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Weihnachtsgeschichte

IP: 62.206.176.* 22.12.04, 09:17

Vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der Weihnachtsmann sich
auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber nur auf
Probleme stieß. Vier seiner Elfen feierten krank, und die Aushilfs-Elfen
kamen mit der Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Weihnachtsmann begann
schon den Druck zu spüren, den er haben würde, wenn er aus dem Zeitplan
geraten sollte. Dann erzählte ihm seine Frau, dass Ihre Mutter sich zu
einem Besuch angekündigt hatte. Die Schwiegermutter hat dem armen
Weihnachtsmann gerade noch gefehlt. Als er nach draußen ging um die
Rentiere aufzuzäumen bemerkte er, dass 3 von ihnen hochschwanger waren
und sich zwei weitere aus dem Staub gemacht hatten, der Himmel weiß
wohin. Welch Katastrophe. Dann begann er damit den Schlitten zu beladen,
doch eines der Bretter brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden,
dass das meiste Spielzeug zerkratzt wurde - Shit! So frustriert ging der
Weihnachtsmann ins Haus um sich eine Tasse mit heißem Tee und einem
Schuss Rum zu machen. Jedoch musste er feststellen, dass die Elfen den
ganzen Schnaps gesoffen hatten. In seiner Wut glitt ihm auch noch die
Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine Stücke, die sich
über den ganzen Küchenboden verteilten. Jetzt gab's natürlich Ärger mit
seiner Frau. Als er dann auch noch feststellen musste, dass Mäuse seinen
Weihnachtsstollen angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen.

Da klingelte es an der Tür. Er öffnete und dass stand ein kleiner Engel
mit einem riesigen Christbaum. Der Engel sagte sehr zurückhaltend:
"Frohe Weihnachten Weihnachtsmann! Ist es nicht ein schöner Tag. Ich
habe da einen schönen Tannenbaum für dich. Wo soll ich den denn
hinstecken?"

Und so hat die Tradition mit dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze

Obserwuj wątek
    • Gość: julchen Re: Weihnachtsgeschichte IP: *.dip0.t-ipconnect.de 22.12.04, 09:21
      böse, böse, böse...:) :) :)
    • Gość: Braid DWB (Dienstweihnachtsbaum)-Verordnung für Beamte IP: 62.206.176.* 22.12.04, 12:02

      DWB (Dienstweihnachtsbaum)-Verordnung für Beamte ...

      Begriff Ein Dienstweihnachtsbaum (DWB) ist ein Weihnachtsbaum natürlichen
      Ursprungs oder einem natürlichen Weihnachtsbaum nachgebildeter Weihnachtsbaum,
      der zur Weihnachtszeit in Diensträumen aufgestellt wird.

      Aufstellen der Weihnachtsbäume
      Ein Dienstweihnachtsbaum (DWB) darf nur von sachkundigen Personen nach
      Anweisung des unmittelbaren Vorgesetzten aufgestellt werden.
      Dieser hat darauf zu achten, dass
      - der DWB (Dienstweihnachtsbaum) mit seinem unteren der Spitze
      entgegengesetzten Ende in einen zur Aufnahme von Baumenden geeigneten Halter
      eingebracht und befestigt wird
      - der DWB in der Haltevorrichtung derart verkeilt wird, dass er senkrecht steht

      - im Umfallbereich des DWB keine zerbrechlichen oder durch umfallende DWB in
      ihrer Funktion zu beeinträchtigende Anlagen vorhanden sind .

      Behandeln der Beleuchtung
      Der DWB ist mit weihnachtlichem Behang nach Maßgabe des Dienststellenleiters zu
      versehen.
      Weihnachtsbaumbeleuchtung, deren Flammenwirkung auf dem Verbrennen eines
      Brennstoffes mit Flammenwirkung beruht (sogenannte Kerzen),
      dürfen nur Verwendung finden, wenn
      - die Bediensteten über die Gefahren von Feuersbrünsten hinreichend
      unterrichtet sind
      - während der Brennzeit der Beleuchtungskörper ein in der Feuerbekämpfung
      unterwiesener Beamter mit Feuerlöscher bereitsteht.

      Aufführen von Krippenspielen
      In Dienststellen mit ausreichendem Personal können Krippenspiele unter Leitung
      eines erfahrenen Vorgesetzten zur Aufführung gelangen.
      In der Besetzung sind folgende in der Personalplanung vorzusehende Personen
      notwendig:
      - Maria: möglichst weibliche Beamtin oder ähnliche Person
      - Josef: älterer Beamter mit Bart Kind: kleinwüchsiger Beamter oder
      Auszubildender
      - Esel und Schafe: geeignete Beamte/Beamtin Heilige Drei Könige: sehr
      religiöse Beamte.

