09.10.04, 09:17
FBI nakazało firmie Rackspace oddanie jednego z serwerów na którym
znajdowała się część stron lokalnych Centrów Mediów Niezależnych (Indymediów).
Niedostępna była między innymi strona polskich Indymediów.

Powód działania FBI nie jest jeszcze znany.

Kampania FBI przeciw niezależnym mediom nasila się od początku października.
Służby bezpieczeństwa domagały się między innymi usunięcia z serwisu IMC
Nantes zdjęć szwajcarskich policjantów w cywilu, którzy prowadzili
infiltrację protestów przeciw szczytowi G8.

Obserwuj wątek
    • laband Re: FBI 09.10.04, 09:34
      FBI beschlagnahmt Server von Indymedia

      08. Okt 17:27


      Von Großbritannien aus hat das FBI Websites des Mediennetzwerks Indymedia
      vorübergehend lahm gelegt.

      Auf Weisung der US-Bundespolizei FBI ist in Großbritannien ein Server
      beschlagnahmt worden, auf dem sich mehrere IMCs von Indymedia befanden. Das
      teilt das globale Mediennetzwerk auf seiner Website mit. Die Gründe für das
      Vorgehen der Polizei seien nicht bekannt. Möglicherweise seien einzelne
      Websites noch nicht wieder erreichbar.
      Nach Berichten italienischer Zeitungen waren insgesamt mehr als 20
      Internetsites in aller Welt betroffen, unter anderem in Italien, Frankreich,
      Belgien, Jugoslawien, Portugal, Tschechien, Polen, Andorra, Brasilien und
      Uruguay.

      Rackspace habe kürzlich erfahren, dass das FBI und die amerikanischen
      Geheimdienste Ermittlungen wegen eines bei Indymedia erschienen Artikels
      aufgenommen hätten, in dem Namen und Adressen von Delegierten beim
      Wahlparteitag der Republikaner in New York genannt worden seien, berichtet «La
      Repubblica».

      Zudem sei der Provider in der vergangenen Woche aufgefordert worden, mehrere
      Fotos von Indymedia-Websites zu entfernen, auf denen Schweizer Polizisten in
      Zivil zu während des G8-Gipfels im französischen Nantes 2003 sehen waren,
      berichtet die Zeitung. Die Verbreitung der Fotos sei nicht gesetzwidrig, hätten
      FBI-Beamte betont. Es gehe darum, «der Schweizer Regierung einen Gefallen zu
      tun». (nz)


      • laband ruske metody 09.10.04, 09:37
        Das FBI beschlagnahmt IMC Server in Großbritannien

        Am Donnerstag Morgen erließen US-Behörden eine Anordnung an den Hostingprovider
        Rackspace, in der dieser aufgefordert wurde, den Behörden die Server von
        Indymedia auszuhändigen.




        Rackspace, auf deren Servern mehr als 20 IMCs gehostet wurden, fügte sich
        dieser Anordnung und händigte die Server aus, was dazu führte, dass die
        Indymedia Webseiten vom Netz genommen wurden.

        Da die Zwangsanrodnung an Rackspace und nicht an Indymedia gerichtet war, kennt
        Indymedia den Grund für diese Maßnahmen nicht. Im Gespräch mit Indymedia-
        Mitarbeitern gab Rackspace an, dass "sie Indymedia nicht über die Anordnung
        informieren dürfen". Auch andere Internetdienstleister haben in ähnlichen
        Situationen schon Knebelanweisungen bekommen, dass Sie die Betroffenen nicht
        über das Geschehende auf dem Laufenden halten dürfen.

        Zur gleichen Zeit wurde ein weiterer Server entfernt, auf dem BLAG (eine Linux
        Distribution), Radiostreams für verschiedene Radiostationen und diversen
        Kleinkram liefen.
        Für Indymedia ist unklar, wie und warum ein Server, der sich ausserhalb des
        Territoriums der USA befindet, von einer US Behörde beschlagnahmt werden kann.

        Die letzten Monate haben einige Angriffe der US Regierung auf unabhängige
        Medienstrukturen mit sich gebracht. Im August versuchte der Geheimdienst
        mittels einer Zwangsmaßnahme die Arbeit des New Yorker IMC vor dem
        Republikanischen Parteitag zu unterbinden, in dem dieser versucht hatte, einen
        US- und einen Niederländischen Internetdienstleister zur herausgabe von Server-
        Logdateien zu zwingen. Letzten Monat ließ die Kommunikationsbehörde FCC
        Radiostationen in den ganzen USA schließen. Vor zwei Wochen forderte das FBI
        Indymedia auf, ein Foto, das schweizer Zivilpolizisten zeigte, von der Seite
        des IMC Nantes (Frankreich) zu entfernen und später wurde zwei IMC Mitarbeiter
        in Seattle wegen der selben angelegenheit vom FBI besucht. Auf der anderen
        Seite waren Indymedia und andere Unabhängige Medienstrukturen erfolgreiche mit
        Siegen gegen beispielsweise Diebold und den Pat riot Act. Heute jedenfalls
        haben die US-Behörden IMCs auf der ganzen Welt abgeschaltet.

