jest oczywiście genetycznie
            niezdolny do bycia wybitnym, prawda Ballest ? i odwrotnie jak ktoś jest wybitny
            to MUSI mieć niemieckie pochodzenie, prawda Ballest ? (vide Małysz)
            • fogg do Meg 01.07.04, 10:50
              Chyba nie ma większego sensu polemika z argumentami, które na kilomter śmierdzą
              wypocinami Alfreda Rosenberga i jego dziełami w stylu: "Kampfbund für deutsche
              Kultur" czy też "Der Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts".
            • laband Re: Artykul z FAZ, Czesc II 01.07.04, 11:28
              Margotko niy przesadzej - widza ize sie zrobioua bojowo
              • wilym Re: Artykul z FAZ, Czesc II 01.07.04, 11:37
                Laband ... Ty chcesz godac prowda o Malyszu? Wybocz, ale jo mysla, ze jakby sie
                kery chciol prowdy o nim dowiedziec to styknie ale zadzwonic. Przeca synek
                jeszcze zyje to mysle ize soum powie jak to s nim je!
                Jobych za Malysza "prowdy" o nim ni godol!
                • Gość: Ramon Re: Artykul z FAZ, Czesc II IP: *.kdvz.de / *.kdvz-hellweg-sauerland.de 01.07.04, 11:52
                  mie chodziouo jyno o ten artykul, ktury mi sie dojsc rozsondny wydouwou.
                  Z drugi strony stawiou sie tysz pytanie, wiela wiedzom ucznie w Polsce o
                  Niemcach?

                  A co do Kopernika i Malyza, to domy jym dwa paszporty i byndzie zgoda.
                  • meg_s Re: Artykul z FAZ, Czesc II 02.07.04, 16:19
                    Gość portalu: Ramon napisał(a):

                    > mie chodziouo jyno o ten artykul, ktury mi sie dojsc rozsondny wydouwou.

                    tyle że poddajesz pod dyskusję artykuł, który conajwyżej połowa zrozumie - a
                    reszta czuje się wykluczona z dyskusji

                    aha, racja - Ballest już pisał, że kulturę człowieka poznaje się po tym czy zna
                    język niemiecki - to przepraszam wszystkich kulturamnych - gdzie mnie tam się
                    pchać
                    • Gość: Ramon Re: Artykul z FAZ, Czesc II IP: *.proxy.aol.com 02.07.04, 17:56
                      Hallo Meg,
                      Hetnie bym ten Artykul przetlumaczyl, ale wydaje mi sie ze wtedy by mnie autor
                      za obraze do sadu podal;-)
                      Kiedys postawilas to pytanie" jest to dobrze, czy zle?"
                      W tym wypadku to to dobrze.

                      Chodzi o to ile powinni uczniowie niemieccy podstawowo (CC?)o Polsce jako
                      somsiednim kraju wiedziec.
                      Fakt jest ze nie wiedza za duzo, conajmniej nie tyle co o Turcji.
                      Ramon
                      • meg_s Re: Artykul z FAZ, Czesc II 02.07.04, 23:50
                        Gość portalu: Ramon napisał(a):

                        > Chetnie bym ten Artykul przetlumaczyl, ale wydaje mi sie ze wtedy by mnie
                        > autor za obraze do sadu podal;-)

                        no właśnie - i dlatego ja się boję sama sobie ze słowniczkiem tłumaczyć, żeby
                        niechcący nie "wyonaczyć" sensu

                        > Kiedys postawilas to pytanie" jest to dobrze, czy zle?"
                        > W tym wypadku to to dobrze.

                        no to BARDZO dobrze - i tym bardziej żałuję, że nie "posiadam" języka
                        dostatecznie



                        > Chodzi o to ile powinni uczniowie niemieccy podstawowo (CC?)o Polsce jako
                        > somsiednim kraju wiedziec.
                        > Fakt jest ze nie wiedza za duzo, conajmniej nie tyle co o Turcji.
                        > Ramon
                • laband Re: Artykul z FAZ, Czesc II 01.07.04, 11:52
                  Nigdych nic wiyncyj niy padou ize je rodzony we slonsku, czyli je Slonzokym.

                  Co sam je niystosownego?
                  • wilym Re: Artykul z FAZ, Czesc II 01.07.04, 11:55
                    Do takigo stwierzynio sie ni przyczepia.
                    Przyczepia sie ale, jak kery bydzie chciol godac prowda za drugigo. Trocha jak
                    Kijonka abo Ciszak, kezri posiedli prowda za nous!
                    • laband Re: Artykul z FAZ, Czesc II 01.07.04, 12:03
                      tukej sie zgodzomy bez dyskusi!
                      • fogg Re: Artykul z FAZ, Czesc II 02.07.04, 12:19
                        Idąc za tokiem myślenia Labanda, który napisał o Małyszu, że (cytuję) "je
                        rodzony we slonsku, czyli je Slonzokym", ja który urodziłem się w Gliwicach, z
                        matki gliwiczaniki i ojca gliwiczanina też jestem Ślązakiem ?
                        • aqua Re: Artykul z FAZ, Czesc II 02.07.04, 12:55
                          gdybyś zdobył złoty medal na olimpiadzie, nobla, zarobił pierwszy miliard $,
                          laband bez problemy nazwałby cię ślązakiem z krwi i kości.
                          :))
                          • Gość: Pit Re: Artykul z FAZ, Czesc II IP: 150.254.85.* 02.07.04, 13:02
                            Tak to juz jest w zyciu,ze sukcesy maja wielu ojcow. I laband sobie pomyslal
                            dlaczego by nie mogl byc to slaski ojciec czy fater jak kto woli.
                        • laband Re: Artykul z FAZ, Czesc II 02.07.04, 17:14
                          fogg napisał:

                          > Idąc za tokiem myślenia Labanda, który napisał o Małyszu, że (cytuję) "je
                          > rodzony we slonsku, czyli je Slonzokym", ja który urodziłem się w Gliwicach,
                          z
                          > matki gliwiczaniki i ojca gliwiczanina też jestem Ślązakiem ?
                          >
                          No ja... , do ie tos je perzokym.
                        • Gość: Oberschlesier Re: Artykul z FAZ, Czesc II IP: *.dip.t-dialin.net 02.07.04, 17:15
                          fogg napisał:

                          > Idąc za tokiem myślenia Labanda


                          Myslenia? Fogg Ty mu pochlebiasz .
                          • laband Re: Artykul z FAZ, Czesc II 02.07.04, 17:21
                            niy wysilej sie panie prowokatorze
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