      Absingen von Weihnachtsliedern
      Zum Absingen von Weihnachtsliedern stellen sich die Bediensteten unter
      Anleitung eines Vorgesetzten ganz zwanglos nach Dienstgraden geordnet um den
      DWB auf.
      Eventuell vorhandene Weihnachtsgeschenke können bei dieser Gelegenheit durch
      einen Vorgesetzten in Gestalt eines Weihnachtsmannes an die Untergebenen
      verteilt werden.
      Zwar ist bei einer solchen Gelegenheit das Besprechen unerledigter Verfügungen
      aus dem zu Ende gehenden Arbeitsjahr nicht unbedingt gefordert,
      jedoch scheint es angebracht, die allgemeine Anwesenheit des Dienstpersonals
      auch für Dienstgeschäfte zu nutzen.
      Vorgenannte Richtlinien der Verordnung sind in geeigneter Weise im
      entsprechenden Zuständigkeitsbereich bekanntzugeben und einzuhalten.
    • Gość: Pippi Re: Weihnachtsgeschichte IP: *.protonet.pl / *.protonet.pl 22.12.04, 21:12
      Wenn es daheim weihnachtete.
      -------------------------------

      Warum ist eigentlich die Weihnacht meiner Kindheit so unvergesslich schön? Ich
      denke, das machte die Dunkelheit, die damals herrschte, da es elektrische
      Licht noch nicht gab. Ja, diese Dunkelheit war’s wohl.
      Wenn es abends dunkelte, lag unser Dorf erst ganz finster. Allmählich glimmte
      da und dort hinter einem Fenster ein Lichtlein auf. Über die Dorfstraße
      gaukelte die Wagenlaterne eines Fuhrmanns wie eine Irrlichtlein. Sonst war
      tiefe Finsternis. Alle Kinder hatten früh draußen zu spielen aufgehört und
      waren nach Hause gegangen, denn sie fürchteten sich.
      Im Hause wurde Dunkelstunde gehalten ehe die Mutter Licht anmachte. Nur im
      Ofen brannte schon das Feuer und durch die Herdplatten fiel ein schmaler Schein
      auf die Stubendecke. Unter Tisch und Bänken, vor allem hinter dem Ofen hockte
      die Dunkelheit wie ein Gespenst. Das Kinderherz pochte. Wenn nur die Mutter
      bald Licht machen wollte!
      Die Mutter zog es immer noch eine Weile hin. Endlich langte sie nach einem
      Kienspan, ließ ihn in der Ofenglut anbrennen, und mit einem Male erhellte sich
      die Stube. Es war ein befreiender Augenblick, wenn die Dunkelheit wich. Die
      Mutter trug die Flame zur Petroleumlampe hin, hielt sie an den Docht und die
      Stube wurde noch heller. Freilich, der Docht durfte nicht zu hoch gedreht
      werden, weil sonst der Glaszylinder anrußte oder gar zersprang. Wie behütete
      jeder die Lampe, dass sie nur Licht spende. Die andere Räume blieben im Dunkel.
      Niemand ging mehr aus der hellen Stube hinaus. Wenn aber etwas aus der Kammer
      oder dem Nebenstübchen geholt werden musste, wurde eine Kerze angezündet, die
      in der Zugluft nur gerade so viel Licht gab, dass man nicht überall anstieß.
      Mußte einer noch ins Dorf gehen, nahm er die Laterne mit dem Öllämpchen. Der
      matte Schein beleuchtete den Weg nur auf ein paar Schritte weit. Die Nacht lag
      wie ein Mauer, durch die man hindurchschreiten musste und die sich hinter
      einem immer wieder schloß. Nur im Notfalle ging man am Abend noch ins Dorf, wo
      die wenigen Lichter bald verlöschten und die Finsternis Häuser und Bäume und
      selbst den Wald verschlang. Es war unheimlich.
      Weihnachten rückte näher. Am Abend zündete die Mutter jetzt anstatt der
      Stubenlampe die kleine Ampel an, die im Herrgottswinkel hing. Sie warf nur
      einen Schimmer Licht über die Wände. Doch der Tag rückte heran, wo der
      Christbaum brennen würde. Düfte von Weihnachtsgebäck durchzogen schon das Haus.
      Was würde es nur Gutes geben! Größer noch war die Erwartung auf den Christbaum
      mit seinen Lichtern. Wenn ich an Weihnachten der fernen Kinderzeit zurückdenke,
      ist immer noch jener Augenblick gegenwärtig, da sich die Stubentür auftat und
      eine Woge Licht hereinflutete, dass ich wie gebannt davon war. Erst allmählich
      löste sich der Bann und ich konnte Einzelheiten erkennen: den Baum, die Kerzen
      daran, die Glaskugeln, die goldenen Nüsse und die Backwerkstücken. Aber am
      wunderbarsten war doch das Licht.
      Die Enkel sehen gelangweilt zu, wenn der Tannenbaum angezündet wird. Sie haben
      schon Wochen vorher Tannenbäume brennen sehen in Schaufenster und auf
      öffentlichen Plätzen. Das Licht kann sie nicht mehr beeindrucken. Sie schielen
      nur auf die Päckchen hin, die unter dem Tannenbaum liegen und rätseln, was wohl
      darin sein mag. Es soll ihnen Freude bereiten. Aber um die beste Freude sind
      sie gebracht – um die der Lichter. Es ist nicht nur, weil sie vorher schon so
      viel Weihnachtslichter brennen sahen, es ist im ganzen überall zu viel Licht.
      Im Hause brennen zahllose Glühlampen, die Straßen sind taghell erleuchtet. Es
      gibt keine Finsternis mehr und also auch keine Furcht vor ihr. Nur auf
      Weihnachtskarten ist manchmal noch die Finsternis dargestellt, von nur einem
      Licht erleuchtet. Zum eigenen Erlebnis von Finsternis und Licht kommt es nicht
      mehr.
      Ich aber denke beglückt an meine Kinderweihnacht zurück; an die Angst vor der
      Finsternis und Freude über das Licht.
      [der olle Opa]

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Nakarm Pajacyka