        Die Liste der betroffenen IMCs beinhaltet Ambazonia (Süd-Kamerun), Uruguay,
        Andorra, Polen, West Massachusetts, Nizza, Nantes, Lilles, Marseille (all
        France), Euskal Herria (Baskenland), Liege, Ost und West Fandern, Antwerpen
        (all Belgium), Belgrad, Portugal, Prag, Galizien, Italien, Brazilien,
        Vereinigtes Königreich, Ein Teil der deutschen Indymedia Seite und die globale
        Indymedia Radio Seite.

        Artikel aus USA Today Online vom 31.8.04

        Posting der Daten von GOP-Delegierten wird untersucht

        von Curt Anderson, Associated Press

        Wie offizielle Stellen am Montag mitteilten, untersucht der Secret Service das
        Posting von Namen und persönlichen Informationen tausender Delegierter des
        Republikanischen Nationalen Parteitages in New York im Internet.

        Die Untersuchung konzentriert sich auf anonyme Postings auf einer Website, die
        vom Independent Media Center betrieben wird, das sich selbst als "ein Netzwerk
        kollektiv betriebener Medien zur Verbreitung radikaler, genauer und
        leidenschaftlicher Wahrheit"

        Die American Civil Liberties Union (ACLU), deren Rechtsanwälte die
        Administratoren der Website vertreten, übergaben dem Secret Service am Montag
        schriftlich die e-Mail-Adressen der Administratoren. Die ACLU betonte jedoch,
        dass diese nicht verantwortlich seien für das Posting von Listen mit GOP-
        Delegierten, da die Site jedem der das möchte Anonymität garantiert.

        "Diese Art der Ermittlung ist tatsächlich eine Form der Einschüchterung und
        eine Botschaft an Aktivisten dass sie für offene Worte einen Preis zu zahlen
        haben werden", sagte Ann Beeson, Rechtsberaterin der ACLU. "Das Posten
        öffentlich zugänglicher Informationen über Menschen die im öffentlichen
        Interesse stehen sollte nicht Anlaß für Ermittlungen sein."

        Vertreter des Secret Service gaben keinen Kommentar ab und bestätigten
        lediglich dass die Untersuchung fortgesetzt werde. Dagegen äußerten Vertreter
        der Bundes-Staatsanwaltschaft, die aufgrund der laufenden Ermittlungen anonym
        bleiben wollten, es gebe die Befürchtung dass Delegierte aufgrund des Postings
        der Delegiertenlisten bedroht oder gewaltsam angegriffen werden könnten und
        ihre persönlichen Daten mißbraucht werden könnten.

        Auf der Indymedia Site finden sich mehrere Listen von Delegierten der
        Republican National Convention, darunter eine die mehr als 2.000 von ihnen
        auflistet. Sie beinhaltet Namen, Wohnadressen, e-Mail-Adressen und die Hotels
        im Großraum New York, in denen viele abgestiegen sind.

        "Die Delegierten sollen nicht nur erfahren was die Leute über die Plattform
        denken, die sie hier verabschieden werden, sondern auch dass sie nicht
        willkommen in New York City sind", steht in einem Posting, das erstmals am
        Montag in der New York Times erwähnt wurde.

        Ein Bundesgericht in New York hat den Web Hosting Service "Calyx Internet
        Access" vorgeladen, um Kontaktinformationen zu Indymedia zu erhalten. Der
        Präsident von Calyx, Nicholas Merrill, sagte dazu dass er zunächst eine
        freiwillige Herausgabe der Informationen an den Secret Service verweigert hatte
        und stattdessen eine entsprechende Vorladung verlangte, um die Privatsphäre
        seiner Kunden zu schützen. Calyx wird rechtlich ebenfalls von der ACLU
        vertreten.
        • laband ps1 09.10.04, 09:56
          kurz vor dem vorfall erschienen artikel wie diese

          portland.indymedia.org/en/2004/10/299009.shtml
          portland.indymedia.org/en/2004/10/299006.shtml
          portland.indymedia.org/en/2004/10/298984.shtml
          portland.indymedia.org/en/2004/10/298972.shtml
          portland.indymedia.org/en/2004/10/298970.shtml

          es ist wahlkampf in amerika.


          auch der internationale journalistenverband mit seinen
          über 500.000 mitgliedern hat das vorgehen der britischen
          polizei (im auftrag des fbi) aufs schärfste kritisiert
          und eine untersuchung gefordert.
          es geht nicht um das interesse einer kleine linken minderheit
          sondern um die frage des rechts auf information für jedermann.
        • laband ps2 09.10.04, 10:00
          www.indymedia.org/de/2004/10/112023.shtml

Nie masz jeszcze konta? Zarejestruj się


Nakarm Pajacyka